Wer braucht noch eine Bank? Regionalbanken im Zeitalter von KI-Agenten

Shownotes

In dieser Folge von Sound of Finance geht es um eine Frage, die für Regionalbanken strategisch entscheidend werden könnte: Was passiert, wenn künstliche Intelligenz nicht mehr nur unterstützt, sondern selbst vergleicht, empfiehlt und verhandelt?

zeb.Berater:innen Simon Mühlon und Angelika Schumann sprechen darüber mit Prof. Dr. Niklas Kühl, Professor für Wirtschaftsinformatik und humanzentrische Künstliche Intelligenz an der Universität Bayreuth. Im Zentrum steht die Frage, wie KI-Agenten die Beziehung zwischen Bank und Kund:innen verändern – und ob Regionalbanken künftig Gefahr laufen, zur austauschbaren Produktfabrik zu werden.

Die Episode zeigt: Der technologische Wandel verschiebt nicht nur Prozesse, sondern auch Machtverhältnisse an der Kundenschnittstelle. Wenn persönliche KI-Agenten Konditionen vergleichen oder Entscheidungen vorbereiten, müssen Banken neu definieren, worin ihr Mehrwert liegt. Gleichzeitig gewinnt der Mensch nicht an Bedeutung, weil KI unwichtig wäre, sondern weil Vertrauen, kritische Reflexion und Verantwortung gerade im KI-Zeitalter knapper werden.

Kapitelpunkte • 00:07 Einführung: Regionalbanken im Zeitalter von KI-Agenten • 01:20 Vorstellung Prof. Dr. Niklas Kühl und seine aktuelle KI-Perspektive • 02:43 Warum 2026 anders ist: Frontier-Modelle, Souveränität und Regulierung • 04:20 Gedankenexperiment: Eine Regionalbank auf der grünen Wiese • 06:29 Wer besitzt künftig die Kundenschnittstelle – Bank, Berater:in oder Agent? • 09:47 Wird die Bank zur Produktfabrik? • 12:40 Regionale Nähe als Wettbewerbsvorteil oder romantischer Restbestand? • 15:12 Wann darf KI selbst handeln – und wo braucht es menschliche Kontrolle? • 20:16 Human in the Loop, Automation Bias und Rubber-Stamping • 24:43 Warum Verifikation zur zentralen Fähigkeit wird • 30:01 Junior Gap, Future Skills und Arbeitsmarkt im KI-Zeitalter • 34:01 Regionalbank 2030: Was bleibt menschlich, was wird automatisiert? • 39:54 Was für Regionalbanken künftig knapper wird: menschliche Kompetenz

  1. KI-Agenten können die Kundenschnittstelle im Banking grundlegend verändern, weil sie künftig nicht nur informieren, sondern im Auftrag von Kund:innen vergleichen und verhandeln könnten.
  2. Regionalbanken müssen ihre Stärke neu begründen: nicht über reine Konditionen, sondern über Vertrauen, regionale Nähe, Beziehungskompetenz und effiziente KI-gestützte Prozesse im Hintergrund.
  3. „Human in the Loop“ reicht nicht als Beruhigungsformel. Entscheidend ist, ob Menschen tatsächlich kontrollieren, kritisch reflektieren und KI-Ergebnisse fachlich einordnen können.

Jetzt reinhören und erfahren, welche Rolle Regionalbanken im KI-Zeitalter spielen können – und warum menschliche Kompetenz dabei nicht weniger, sondern wichtiger wird.

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Transkript anzeigen

00:00:07: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Sound of Finance, dem Podcast von ZDB.

00:00:13: Heute unter dem Titel Wer braucht noch eine Bank?

00:00:16: Die Regionalbank im Zeitalter von KI-Agenden.

00:00:19: KI schreibt Texte, analysiert Daten und Gipfelempfehlungen aber was passiert wenn sie nicht nur assistiert sondern selbst handelt und plötzlich zwischen Bank und Kunden steht?

00:00:30: heute sprechen wir darüber was von der Bank bleibt Was sich radikal verändern muss und wo der Mensch gerade deshalb wichtiger wird.

00:00:38: Mein Name ist Simon Müllon, ich bin Manager bei zeb mit Fokus auf Strategie- und Innovationsprojekte rund um das Geschäftsmodell der Bank von morgen.

00:00:46: Gemeinsam mit meiner Kollegin und Kommoderatorin Angelika Schumann möchte ich heute nicht nur über den nächsten KIUS Case sprechen sondern über die Frage wie verändert sich die Bank als Ganzes?

00:00:58: Hei zusammen auch von mir!

00:00:59: Ich bin Angelika Shuman, ich Bin Managerin bei zeb mit Fokus auf digitale Transformation und KI.

00:01:06: Und ich freue mich besonders auf die Perspektive, wie sie Kundenerwartung, Mitarbeiterrollen und Vertrauen verändern wenn KI zur echten Handlungsebene wird!

00:01:15: Unser heutiger Gast ist Prof.

00:01:17: Dr.

00:01:17: Niklas Kühl.

00:01:19: Hallo, ich bin Niklas Niklas Kühl.

00:01:21: Ich bin Professor für Wirtschaftsinformatik und humanzentrische künstliche Intelligenz in der Uni Bayreuth habe noch ein paar andere Hüte auf unter anderem beim Fraunhofer und ich leite das AI Responsibility Center und beschäftige mich seit einer Weile mit dem was KI kann, was sie nicht kann und wie wir am besten mit ihr zusammenarbeiten und freue mich sehr auf dieses Gespräch wenn wir hier gemeinsam erruieren wie denn die Bank der Zukunft eigentlich aussehen müsste.

00:01:46: Vielen Dank Niklas, schön dass du da bist und sag uns doch gerne welche KI-Frage dich aktuell am meisten umtreibt.

00:01:54: Also aktuell schreibt mich wahrscheinlich die Frage um die viele umtreibt ob jetzt Experte oder Laie nämlich die frage ob uns KI in der nächsten dekade alle umbringen wird das natürlich ein bisschen spitz formuliert.

00:02:05: aber wenn man gerade so in die Newsmeldung schaut dann wird es ja doch sehr stark diskutierten gibt's denke ich so zwei extreme im Spektrum, die einen sagen das ist alles nur Marketing um Shareholder Value von Open AI und ein Zoppel hoch zu treiben.

00:02:18: Und es gibt natürlich die anderen, die sagen ne ne da sind ganz essentielle fundamentale Dinge dran und wir müssen da dringend was tun.

00:02:24: also das beschäftigt mich gerade sehr

00:02:26: Das glaube ich sofort auch.

00:02:27: wir beschäftigen uns mit der Frage aber neben dieser Thematik Was denkst du?

00:02:32: Was ist besonders in diesem Jahr zwanzig sechsundzwanzig fundamental anders als noch vor drei Jahren und was wird gleichzeitig immer noch überschätzt am Thema KI?

00:02:41: Also was wir glaube ich gerade merken ist, dass diese Frontiermodelle also damit meine ich halt die großen sowas wie ein Chat GPT oder einen Claude und den Gemini.

00:02:51: Das die nach und nach immer mehr Komodität werden.

00:02:54: das wird also üblich.

00:02:55: einfach dass es da eine Modellpalette gibt zwischen der ich auswählen kann.

00:02:58: und dann ist natürlich die Frage worin unterscheiden sie sich eigentlich noch?

00:03:02: ja sind das dann Details wie in welchen Benchmark sind die eigentlich besser?

00:03:06: Oder ist das eher so etwas?

00:03:07: wie viel kostet mich denn eigentlich so so ein prompt und ich glaube der Realität sind wir in zwanzig, sechsundzwanzig eigentlich schon.

00:03:13: Also alle haben verstanden okay KI ist wichtig und kann vieles verändern.

00:03:17: jetzt aber so ein bisschen die Frage auf welches Pferd setzt sich da?

00:03:20: Und das ist natürlich Auf der einen Seite eine Frage von Kosten Aber auf der anderen Seite auch ne Frage Von Souveränität.

00:03:28: und dass es glaube ich was was dieses Jahr noch mal ganz besonders Traktion bekommen hat.

00:03:32: also so Themen rund um KI Modelle wurden historisch halt sehr stark aus dieser Performance Brille getrieben.

00:03:39: also welche kann was?

00:03:41: Und da merken wir schon eine Diskursverschiebung.

00:03:43: Es geht hin, ja welches eigentlich souveräner oder welche ist vielleicht auch weniger souverän?

00:03:48: Welche ist vielleicht irgendwo regulierbar und welche nicht?

00:03:51: Da finde ich passiert gerade ne sehr spannende Diskurs- verschiebung und das ist sicherlich auch für die Bankenwelt sehr spannend!

00:03:58: Wir hatten ein kleines Gedankenexperiment für dich mitgebracht.

00:04:01: Stell dir vor du gründest heute einen Regionalbank auf der Grünwiese.

00:04:05: Welche drei Dinge würdest Du bewusst nicht mehr so bauen wie eine klassische

00:04:08: Bank?!

00:04:10: Das ist eine gute Frage.

00:04:12: Und die impliziert, dass ich mich besser mit Regionalbanken auskenne als ich tatsächlich tue, also abgesehen davon, dass sich natürlich Kunde bin.

00:04:18: Ich glaube das erste was mal etwas einem klar sein sollte wenn man heute startet ist es in der Zukunft nicht nur menschlichen Kunden interagiere, sondern vielen mit KI-Agenten interagieren werde.

00:04:30: Ob ich das jetzt gut finde oder nicht können wir gerne später noch diskutieren aber ich glaube es wird halt so sein dass viele Kundinnen künftig halt ihre eigenen KI-Agenden einfach schicken um für sie Kondition zu vergleichen und zu verhandeln und das ist ja für eine Bank was fundamental anderes weil plötzlich die Bank halt mit Maschinen verhandelt statt mit Menschen und das muss sich natürlich ganz anders aufbauen.

00:04:49: dann muss mich ganz anders präsentieren.

00:04:51: also das wäre für mich ein bisschen der erste Punkt.

00:04:55: Der zweite wäre natürlich auf jeden Fall, dass ich meine ganze Dateninfrastruktur von Anfang an so aufbaue das KI die auch sinnvoll nutzen kann.

00:05:01: Ja, wenn ich jetzt in deinem Gedankengang-Experiment auf der Grünen Wiese anfahre keine Legacy Systeme im Hintergrund und das ist ein großer Vorteil.

00:05:08: Das heißt, ich kann meine Systeme direkt so aufbauen, dass sie da im Qualität hoch ist, dass die Daten alle vorhanden sind und dass meine Systemes darauf lernen können.

00:05:15: Und als drittes würde ich natürlich die Entscheidungsprozesse innerhalb meiner Bank so gestalten, KI unterstützt sind, aber natürlich den Menschen noch im Mittelpunkt behalten.

00:05:24: Und das ist auch so ein bisschen meine These, das kann ich vielleicht vorab schon mal sagen, dass KI nicht da den Mehrwert schafft wo sie Menschen ersetzt sondern da wollen Mensch und KI gemeinsam besser entscheiden als es jeder allein tun würde.

00:05:38: und ich glaube so muss sich meine Entscheidungsprozesse dann auch als neue Regionalbank entsprechend aufsetzen.

00:05:44: Ich finde das super spannend, vor allem auch diese Frage von Human in the Loop.

00:05:48: Ich würde aber noch gern einmal auf deinen ersten Punkt zurückgehen und zwar die Interaktion zwischen Kunde- und Agent oder Kundeagent.

00:05:56: Bank ist ja eigentlich diese Dreierkette.

00:05:59: Und das geht ja so ein bisschen einher mit der Frage wer besitzt künftig den Kunden oder die Kunden?

00:06:05: Wenn man sagt, die Kundinnenstelle verschiebt sich, dann kann die Bank dahinter noch unverändert bleiben?

00:06:12: Eigentlich nicht, deswegen müsste sich das Antriebsmodell dahinter ja auch verändern.

00:06:17: Wenn man jetzt sich vorstellt persönliche KI-Agenten für Kunden suchen, vergleichen und verhandeln hast du dann das Gefühl die Bank der Berater oder doch der Agent besitzt in der Zukunft die Kundenschnittstelle?

00:06:28: Das ist eine super interessante Frage.

00:06:30: also nochmal ich bin kein Experte für das Bankenwesen der das irgendwie empirisch betrachtet hätte aber ich kann zumindest meine Meinung oder meine subjektive Beobachtung dazu äußern auch natürlich informiert aus anderen Branchen, in denen wir typischerweise unterwegs sind.

00:06:43: Also ich glaube man hat ja schon so eine kleine Verschiebung gesehen und das kann natürlich einfach mit dem Internet.

00:06:49: Punkt eins, dass erstmal Banken überhaupt über Regional auch visibel sind.

00:06:54: jetzt im Digitalwesen aber das ist ja was es gibt's ja schon seit seit zwanzig Jahren.

00:06:59: Und was wir in den letzten Jahren schon erleben ist natürlich so ein Trend hin zu Vergleichsportalen.

00:07:03: Das ist der erste Schritt eigentlich in diese Richtung.

00:07:05: und dann ist da die Frage wer nutzt vergleichsportaligumente?

00:07:09: das noch tatsächlich menschen aus fleisch und blut aber das ändert sich as we speak eigentlich eigentlich schon.

00:07:14: Und jetzt ist halt total spannend, ne?

00:07:16: Das ist ja auch deine frage am ende wo liegt hier eigentlich der kernadressat und wer owned auch da welche beziehung.

00:07:27: Da sie die frage ist dass es die bank selbst und ich meine was die bank selber tun kann ist sich bestmöglich zu präsentieren.

00:07:34: die muss sich aber gegenüber maschinellen Schnittstellen vielleicht anders präsendieren, als gegenüber einer menschlichen.

00:07:40: Wir haben das schon mal gesehen.

00:07:42: wir haben es schonmal bei diesem ganzen search engine optimization gesehen.

00:07:44: Ende der neunziger Anfang der zweitausender da wurden ja auch dafür optimiert dass plötzlich ein google mich bestmöglich platziert und höchstmöglich plaziert.

00:07:53: Da haben wir das auch schon mal getan.

00:07:55: jetzt gerade findet diese ganze diskussion natürlich nochmal statt um dieses ganze geo.

00:07:59: also wenn ich für generative k i eigentlich optimiere Ich muss mich da verändern, und ich glaube das war auch deine Frage Simon.

00:08:05: Also diese Veränderung muss auf jeden Fall auf Bankenseite stattfinden.

00:08:08: Auf der anderen Seite stelle ich mir natürlich schon die Frage wer hat denn hier am Ende die Marktmacht eigentlich?

00:08:12: Also liegt es jetzt wirklich nur daran wie gut ich mich als Bank präsentiere oder liegt es halt auch daran welche Technologie nutzen eigentlich die Kunden?

00:08:21: also sagen wir mal neunzig Prozent der Personen Nutzen Lösung A so was wie ChatGPT.

00:08:26: dann haben sie natürlich auch die Markt macht zu entscheiden wem zeige ich jetzt eigentlich welche Angebote an?

00:08:31: Also das ist schon spannend.

00:08:32: Und wenn wir jetzt noch weiter denken und sagen, dass eigentlich Menschen für sich so Agentenschwärme definieren, die für sie die besten Konditionen verhandeln, dann ist auch die Frage was nutzen die für Technologien?

00:08:42: Was nutzt denn die für Protokolle?

00:08:43: Also da sind Sachen glaube ich, die sind in der Hand der Bank aber gibt es auch viele Sachen, die liegen außerhalb der Bank.

00:08:49: Die sind einfach extern definiert und da ist halt auch die frage wie entwickeln diese sich in den nächsten fünf Jahren?

00:08:53: Ich glaube jeder der jetzt versuchen würde da eine Prognose zu machen Das ist auf jeden Fall ganz schön dünn Eis, weil wir heute noch gar nicht wissen wer es eigentlich zum Beispiel der große KI-Player in fünf Jahren.

00:09:03: Ich finde das total valide zu sagen ja es ist ein dünnes Eis und wir können's nicht sagen.

00:09:07: ich finde es aber trotzdem spannend so dieses Angelica als vorher als Gedankenexperiment bezeichnet so weiter zu zeichnen.

00:09:13: man sieht das ja du hast vorher schon angesprochen so cross industry häufig dass so Verschiebungen dann bisschen nachgelagert manchmal die Finanzwelt treffen.

00:09:21: und da ist jetzt z.B.. Auch wenn man sich so große Ketten und so weiter anschaut, dass häufig das von dem ursprünglichen vielleicht sehr persönlichen Aspekt hin zu sich so einer reinen Produktfabrik entwickelt.

00:09:31: Weil man eben nur sich in diesem digitalen Interaktionsbereich findet.

00:09:35: Und jetzt vielleicht ein bisschen spitze an der Stelle nachgefragt.

00:09:37: Glaubst du eine Bank könnte zu einer reine Produktfabbrik werden?

00:09:41: Vielleicht sogar ohne es zu merken!

00:09:43: Jetzt gerade im Zeitalter der agentischen Interaktion

00:09:46: Genau, also ich würde erst mal sagen auf jeden Fall kann das passieren.

00:09:49: Das wird aber natürlich eine harte Competition werden weil du dann ganz viele von diesem Produkt an Bietern im Markt hast und dann geht es nur darum wer kann die besten Konditionen liefern?

00:09:59: Und dann gibt's einen starken Wettbewerb!

00:10:03: Dann rücken diese Punkte, die du gerade auch angesprochen hast für eine Regionalbank ist immer weiter in den Hintergrund so etwas wie Persönliche Ansprache.

00:10:12: Ich habe eine persönliche Beziehung zu den Personen dieser Bank, ja ich kenne den schon seit, weiß nicht, zwanzig Jahren.

00:10:17: Ich hatte da damals mein Knackskonto oder wie auch immer diese ganzen, diesen ganzen Dingen spielen dann da keine Rolle mehr.

00:10:23: und dann ist natürlich die Frage kann Regionalbank damit halten?

00:10:28: Also können sie die Kondition bieten usw.

00:10:31: Und daraus könnte man jetzt ja auch genau das umgekehrte Definient sagen wir spielen eigentlich ganz bewusst diese persönliche, diese regionale Ebene viel stärker.

00:10:41: Also unsere Bank unterstützt zum Beispiel auch hier die Finanzierung der lokalen Kita, der loklalen Schule, der Spielplätze und so weiter und sofort um zu zeigen ja wir brauchen eigentlich diese Regionalität und die besteht auch in dieser ganz persönlichen Beziehung und auch darin dass halt Werte da weitergegeben werden an die Regionen, die Region stärken.

00:11:00: Ich will mir gar nicht anmaßen zu sagen was die richtige Taktik ist.

00:11:02: ich denke es wird einen Markt geben für dieses Produktfabrik wie du das gerade genannt hast Aber auf der anderen Seite natürlich auch für dieses regionale.

00:11:10: Und das wird sehr interessant.

00:11:12: nochmal, ich wag da gar keine Prognose Es könnte aus meiner Sicht genauso gut passieren dass die ganze aktuelle Debatte dafür sorgt oder auch ein Platz in der KI-Bubble Dass das Ganze mit sehr großer Skepsis nur noch gesehen wird und dann vielleicht gerade wieder diese regionalen Angebote in den Fokus brücken.

00:11:28: Also Ich glaube wir leben da grade in sehr spannenden Zeiten.

00:11:32: Ja, ich glaube wheels are turning very fast.

00:11:34: Aber genau deswegen finde ich die Diskussion so spannend und deswegen fragen wir auch so spitz oder der stelle auch heute so ein bisschen in diesem regionalen Kontext weil natürlich da diese Herausforderung dieser Spagat wie größer ist als jetzt bei einem Fintech die Revolut oder so zwischen regionaler Nähe und gewissermaßen auch digitalen Angeboten das ist ja gerade schon ausgeführt.

00:11:53: regional mannen leben vielleicht von

00:11:55: nähe

00:11:56: Vertrauen lokalem Kontext.

00:11:58: So gibt's ja regional Arbeiten die sagen ich möchte in jedem Haushalt stattfinden oder die haben so lokale Poetry Slam Veranstaltung möchten, die Filiale wieder zum Leben erweckt was ja auch ein bisschen dem Zeitgeist entspricht von Naja lastens vielleicht persönliche Begegnungen wie der mehr wertvoll machen wo wir so viel digital miteinander stattfinden.

00:12:17: nun ist aber natürlich du hast doch schon den punkt Wettbewerbsvorteil angesprochen im Sinne von preis und dann quasi qualitätskampf.

00:12:23: glaubst du es ist quasi Lokale Nähe und auch regionales Vertrauen, um das in den Vordergrund zu stellen.

00:12:30: Ist tatsächlich ein echter Wettbewerbsvorteil oder ist es für dich so was wie so einen romantischer Restbestand?

00:12:36: Den vielleicht ein guter Agent irgendwann wegoptimiert.

00:12:39: Ja, das ist natürlich eine total spannende Frage und da gehen wir natürlich groß in die Frage von, wie funktionieren Märkte in der Finanzwelt eigentlich heutzutage noch?

00:12:46: Also ich glaube erst mal ist das ein sehr valider Punkt... bewirkt eigentlich, dass ich mich als Kunde für Bank A oder Bank B entscheide und diese Gründe sind ja sehr individuellen hängen von den unterschiedlichen Präferenzen ab.

00:13:01: Und das war auch noch nie anders!

00:13:02: Die Frage ist ja welche strategische Entscheidung trifft die Regionalbank im Sinne von mit dem will ich kompeten am Ende des Tages?

00:13:11: Was ist mein USP?

00:13:13: Wenn man sich das mal ganz ehrlich anschaut, dann muss am Ende ja die von dir genannte Strategie das sein was die Regionalbank noch ausmacht weil sie wird nicht mit in den anderen Bereichen mithalten können.

00:13:24: Ja dafür sind die Strukturen einfach nicht da und das heißt aus meiner Sicht muss ja genau dass der Weg der Weg sein und es wird wahrscheinlich keinen anderen geben.

00:13:32: Und das hast du jetzt selbst schon gesagt ob das dann des Veranstaltens von Poetry Slams ist oder halt so eine gewisse Sichtbarkeit in der Region.

00:13:39: Da weiß ich gar nicht was da am Ende am besten funktioniert aber wahrscheinlich wird der Weg vorwärts sein.

00:13:45: Die Frage ist ja, wie die unterschiedlichen Regionalbanken dann in Konkurrenz zueinander treten?

00:13:49: Also wie können sie sich da noch differenzieren?

00:13:52: und da kann natürlich durchaus KI ein entscheidender Hebel sein weil wenn ich schaffe mein Operating Business so effizienter und verlässlich wie möglich zu designen, schafft mir das Raum für solche persönlichen Interaktionen.

00:14:06: Weil es dürfen wir natürlich nicht vergessen in der ganzen Debatte Als Mensch spreche ich in der Regel immer noch am liebsten mit einem Mensch, insbesondere wenn es um so Themen geht wie Vertrauen.

00:14:16: und Vertrauen ist natürlich bei der Geldanlage ultra-ultra wichtig.

00:14:19: Das kann natürlich dann der absolute USP sein.

00:14:22: das heißt ich muss ja eigentlich probieren auf operativer Ebene meine Prozesse so gut wie möglich hin zu bekommen damit ich mir dann eben diesen Freiraum schaffe mir das leisten zu können so persönlich zu sein, nahbar zu sein die Authentizität mitzubringen und halt in den lokalen Dialog zu treten.

00:14:38: Vielen Dank.

00:14:39: Das Thema Vertrauen ist auf jeden Fall sehr, sehr wichtig und wird immer relevanter – das merken wir jetzt auch in der aktuellen Debatte – insbesondere beim Einsatz von KI.

00:14:48: Jetzt passieren ja viele Negativbeispiele in letzter Zeit und daher folgende Frage an dich ab wann sollte KI nicht mehr nur empfehlen sondern selbst in der Lage sein dürfen zu handeln sei es beispielsweise im Service, in der Finanzplanung oder in der Kreditvorbereitung?

00:15:05: Was ist da deine Meinung vor dem aktuellen Stand?

00:15:07: für?

00:15:08: Ja, ich glaube du stellst dir die hundert Millionen Dollar Frage.

00:15:12: Das fragen sich natürlich ganz viele Unternehmungen im Moment auch.

00:15:15: Ich fange mal mit so einer regulatorischen Sicht darauf an ohne dass es jetzt zu langweilig wird hoffentlich aber im Sinne von was sagt denn die EU dazu?

00:15:23: Und wir leben ja zum Glück in der EU.

00:15:25: und hier würde sagen na gut ihr müsst einfach schauen welches Risiko birgt dann diese Autonomie oder Teilautonomie Und würde sagen, gut da gibt es halt verschiedene Risiko-Stufen.

00:15:33: Es gibt irgendwie Low Risk, High Risk und dann gibt's natürlich Risk.

00:15:37: die ist wo ich gar nicht Dinge tun darf also was explizit verboten ist.

00:15:42: Also insbesondere wenn es dann irgendwann um biometrische Daten geht usw.. Wenn man dieser Logik folgt, dann muss ich als erstes halt einschätzen.

00:15:50: Virus ist das Risiko?

00:15:51: also was würde in einem Fehlerfall passieren?

00:15:53: oder entscheide ich hier über menschliche Leben zum Beispiel in der Medizin oder im juristischen Bereich wenn es um Gefängnisstrafen geht und so weiter und so.

00:16:02: Also ich glaube da und das ist auch ein guter Ansatz zu sagen na was kann denn?

00:16:06: was kann den schief gehen ja?

00:16:07: Und wo habe ich hier Einfluss auf Menschenleben?

00:16:11: Da würde ich erstmal durchaus natürlich alles so im Bereich Kreditabwägung durchaus mit einbeziehen.

00:16:17: Das hat ja weitreichende Konsequenzen, ob ich jetzt einer Person einen Hauskredit gebe oder nicht?

00:16:22: Die kann halt im Zweifel dann nicht sich das Haus will für die Familie kaufen.

00:16:26: und da denke ich muss man schon mit diesem risikobasierten Ansatz mal anfangen.

00:16:31: Und das ist auch die Idee dass man sagt Ich gucke halt da rein welche Risiken Kommt daraus.

00:16:37: Und dann, wenn ich zum Beispiel im Hochrisiko-Bereich bin – was ja gar nicht schlimm ist es ja einfach nur eine Feststellung -, dann gelten gewisse Rahmenrichtigen.

00:16:44: Also ich glaube das hilft schon sich daran zu orientieren.

00:16:48: Es muss aber auch ehrlich sein, es gibt einfach noch offene Fragen in der Operationalisierung davon.

00:16:51: Selbst wenn ich jetzt weiß, ich habe so ein High Risk System, dann gibt es natürlich da Artikel in der KI Verordnung.

00:16:56: Aber wie die dann genau umgesetzt werden, arbeitet die Kommission unter anderem mit uns übrigens gerade dran, wie dass tatsächlich ausgestaltet werden muss für die Unternehmen?

00:17:06: Jetzt gehe ich mal von der regulatorischen Perspektive weg und geh mal hin zu der Perspektiv zu, keine Ahnung.

00:17:11: Ich bin jetzt irgendwie die Regionalbank und muss jetzt hier tatsächlich eine Entscheidung treffen was automatisiere ich?

00:17:16: Und was automatisiere ich nicht?

00:17:18: Wenn würde ich auf meiner Sicht erstmal anfangen zu gucken was gibt es denn für Evidenz wo solche Automatisierung schon gut funktionieren?

00:17:27: Da kann man natürlich die Wissenschaft schauen, das ist so was wir natürlich naheliegend machen würden.

00:17:31: Da kann aber auch ein bisschen in Branchen Gesprächen sich engagieren und mit Personen sprechen, die sowas schon mal eingeführt haben.

00:17:39: Und da muss ich anfangen einen Gefühl dafür zu bekommen wo braucht es noch den Menschen entweder regulatorisch rechtlich oder einfach weil ich selbst das für mich erkenne?

00:17:48: Wo kann ich Sachen sehr gut teil- oder vollautomatisieren?

00:17:53: Und das ist natürlich jetzt eine ganz interessante Frage, weil wie erfahre ich das überhaupt?

00:17:58: Da gibt es so Real-Labore.

00:18:00: Das sagt die EU übrigens auch, dass wir sowas brauchen indem wir so was schon mal explorieren und das ist nichts misszuverstehen.

00:18:05: bei diesen Real-Laboren geht's nicht darum, dass sich da irgendwas hypothetisch teste sondern da laufen dann tatsächlich auch produktiv diese Prozesse.

00:18:12: sie werden aber gemonitort was je immer empfehlen würde um dann zu gucken Was funktioniert denn was nicht.

00:18:19: Die Kernfrage ist also eigentlich an welcher stelle setzen wir den menschen noch ein punkt?

00:18:24: also wo entscheiden wir uns bewusst dafür dem menschen einzusetzen?

00:18:27: und b wie stellen wir denn die sicher dass dieser menschland tatsächlich auch eine wirksame aufsicht hat weil die tatsache das ich einen menschen einsetze heißt noch nicht, dass dann alles gewährleistet ist.

00:18:40: Ich komme jetzt gerade von der brains on silicon konferenz die in dresenstadt gefunden hat.

00:18:44: da gab es kinos von sowohl entropic als auch open ai.

00:18:49: Beide haben das auch so ein bisschen abgetan.

00:18:51: Na, gibt's halt Stellen da muss ich noch einen Mensch in den Loop setzen und dann gibt es halt Stellen Da habe ich kein Mensch im Loop.

00:18:55: aber das war mir auch zu einfach im Sinne von Unsere Forschung die von vielen kolleginnen zeigt Nur weil ich ein mensch jetzt an die stelle setze heißt Es Noch lange nicht dass dadurch Die effektive Aufsicht gewährleistet ist.

00:19:06: Das ist schon aus meiner Sicht ein sehr wichtiger Punkt.

00:19:09: ja Ich finde also Human in the Loop grundsätzlich super spannend, ich glaube das ist ja auch gerade gesagt insbesondere diese Risikoabwägung.

00:19:15: Also da kommen ja glaube ich viele Sachen zusammen wenn man sich nicht nur fragt wie KI Nativ kann tatsächlich eine inklamme Regionalbank sein aber auch welche Rolle spielen tatsächlich die vielen Mitarbeitenden in dieser Bank und auch in dem quasi der Wertschätzung und der Wertstiftung mit und durch diese Mitarbeitende?

00:19:34: Aber so könnte man natürlich auch die These aufstellen jetzt.

00:19:37: Du hast viel gesagt, naja der Mensch als Qualitätsmerkmal

00:19:40: aber

00:19:41: wenn der Mensch keine Zeit noch Informationen hat der KI zu widersprechen?

00:19:45: ist er dann wirklich ein Qualitätersmerk?

00:19:47: mal ja vielleicht kannst du doch so ein bisschen an der Stelle berichten was in dem Labor also dem realabor was ihr da macht so wie das vielleicht unter also erforscht oder was dahinter steckt.

00:19:59: weil grundsätzlich finde ich klingt Tumel in den Lug erst mal beruhigend, im Sinne von KI übernimmt nicht.

00:20:04: Das greift auch diese Eingangsthese auf.

00:20:07: Aber wann ist der Mensch Kontrollinstanz und wann nur derjenige, der am Ende bestätigen klickt?

00:20:12: Ganz genau!

00:20:13: Ja da sprichest du schon ein bisschen den Kern der Problematik an.

00:20:16: Ich gehe noch einmal einen Schritt zurück.

00:20:17: also ich glaube dass diese Debatte wirklich eine der wichtigsten ist die wir gerade führen sollten nämlich wie man genau das hinbekommt.

00:20:25: denn wenn ich jetzt in den juristischen Bereich schaue dann kann man sich da einfach machen, sagen ja gut natürlich zumindest in Deutschland und der EU muss immer noch ein Mensch irgendwie verantwortlich sein für so eine Entscheidung die getroffen wurde wie keine Ahnung welche Diagnose gebe ich?

00:20:38: Welche Behandlung gebe ich in der Medizin oder im Bankenwesen?

00:20:41: halt wer bekommt den Kredit wer nicht.

00:20:43: Und wenn ja zu welchen Konditionen?

00:20:44: wählen wir nicht ab.

00:20:45: Ja und juristisches ist damit geklärt weil ich sage ja gut es kann jetzt alles Maschinen gestützt passieren.

00:20:50: aber am Ende trägt der Mensch die Verantwortung auch die Entscheidung.

00:20:53: Das ist genau das Problem, wo wir nicht weit genug gehen.

00:20:56: Weil unsere großen Studien und die von vielen internationalen Kolleginnen auch zeigen, dass halt sobald ich Menschen mit einer KI-Unterstützung ausstatte, driften sie in etwas abtypischer Weise was man Automation Bias nennt.

00:21:11: also Ich vertraue der KI, ich würde mal sagen Nicht richtig oder zu viel.

00:21:18: Und dann gibt's halt diesen Effekt dieses Rubber Stampings, das hast du gerade schon angesprochen Simon.

00:21:22: Also ich bekomme quasi Instanz nach Instanz... Ich musste jetzt Entscheidungen treffen aber das alles KI vorbereitet und ich gehe einfach nur.... Noch mit dem was die K.I.

00:21:32: tut.

00:21:33: ja jetzt kann man das nicht sagen weil man als mensch möglichst effizient arbeitet, man kann auch sagen vielleicht sind wir zu faul oder... Wir strengen uns halt vielleicht nicht gerne genug intellektuell an und es ist natürlich auch Dröge so ein Antrag nach dem anderen zu reviewn.

00:21:45: das heißt ich gehe dann zweifel lieber mit der KI mit.

00:21:47: da sind ganz viele Dinge Ad Plays auf die können wir auch gern noch mal eingehen.

00:21:50: aber wir beobachten auf jeden Fall diesen Hang zum Automation beies ganz stark.

00:21:56: Und was dann dem Moment passiert ist und da gibt es einen schönen neuen Begriff für, oder der ist eigentlich schön, er ist ein bisschen despektierlich nämlich dass wir Menschen noch zu so Meet Proxies werden.

00:22:04: Das heißt eigentlich regeln ganz viele Kis im Hintergrund die Arbeit.

00:22:08: Wir brauchen aber noch so Menschen dazwischen, die halt als Proxys dienen.

00:22:11: Aber eigentlich schicken sich nur noch KI's Empfehlungen und schreiben hin und her.

00:22:16: und wer mal so'n Mensch der formell noch auf abschicken klickt oder auf accept oder decline?

00:22:20: Und das sehe ich natürlich als großes Problem Anzugehen ist aber sehr schwierig.

00:22:27: und das ist auch keine rein technische Frage die man jetzt über das Design des KI-Systems irgendwie lösen könnte, sondern ein sehr soziotechnisches Problem.

00:22:36: Und da brauchen wir eigentlich um das zu lösen ganz viele Disziplinen an einem Tisch.

00:22:40: Ich denke mal gerade sehr wissenschaftlich.

00:22:41: also es würde bedeuten dass natürlich durchaus Personen aus der Informatik oder aus der Wirtschaftsinformatik mit am Tisch sitzen sollten, aber es sollten halt eben auch Personen aus dem rechtlichen Bereich.

00:22:51: Aus der Ethik, aus der Philosophie und aus der Mensch-Maschine-Interaktion, aus Psychologie.

00:22:55: eigentlich müssen wir gemeinschaftlich schauen wie schaffe ich das?

00:23:00: Dass Menschen jetzt noch kalibriert diesen System Vertrauen und kalibriert Vertrauen bedeutet in dem Moment dass wenn die KI Recht hat dann please go ahead!

00:23:08: Dann sollen sie ja mitgehen und sollen das bestätigen Aber Sie sollen halt vor allen Dingen überschreiben in den Fällen, wo die KI Fehler macht und KI Machtfehler und wird es auch immer machen.

00:23:16: Und das ist schon eine schwierige Frage weil wie schaffe ich dass diese Menschen immer noch reflektiert abwägen ob die KI gerade das Richtige tut?

00:23:27: Das ist schon ne komplizierte Frage.

00:23:29: ehrlicherweise

00:23:30: Mit der Frage beschäftigen wir uns tatsächlich auch auch in unseren Projekten und was uns aufgefallen?

00:23:37: Die Skillsets werden sich ändern oder auch die Future Skills.

00:23:40: Da gibt es doch diese tolle Studie vom World Economic Forum, die zitieren wir auch gerne und wahrscheinlich Aufgaben ändern sich weil KI kann viel übernehmen aber anderes wiederum nicht.

00:23:49: denn man muss jetzt auch viel mehr den Fokus setzen auf die Kontrolle dieser Ergebnisse.

00:23:54: das bedeutet kritisches Denken wird wichtiger denn je.

00:23:57: Aber da bin ich bei dir Niklas viele klicken dann doch und kontrollieren nicht.

00:24:01: Das ist vielleicht auch anderen am Markt passiert die auch in der Beratung tätig sind.

00:24:04: also Die sind dann ja auch in den Medien aufgefallen, dass eventuell Studien von Professoren zitiert wurden oder als Quelle benannt wurden die es da nicht gab.

00:24:13: Da die KI halluziniert hat und das merken wir auch denn die Aufgaben werden schneller erledigt manche nicht alle noch nicht aber auf jeden Fall muss man dann schauen ist das überhaupt noch richtig?

00:24:25: Und wie verändern sich Aufgaben und wie hilft man auch weiterhin die Menschen zu bewegen einmal KI einzusetzen und dann auch richtig damit umzugehen.

00:24:35: Was sagt denn deine aktuelle Forschung zu diesem Thema?

00:24:38: Ja, ich glaube das ist ein ganz exzellenter Punkt und wir können es nochmal auf eine höhere Ebene holen.

00:24:43: Weil was in der Vergangenheit so war, dass es sehr aufwendig war, Entscheidungen oder Inhalte generell zu erstellen.

00:24:50: also Ich habe sehr viel Zeit gebraucht um zu einer Entscheidung zu kommen.

00:24:53: Ich hab sehr viel zeit gebrauchen um Inhalten zu generieren Und dann mussten natürlich noch verifiziert werden.

00:24:58: aber in der Regel hat die Verifikation ja schon während der Erstellung stattgefunden relativ billig Inhalte zu generieren oder Entscheidungen zu treffen, wenn die KI unterstützt sind.

00:25:11: Und ich brauche aber diese Verifikation danach umso mehr und das kann natürlich nur ein Mensch am Ende des Tages tun und wie gesagt soll es auch rein rechtlich tun.

00:25:19: Und damit verschiebt sich natürlich die ganze Verlagerung von Tätigkeiten weil ich plötzlich viel weniger darin beschäftigt bin selbst Inhalt zu generierende oder Entscheidung zu treffen als vielmehr Entscheidungen oder Inhalten die KI generiert wurden zu verifizieren.

00:25:34: Die Verifikation ist halt aufwendig und wird dann, wie du es schon gesagt hast, gerne übersprungen.

00:25:39: Und ich bin da genauso guilty as charged.

00:25:41: also mir ist es auch schon passiert dass sich irgendwie E-Mails mir habe vorschreiben lassen und die uneingeschränkt übernommen haben ja?

00:25:47: Also ich glaube das passiert uns allen mal.

00:25:49: Ja!

00:25:49: Dann weil diese Verifikations das ist halt kognitiv anstrengend und da brauche ich Zeit für und da brauchte ich halt Reflexion dafür.

00:25:54: Also ich glaub das können wir erstmal festhalten, dass sich das fundamental ändern würde muss, glaube ich erst mal allen klar sein.

00:26:02: Wir brauchen mehr Zeit und Reflexion für diese Verifikation als für die Erstellung von Inhalten.

00:26:07: Das ist mal der eine Punkt.

00:26:08: so jetzt gucken wir mal in die.

00:26:10: was sagt in die Wissenschaft?

00:26:10: Was sagen denn auch unsere Studien?

00:26:12: wie ich dahin komme das erste was wir rausgefunden haben ist dass es einen riesigen Unterschied macht ob ich Experte-Experten für etwas bin oder nicht.

00:26:21: also wir sehen das halt Laien viel leichter der k.i vertrauen was auch irgendwo sinn macht.

00:26:28: also wenn ich jetzt leien sage dann meine ich lein für diese aufgabe die dikai erfüllt.

00:26:32: ja wenn ich jemand habe der zehn jahre erfahrung über die annahme oder ablehnungen von kredit anträgen dann bringt diese person halt ganz viele expertise mit, wenn ich die gleiche Aufgabe jemanden gebe der das noch nie gemacht hat dann in dem sinne meinig damit einen leinen.

00:26:45: und dass heißt die leihen vertrauen Der K.I.

00:26:48: viel und sie vertrauen ja auch zu viel.

00:26:50: also was wir in unseren Studien immer machen ist, dass wir natürlich so Fehler einbauen... ...und dann gucken okay vertrauen die der zu viel weil wenn die KI immer recht hat dann gibt's ja auch nichts zu untersuchen.. ..und das haben wir schon festgestellt.

00:27:00: wenn wer solche Aufgaben und es geht über verschiedene Disziplinen weg also wir haben das bei kreditanträgen gemacht wir haben es in der Bibliologie gemacht an der medizin also das geht jetzt über die branche hinweg dann sehen wir durchaus das live der KI.

00:27:12: viel zu viel vertrauen eben nicht kalibriert vertrauen Weil eben die Ergebnisse plausibel klingen, KI's wurden ja so gebaut dass das der Fall ist.

00:27:20: Das heißt da haben wir schon mal riesiges Problem.

00:27:21: und die erste Frage die wir uns also stellen müssen ist welche Expertise bringen die Personen mit?

00:27:25: Wenn das Expertinnen sind dann sehen wir das funktioniert schon deutlich besser.

00:27:29: Die können es natürlich kritisch reflektieren und sehen auch wenn die KI Fehler macht.

00:27:33: Trotzdem würde ich jetzt sagen across the board vertrauen die der auch noch ein Tick zu viel.

00:27:39: Also auch da sind wir noch nicht ganz beim kalibrierten Vertrauen.

00:27:41: Wir sind aber deutlich weiter als byline.

00:27:43: Wir können also festhalten, wir brauchen erstmal Expertise.

00:27:46: Aber die spannende Folgefrage daraus ist ja dann okay.

00:27:49: aber wie baue ich diese Expertise erst mal auf?

00:27:52: Punkt A und da gucken wir vor allen Dingen in den Junior Gap rein.

00:27:54: Also wie kriegen wir das jetzt bei neuen Mitarbeitenden hin, die gerade von der Schule oder von der Fachhochschule kommen.

00:28:02: Was müssen wir eigentlich tun?

00:28:04: Und die andere Frage und das hast du auch schon angesprochen an GS Wie schaffen wir es eigentlich Expertise beizubehalten?

00:28:09: Also, weil wenn jetzt alles KI unterstützt ist.

00:28:11: Wie erhalte ich mir denn selbst noch die kritische Reflexion und baue ich nicht über die Zeit eigentlich Expertisse ab, die ich mal historisch hatte, weil ich sowas auslagere.

00:28:21: Weil ich mich eben kognitiv damit nicht mehr beschäftige und reflektiere.

00:28:24: Und das eine super gute Frage!

00:28:26: Ich muss aber auch der Vollständigkeit halber sagen, dass erst einmal nur ein hypothetisches Konstrukt war.

00:28:30: Das hat noch keiner Longitudel, sagen wir da bei uns zu also über einen längeren Zeitraum Überwacht und untersucht, das muss aber jetzt dringend passieren.

00:28:38: Und die Hypothese ist natürlich ganz klar dass wir diese Fähigkeiten abbauen wenn wir sie nicht regelmäßig abrufen und damit sind die spannend weil dann selbst die Expertinnen nicht mehr dieser Rolle einnehmen können die sie eigentlich eingenommen haben.

00:28:50: also liegen tatsächlich viele spannende Fragen vor uns und da sind noch längst nicht alle wissenschaftlich beantwortet.

00:28:55: Ich finde das super spannend was du sagst gerade Niklas mit dem Blick auf Junior Gap.

00:29:00: Es ist ja eine Diskussion und wir sehen das auch gerade am Arbeitsmarkt, dass es einfach für Absolventinnen gar nicht mehr so einfach ist in Anführungsregel.

00:29:07: Es war noch nie so einfach in hochdotierte Jobs zu kommen aber jetzt vielleicht noch viel weniger einfach weil natürlich sich gewissermaßen die Themen drehen und auch Unternehmen sich fragen naja wie viele Leute brauche ich denn tatsächlich noch?

00:29:20: Nicht nur junior sondern auch perspektivisch.

00:29:22: aber diese Nachwuchsgenerationen sind natürlich besonders betroffen.

00:29:26: Was siehst du denn so auf so Branchenübergreifend?

00:29:29: Gibt es ja aus meiner Sicht zwei Sichtweisen.

00:29:31: Die erste ist, naja ich brauche viel weniger Personal weil KI übernimmt ganz stumpf oder ich sage naja alles geht so viel schneller dass sich dennoch staff brauchen und insbesondere war ich ja nachwuchs darf auch mir jetzt mal anzüchten muss von skill set Und auch gewissermaßen da an den Nachwuchs hinterher zu kommen Brauch ich trotzdem die Leute.

00:29:51: Es ist quasi nur eine mittelfristige Brücke die ich quasi crossen muss.

00:29:55: wie ist dein Blick drauf?

00:29:56: Ja, ich glaube du sprichst da schon sehr gute Punkte an und es ist ein bisschen schwierig in dieser Debatte auch die ganzen Dinge die gleichzeitig passieren auseinander zu halten.

00:30:07: Ich würde als erstes mal sagen, ich halte es für eine...und das hast Du gar nicht gesagt aber ich glaube das liest man oft so in den Medien.

00:30:14: Dass Menschen in Massen entlassen werden, weil es plötzlich KI gibt.

00:30:22: Aus meiner Sicht und das ist auch so nach und nach wissenschaftlich immer mehr unterstützt... ...ist es so dass im Moment bei so Massenentlassungen also insbesondere noch eine Tech-Branche KI oft ein Scapegoat ist.

00:30:34: Also man sagt okay jetzt kommt KI wir können keine jungen Leute mehr einstellen wir müssen sogar welche entlassen.

00:30:39: ja ich meine das haben wir gesehen.

00:30:45: In den USA allein in diesem Jahr.

00:30:48: Und da machen wir uns glaube ich so ein bisschen zu einfach, da gibt es jetzt gerade eine kürzliche Studie die eigentlich gezeigt hat dass so ein bischen fast das Gegenteil richtig ist.

00:30:56: also in denen Unternehmen die KI eingesetzt haben sehen wir zehn prozent mehr Beschäftigte zwei Jahre nach der KI-Einführung.

00:31:05: Wir sehen auch zwölf Prozent mehr Berufseinsteiger bei denen die am stärksten KI nutzen als Unternehmen.

00:31:11: Also dieses Narrativ will ich erstmal sagen Ist aus meiner Sicht nicht ganz richtig, kommt ganz viele Sachen zusammen und ist ganz oft einfach zu sagen okay das liegt jetzt irgendwie an KI.

00:31:18: Aber das war ja auch gar nicht deine Frage!

00:31:20: Deine Frage ist viel mehr wie verändert sich das für die Juniors, die da reinkommen?

00:31:26: Und das ist bis zum großen Teil noch unbeantwortet.

00:31:29: also wir haben dieses Phänomen der Junior Gap und es schauen sich auch viele an.

00:31:34: Ich persönlich bin der festen Überzeugung dass halt eben diese Komplementarität von Mensch und Maschine immer erhalten bleibt, dass der Gewinn halt eben in dieser Kombination liegt.

00:31:44: Dafür muss man aber auch fairerweise sagen müssen die Organisationen erstmal verstehen wie sie diese Kombination richtig einsetzen das überhaupt klar wird welche Jobs und welches Skills braucht es denn dann noch in Zukunft?

00:31:56: Aber da bin ich eigentlich erst mal für den Moment optimistisch und es gibt natürlich auch Evidenz im Markt woher dieser Optimismus rührt.

00:32:03: also wir haben das ja bei Klarna zum Beispiel gesehen Kadergauser Zahlungsdienst Leister Der große Nouns haben sie ja mit irgendwie alle Mitarbeiter aus dem Customer Service rausgeworfen, irgendwie Vierhundert Entlassungen.

00:32:15: Nur um dann kam heimlich wieder zurück zu heiraten weil Sie gemerkt haben dass die KI Automatisierung Punkt A nicht so funktioniert hat wie Sie sich vorgestellt haben aber Punkt B auch wirklich dieser persönliche Kontakt wichtig ist.

00:32:25: Deswegen bin ich da grundsätzlich schon optimistisch.

00:32:27: aber wir sind halt gerade in einer spannenden Figuring Out Phase wo... sich Unternehmen gerade restrukturieren.

00:32:34: Man kann noch gar nicht so richtig weiß, nach welches Skills brauche ich eigentlich?

00:32:37: Noch... Ich meine der eine Skill den es auf jeden Fall braucht und das hat Angie auch schon angesprochen ist halt kritische Reflexion.

00:32:44: Und zwar das ist egal in welche Funktion wir da reinschauen.

00:32:47: Ja ich glaube

00:32:48: zum einen finde super spannend dass du sagst Skills bleiben erhalten und tatsächlich zeigt sich dass wenn Unternehmen sich zukunftsfähig aufstellen wollen man nicht sagen kann gut ich verzichte jetzt auf mein Personal Stack um deinen Planerpunkt aufzugreifen, hat jetzt zum Beispiel auch Trade Republic alleine für ein Call Center also menschliche Interaktion.

00:33:07: Super viele Leute geheiert weil das Bedürfnis am Markt dazu einfach einfach da war.

00:33:13: Du hast gesagt es wird sich vieles fundamental ändern und das betrifft natürlich nicht nur Juniors und nicht nur Mitarbeitende sondern auch die Unternehmen quasi selbst top-down darauf geschaut Und ich finde diesen Zeitgeist du hast vorgesagt du hast eine sehr optimistische Stimmung für die Zukunft und das finde ich super!

00:33:26: Ich würde gerne dieses Thema aufgreifen.

00:33:29: wir haben jetzt viel über Vertrauen agentisch oder vielleicht auch blinde Interaktion an der Kundenschnittstelle gesprochen, viele aber auch irgendwie Verantwortung und Risikoabwägung.

00:33:39: Wenn wir jetzt mal ganz konkret mal auf den Jahr- und

00:33:42: Jahr-und-Jährigen-Kunde

00:33:43: schauen, wo merkt aus deiner Sicht ein Kunde überhaupt noch dass er bei einer inklammer Regionalbank ist?

00:33:50: Und

00:33:51: was

00:33:52: davon ist dann KI?

00:33:53: Was davon ist tatsächlich menschliche Interaktionen?

00:33:56: Ich meine, das ist eigentlich ein schöner Bogen.

00:33:58: weil wir damit jetzt zu den Themen zurückkommen.

00:33:59: Du hast halt gesagt großes Call Center wurde gegründet.

00:34:01: also offensichtlich ist es Menschen wichtig mit Menschen zu interagieren und genau das und das hatten wir schon früher rausgestellt kann ja auch die Stärke von den Regionalbanken sein.

00:34:11: und wahrscheinlich ist es halt so dass dieses Mensch-Mensch Interface weiterhin vorhanden bleibt aber natürlich im Hintergrund ganz viele Prozesse teilautonom erledigt werden.

00:34:23: Und das bedeutet, dass dann alles was irgendwie wie nervig ist und was keine Konsequenzen für die Menschen, die involvierten Menschen hat.

00:34:31: Dass das sicherlich voll automatisiert ist mit einem entsprechenden Monitoring natürlich im Hintergrund.

00:34:36: Was ich das anschaue?

00:34:37: Mit einer Anomalieerkennung ja mit Unsicherheits quantifikation von dem was die Agenten da tun.

00:34:42: Das heißt wir brauchen irgendeine Form von Monitoring wo ich auch noch nicht im Detail sagen kann wie die aussieht.

00:34:46: aber Ich habe Ideen So dass eigentlich dann natürlich der Platz, der damit frei wird.

00:34:53: Das viel in diese Mensch-Mensch Interaktion gesteckt wird von dem was die Regionalbank machen kann.

00:34:58: und zurück zum Optimismus.

00:35:00: ich glaube das ist eine total schöne Vision.

00:35:03: also keiner von den Ärztinnen mit denen ich gesprochen habe Lust auf Dokumentationen und dröge Prozesse.

00:35:09: die wollen eigentlich an ihren Kunden, also den Patienten sein und mit denen interagieren.

00:35:14: Und ich bin mir ziemlich sicher das es in der Bank auch nicht anders aussucht ja?

00:35:18: Also ich meine soziale Interaktion ist ja für uns total wichtig als Menschen.

00:35:21: Ich glaube da möchte niemand den ganzen Tag dokumentieren oder irgendwelchen Prozessen folgen wenn ich glaube genau da kann uns natürlich KI helfen aber eben mit dem was wir besprochen haben.

00:35:31: Wir müssen sicherstellen dass wir noch die Zügel in der Hand haben und dass wir reflektiert mit dem umgehen was da passiert.

00:35:39: Und da könnten wir nicht in spannenderen Zeiten sprechen, weil das Thema Nummer eins ist halt im Moment dieses ganze AI-Harness.

00:35:45: Wie stelle ich sicher, dass agentische Systeme oder KI generell nur Dinge so tut wie wir das möchten aus ethischen, aus regulatorischem, aus Sicherheitsgedanken heraus?

00:35:56: Also ich würde gerne den letzten Punkt von dir aufgreifen, AI Harness und auch so ein bisschen die Frage, wie KI nativ sollte dann tatsächlich eine Bank der Zukunft sein?

00:36:07: Und da würde ich so eine kleine Wette gerne kurz aufmachen.

00:36:10: Was wird aus deiner Sicht in Fünf Jahren völlig normal sein, was vielleicht heute noch wie Science-Fiction klingt?

00:36:17: Also auch unter dem Aspekt der Risikoabwägung natürlich!

00:36:20: Ja das ist ne gute Frage.

00:36:22: also ich vermute dass man sehr viel schneller... Ich bleibe mal beim Kreditbeispiel, dass es sehr viel schneller und normaler ist innerhalb kürzester Zeit Rückmeldungen zu so Kreditanfragen zu bekommen.

00:36:34: Weil ich es halt sicherstelle, dass alle Daten schon vorhanden sind und das alles aufbereitet wird, dass die Entscheidungsgrundlage maximal gut ist.

00:36:41: Dann habe ich aber die kritische Reflexion von einem menschlichen Mitarbeiter der das auch wirklich tatsächlich sicherstellt Und das ist ja für mich am Ende des Tages als Kundin enormer Gewinn weil ich bekomme bessere Leistung in kürzerer Zeit Ich hab einen viel besseren Marktübersicht.

00:36:55: also ich glaube Für mich als Kunde wird die Welt deutlich besser werden.

00:37:00: Für mich als Bank bedeutet das aber, dass ich mich grundsätzlich transformieren muss und halt alles maximal auf Ezifizienz getrimmt ist und ich halt da Automatisierung einsetze wo ich es bisher noch nicht tue.

00:37:10: Ich glaube dann müssen wir jetzt sehr in die individuellen Banken reinschauen um herauszufinden was dauert denn wo wie lange und zu lange und wo habe ich noch zu viel menschliches involvement wo ich gar nicht brauche?

00:37:20: Also es fällt mir schwer zu sagen wo sind wir da im Jahr zwanzig dreißig?

00:37:22: Aber ich glaube was man auf jeden Fall sagen kann ist der Kundenservice so gut war wie noch nie Aber auch gleichzeitig die Prozesse so effizient und schnell und kostengünstig, dass mir da der bestmögliche Service am Ende des Tages geboten wird.

00:37:37: Wahrscheinlich werden auch die Banken der Zukunft sich dann unterscheiden in Sinne der Customer Experience also wer die beste Experience bieten kann.

00:37:43: Die werden vermutlich die Kunden dann gewinnen.

00:37:46: oder wie ist das so dein Take?

00:37:48: Ja, das

00:37:49: ist total spannend.

00:37:50: Ehrlicherweise ist es wirklich neu.

00:37:52: Es gibt ja zwei, wenn ich ganz in die grundlegenden Marktheorien reinschaue dann kann ich irgendwie sagen okay... Ich bin deswegen besonders gut weil ich die besten Konditionen habe.

00:38:02: also keine Ahnung ich biete halt den besten Tagesszins an oder die besten weiteren Konditionsen die mich so interessiert langläufigkeit und so weiter und sofort.

00:38:13: Oder ich gehe in diese Customer Intensity Sache rein, das heißt, ich kenne meine Kunden möglichst gut.

00:38:17: Ich habe eine gute Beziehung und so

00:38:19: weiter.".

00:38:20: Das war ja beim Marktgeschehen völlig unabhängig von den Banken auch immer die Frage.

00:38:23: Bin ich irgendwie best im Glas oder hab' ich eigentlich die beste Kundenbeziehung?

00:38:27: Oder gibt es sogar Fälle wo ich beides

00:38:28: habe?".

00:38:29: Insofern ist aus meiner Sicht nicht neu... ...das Spielfeld wird aber gerade neu sortiert weil immer mehr Punkt A automatisiert wird, Punkt B digital vorhanden ist Weil diese agentischen Theorien alles halt auf den Kopf stellen, weil ich als Kunde nicht mehr selbst irgendwo hingehe.

00:38:44: Sondern meine Agenten alles für mich klären und das wird natürlich dann spannend sein.

00:38:49: Es werden immer noch die großen Anbieter geben, die damit brillieren dass sie sich die besten Zinsen haben oder die besten Konditionen haben Und da gibt es natürlich einen Markt für.

00:38:59: Aber es gibt auch auf der anderen Seite genau so Den Markthalt für das Regionale.

00:39:03: Da muss ich aber auch in diesem wirklich richtig gut werden Dass Ich Das Für Mich Als Kunde Lohnt.

00:39:09: Menschen schätzen diese Interaktion mit echten Menschen.

00:39:11: Das sehen wir überall, da muss ich aber auch darin halt richtig gut

00:39:14: werden.".

00:39:15: Also ich formuliere es mal negativ.

00:39:16: Wenn ich als Regionalbank das nicht gut hinbekomme, diese Beziehung zu managen dann gehen natürlich alle zu den großen Playern.

00:39:24: Vielen vielen Dank Niklas!

00:39:26: Wirklich sehr sehr spannende Diskussionen und spannende Impulse.

00:39:29: Ich hätte noch eine letzte Frage an dich mit der Bitte um ein Wortantwort zum Schluss.

00:39:35: Was wird für Regionalbanken im KI-Zeitalter knapper?

00:39:39: Technologie, menschliche Kompetenz im Sinne von der demografische Wandel.

00:39:44: Zeit, Vertrauen oder vielleicht was ganz anderes das wir noch gar nicht berücksichtigt haben?

00:39:49: Ich will gar nicht sagen menschlicher Kompetenz?

00:39:51: ja ich meine dass ist das was wir hier maßgeblich diskutiert haben.

00:39:54: wer die Expertise im Unternehmen Entscheidungen zu treffen und kann die auch treffen?

00:39:58: und auf der anderen Seite Wer hat auch Expertise im Sinne von Beziehungspflege, Kommunikation, soziale Skills, Empathie im Umgang mit den Kunden?

00:40:10: Super.

00:40:10: Niklas!

00:40:11: Vielen herzlichen Dank für deine super spannende Impulse aus deinen Studien.

00:40:14: Ich glaube nochmal eine ganz andere Perspektive wie wir von der Businessseite und damit super bereichernd.

00:40:21: Vielen dank für deine Zeit.

00:40:22: Vielen Dank für die spannenden Impulse und hoffentlich bis bald.

00:40:25: Ja, danke euch ganz herzlich.

00:40:26: Hat sehr viel Spaß gemacht.

00:40:27: Bis bald

00:40:28: Bis bald,

00:40:37: tschau.

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