Weser-Elbe-Sparkasse: Der Unterschied im Markt sind die Menschen
Shownotes
Der Unterschied im Markt sind die Menschen.
Rolf Sünderbruch, Vorstandsvorsitzender der Weser-Elbe Sparkasse, hat im Gespräch mit Patrick Neumann konkrete Praxiseinblicke in den Veränderungsweg der WESPA geteilt: von Vertrauen und Freiräumen über die veränderte Führungsrolle bis hin zu Kundenzentrierung und der neuen Leuchtturmstruktur.
3 Kernbotschaften aus dem Interview: 🔹Veränderung entsteht nicht durch immer feinere Systeme, sondern dann, wenn Organisationen die Kraft, Kreativität und den Leistungswillen ihrer Mitarbeitenden nutzen und ihnen Vertrauen und Freiraum geben. 🔹 Führung verändert sich grundlegend: weg von der Spitze der Pyramide, hin zur Mitte des Teams. Entscheidend ist die Frage, was Menschen brauchen, um erfolgreich arbeiten zu können. 🔹 Kundenzentrierung wird dort wirksam, wo Teams enger zusammenarbeiten, Silos aufbrechen und Kundinnen und Kunden vor Ort direkt die passende Unterstützung bekommen.
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00:00:10: Der Unterschied, den wir im Markt haben sind unsere Kolleginnen und unsere Kollegen die Menschen.
00:00:16: Und wenn wir in dem Menschen den Erfolgsfaktoren den Unterschied sehen dann müssen wir alle unsere Energie darauf setzen dass wir den Menschen den bestmöglichen Rahmen dafür geben erfolgreich sein zu können.
00:00:46: Wir sind heute in Bremerhaven bei der Weser-Ebbelsprachkasse und sprechen mit Holzhünderbruch dem Vorstandsvorsitzenden.
00:00:53: Lieber Rolf, vielen Dank dass du dir die Zeit heute schönst.
00:00:56: Ja sehr gerne!
00:00:57: Wir sprechen im Rahmen mittlerweile der dritten Ausgabe unserer Agile Readiness Studie Die erste im Jahr zwanzig neunsten.
00:01:05: und auch bereits bei der ersten habt ihr so einen kleinen Einblick in die Wesper gegeben heißt Ihr seid schon seit sehr sehr vielen Jahren auf eurem Veränderungsweg Auch wenn der Sprung jetzt sehr groß schien oder scheint kannst Du uns mal mit ins Jahr... ...zwanzig achtzehn nehmen die wesper mal grob skizzieren und uns ein Gefühl geben, was für euch damals die Auslöser waren wo ihr gesagt habt wir müssen hier grundsätzlich in unserer Sparkasse etwas verändern auch wenn wir trotzdem irgendwie aktuell erfolgreich sind.
00:01:37: Ja das kann ich gerne versuchen.
00:01:39: Also im Jahr zwanzig achtzehn waren wir ja so gefühlt vier Jahre nach der Fusion.
00:01:45: Wir hatten große Herausforderungen zu bewältigen zu dem Zeitpunkt neben denen, die wir alle hatten zu der Zeit.
00:01:53: Da waren wir ja schon mitten in der Niedrigzinsphase und das war ja keine leichte Zeit.
00:01:58: Und wir hatten damals nur so das Gefühl mit den Methoden und mit den Modellen, mit denen wir die Probleme zur derzeit gewohnt waren zu lösen werden wie die Herausforderungen, die Wir erwarteten und die vor uns standen nicht lösen würden.
00:02:14: also wir waren auf der Suche nach etwas ganz anderem Das war der Auslöger damals
00:02:20: Und nach was wart ihr auf der Suche?
00:02:25: Konntet ihr das damals für euch schon so artikulieren oder kannst du es im Nachgang jetzt artikulationen, was genau ihr erreichen wollt und was der Zweck war.
00:02:38: Also im Nachgang ist es leichter Pathologe, ist immer der schlauste Arzt.
00:02:42: also jetzt kann ich auch alles analysieren.
00:02:45: Damals wenn man ganz ehrlich ist haben wir nicht gewusst Was wir genau zu erwarten haben, was wir erwarten können und das wirklich die Kraft auf die Straße bringt.
00:02:55: Das war mit Sicherheit nicht so.
00:02:58: Aber wenn man jetzt zurückschaut dann muss man sagen Wir haben es hinbekommen damals in diesen Prozess Die kraft im grunde zu nutzen.
00:03:10: Die wird zuhauf in Form der kolleginnen und kollegen in der sparkasse hatten.
00:03:15: Und diese kraft haben wir bis dahin nicht wirklich im vollen Umfang genutzt.
00:03:22: Und wir haben auch gar nicht so wirklich gewusst, was da noch an Kreativität und Know-how, an Leistungswillen, an Willen sich einzubringen in der Sparkasse ist.
00:03:33: Das haben wir erst im Zuge dieses Prozesses aktivieren können und dann auch gelernt vertrauen aufzubauen in diese Kraft und das Know-How der Kunde eben.
00:03:45: Wir schauen gleich nochmal auf eine einzelne Punkte eures Weges, aber jetzt mal so in das aktuelle Jahr reingeschaut.
00:03:53: Sechs, sieben Jahre später?
00:03:55: Was sind die großen Linien und die großen Themen, die heute anders in der Westbahn sind?
00:03:59: Also wo sagst du mit dem Blick zurück ist am meisten passiert was entweder der Sparkasse den Menschen oder auch den Kunden zufriedener stellt?
00:04:13: Das ist eine sehr weite Frage!
00:04:15: Wir haben Zeit.
00:04:16: Ich denke, der größte Unterschied ist das wir nicht mehr daran glauben mit fein adjustierten Systemen den größten Erfolg zu erzielen sondern dass wir auf die Kraft und die Kreativität und die gute Ausbildung unserer Leute setzen.
00:04:33: Wir alle in den Sparkassen investieren ja viel in eine gute Auswahl von Mitarbeitern Gibt es aber viele Häuser, glaube ich schon noch die dann sagen wir haben gute Systeme und wir steuern mit unseren systemen Die menschen die teams so dass sie den größtmöglichen erfolge zählen.
00:04:56: Und wir haben gelernt Dass wir mehr vertrauen und mehr freiraum geben sollten.
00:05:01: wer vertrauen haben sollten mehr freiraum geben sollten.
00:05:05: Die kolleginnen und kollegen kommen in die sparkasse um etwas sinnvolles zu tun.
00:05:09: Die wollen etwas leisten.
00:05:10: Die wollen abends nach Hause gehen und wenn sie gefragt werden von ihrer Partnerin oder ihrem Partner, wie war dein Tag?
00:05:17: Dann wollen Sie sagen können ich habe es heute wieder gerissen Ich hab was Tolles gemacht!
00:05:20: Ich hab Erfolge gefeiert.
00:05:22: Und das können sie weil sie eben gut sind und weil sie gut ausgebildet sind.
00:05:27: Wir müssen sie einfach nur machen lassen.
00:05:29: Sie wissen in den einzelnen Situationen besser als wir Wenn wir es vordenken müssen Was das Richtige ist.
00:05:39: Das ist, glaube ich der größte Unterschied.
00:05:40: Dass wir nicht mehr versuchen fein vorzudenken, fein zu justieren und an die Kraft von Systemen glauben sondern dass wir Freiräume geben und die Kolleginnen und Kollegen machen lassen.
00:05:55: Wenn ich den jetzt gerade insbesondere euren Startpunkt in Zwanzig neunsten, wenn ich da mal draufschaue... ...ist da ja eine Brücke zu dem was du gerade gesagt hast.
00:06:05: also ihr als Vorstand habt daher einen einen Rahmen gesetzt, Leitplanken beispielsweise zum Thema Kunde.
00:06:11: Der Kunde ist der einzige Grund warum wir hier sind.
00:06:13: Alles was wir tun, tun wir damit der Kunde zufrieden ist und ihr habt eure Leute, Kolleginnen und Kollegen Führungskräfte viele viele aus der Sparkasse in den Prozess mitgenommen wo sie sehr viel gestalten konnten aber auch mussten und euch trotzdem regelmäßig eingebunden haben.
00:06:33: Was war für euch in der Phase?
00:06:36: am schwierigsten als Vorstand einer tradierten Sparkasse, der auch eine gewisse Rolle hat.
00:06:42: Und was hat euch besonders stark gezeigt dass der Weg der richtige ist?
00:06:49: Also ich glaube wir waren eine Sparkasse wie ganz viele andere auch die über Jahre gewachsen ist in Systemen gearbeitet hat Wie werden sie in vielen anderen Häusern auch finden konnte.
00:07:03: also wir waren ziemlich normal Und wir waren genauso wie andere auch gut waren.
00:07:08: Das heißt, wir haben den Menschen ja auch gesagt, das habt ihr richtig gemacht?
00:07:11: Das war okay so, wie ihr es getan habt und die Leute haben gesagt, dann ist ja alles richtig!
00:07:16: Dann sind wir plötzlich um die Ecke gekommen und haben gesagt aber es gibt noch was Besseres.
00:07:21: Wenn man das über viele Jahre – der Mensch ist ein Gewohnheitstier – so gemacht hat erst mal einen ziemlicher Bruch.
00:07:28: Das ist ziemlich schwer.
00:07:30: Und natürlich nicht sofort bei jedem gefruchtet.
00:07:35: Das war sehr, sehr unterschiedlich.
00:07:37: Und man muss dann lernen als Vorstand die gefühlte jederzeitige Kontrolle aus der Hand zu geben.
00:07:44: Man muss lernen, Kontrolle und Einflussnahmemöglichkeit durch Vertrauen schenken zu ersetzen.
00:07:52: Man muß lernen Dinge zu akzeptieren mit denen man vielleicht ein bisschen anders Kerne gehabt hätte.
00:07:58: Da wäre ich jetzt aber gerade links rum gegangen.
00:08:00: Warum gehen die jetzt rechts rum?
00:08:02: Und dann muss man das vertrauen, dass die auch ans Ziel kommen.
00:08:05: Auch wenn sie rechts rumgehen und nicht links rum.
00:08:07: Diese Veränderung ist für den Vorstand genauso, glaube ich jedenfalls weitreichend wie für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die plötzlich nicht mehr gesagt bekommen Das und das muss ich jetzt machen.
00:08:23: Da steht im Orgerhandbuch oder da steht in irgendeiner Anweisungen.
00:08:27: Ich muss jetzt Vertrauen in mich selbst haben meine eigene Kreativität, meine Ideen einfach zu benutzen und das zu machen.
00:08:37: Und auch Vertrauen zum Chef und zum Vorstand zu haben, dass wenn ich mal was falsch mache, dass es ja nicht gleich ein Fiasco wird, sondern dass es eine Chance ist zu lernen aber nicht gleich einen Großtheater gibt.
00:08:50: Ja...
00:08:51: Das, was bei so einem gerade langjährigen Veränderungsprozess besonders herausfordernd ist man kann ihn – hast du auch hart gesagt?
00:09:00: Nicht Ansagen und dann wird sozusagen der Scheiter irgendwo umgelegt, sondern es sind auch Veränderungsprozesse.
00:09:07: Was habt ihr als Vorstand in der Zeit gemacht, um bei den Menschen so dieses Gefühl zu erwecken?
00:09:14: Hey die meinen das wirklich ernst hier mit meiner Rolle oder mit der Verantwortung, die ich habe wirklich ernsthaft umgegangen.
00:09:23: Ich hab hier Ideen, die kommen am Ende durch die Tür, die sorgen für Verbesserung beweisen, dass es nicht nur eine Ansage ist und ein wünschenswertes Verhalten.
00:09:34: Klammer auf!
00:09:35: Gibt es in nahezu allen Sprachgassen oder in nahe zu allen Banken?
00:09:39: Sondern dieses... Was hat's ausgemacht, das es wirklich in den Alltag bei euch kam und die Menschen gespürt haben, dass sie jetzt ernst meint und sich lohnt?
00:09:50: Ich glaube, es gibt nicht diese eine Sache, die man macht und danach geht es plötzlich anders sondern wenn akzeptiert, dass das Kernelement Vertrauen schenken ist, Freiraum geben ist.
00:10:04: Dann muss man immer wieder jeden Tag sich als Vorstand disziplinieren und aufpassen, dass man nichts macht was alte Welt ist wo die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anfangen zu zweifeln und sagen meint er das wirklich ernst?
00:10:19: sondern immer wieder aufpassen.
00:10:23: Wie reagiere ich auf Fragestellungen?
00:10:26: Was mache ich, wenn Mitarbeiter von Teams nicht mehr weiterkommen.
00:10:30: Greive ich dann sofort ein und die regiere oder leiste ich Hilfe, dass sie selber drauf kommen und dass Sie diese Lösung, die Sie eigentlich immer eigentlich wissen, dass Sie die auch einfach umsetzen, das man bei Fehlern vernünftig damit umgeht.
00:10:44: Und dass man denn mal etwas nicht so läuft, nicht eng gesagt... Ich mach da jetzt meine Ansage oder ich hau da mal auf den Tisch oder so.
00:10:50: Das ist völlig falsch!
00:10:52: Da muss man sich ein bisschen disziplinieren.
00:10:54: Ich sage auch nicht, dass es einfach ist.
00:10:56: Also da muss man sie schon ein bisschen zusammenreißen.
00:10:58: aber ich glaube das es zulässig ist Kindererziehung mit Mitarbeiterführungen jedenfalls in Teilen zu vergleichen.
00:11:05: auf einem Beispiel?
00:11:06: Naja wenn meine Tochter mich früher gefragt hat kann ich noch ein bisschen Fernseh gucken?
00:11:13: und ich habe gesagt nee also um acht Uhr ist Schluss.
00:11:17: ja wenn ich das zweimal durchgehen lasse dann ist es schlecht.
00:11:21: Dann ist die Orientierung dahin.
00:11:23: Ich muss schon mir überlegen, was will ich und dann muss ich dabei auch bleiben.
00:11:28: Das hat nichts mit Dickköpfigkeit oder Stasien zu tun.
00:11:31: Es hat etwas mit Orientierungen geben zu tun und mit glaubwürdig und mit kalkulierbar sein und nachvollziehbar.
00:11:38: Jetzt seid ihr als Vorstand von eurer Haltung – das finde ich extrem passend und auch angemessen!
00:11:46: Ihr seht euch als Teil der Führungsmannschaft.
00:11:50: Ihr als Führungsmannschaft habt natürlich einen besonderen Einfluss auf genau so ein Veränderungsprozess.
00:11:55: Wir gucken gleich nochmal die Rolle des Vorstands, aber jetzt mal wirklich in die Führungsmannschaft reingeschaut, die in so einem Veränderungsprozess eine mindestens genauso herausgehobene Rolle haben weil sie tagtäglich an den Menschen sind und dass das eure Idee Philosophie ist auch runter in die Teams bringen.
00:12:17: wie würdest du denn Weg eurer Führungskräfte in den letzten Jahren beschreiben.
00:12:23: Was habt ihr gemacht?
00:12:25: Wie haben die sich entwickelt, was waren so die wichtigsten Veränderungen?
00:12:28: wo du heute im Rückklapp sagst das hat uns als Sparkasse vorangebracht.
00:12:32: ja vielleicht darf ich vorab mal sagen In unserer Wahrnehmung gibt es nicht irgendwie so.
00:12:37: diese Gruppe ist ganz wichtig Die sind ein bisschen weniger wichtig und die sind gar nicht so doll wichtig sondern irgendwo vergleichen wir das lieber mit diesem berühmten Beispiel, eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied.
00:12:50: Wir haben alle unterschiedliche Aufgaben aber wir sind nun als Team-Erfolger.
00:12:55: Ich würde sagen, es gibt hier niemanden in der Sparkasse, der nicht an irgendeiner Stelle auf die Nach- oder Vorarbeit eines Kollegen angewiesen ist und deswegen sehen wir auch die Führungskräfte nicht weniger wichtig an als uns selbst oder so.
00:13:09: Aber die Fährungskkräfte haben eine ganz wesentliche Rolle, eine ganz Wesentliche Aufgabe denn sie müssen von jemals in der hierarchischen Welt von der Spitze der Pyramide sich in die Mitte des Kreises des Teams bewegen.
00:13:23: Sie müssen sich da reinstellen und sagen, ich bin nicht mehr derjenige, der von oben sagt wie es geht und wer was machen soll sondern die in der Mitte des Teams stehen in der Mitte des Kreise und sagen Was kann ich für euch insgesamt oder für jeden einzelnen individuell tun damit ihr euren Job erfolgreich aussüden könnt?
00:13:42: Das heißt Das ist ein echter Mindsetwechsel.
00:13:45: Ich komme als Führungskraft aus einer Welt, wo ich von oben so'n bisschen Ansagen mache und wo ich der Chef bin... Und jetzt komme ich in die Rolle eines Dienstleisters, der die einzelne Menschen wirklich anguckt und sagt was muss ich da tun um dem einzelnen Menschen zu helfen erfolgreich sein zu können?
00:14:05: Das is nicht leicht!
00:14:07: Da muss man Zeit geben, Vertrauen schenken auch als Vorstand wieder den Führungskräftenhilfestellungen geben.
00:14:13: Und wir haben dann, um alle Führungskräfte mehr zusammenzubringen eine ganze Direktoren-Ebene abgeschafft.
00:14:23: Wir haben mehrere Stufen unter dem Vorstand gehabt – wir haben jetzt nur noch eine einzige Führungs-Ebene.
00:14:29: Alle Führungen sind direkt dem Vorstand zugeordnet und das führt zu einer ganz anderen Nähe auch dazu dass man merkt hey Aufgaben die beim Vorstand angesiedelt sind Die sind auch bei den Führungskräften angesiedelt, man tauscht sich anders aus und Führungskräfte haben es leichter in ihre neue Rolle zu kommen.
00:14:52: Führungen sind für einen Kulturwandel hin zur Agilität immens wichtig.
00:15:00: Ich würde zwei vielleicht aktuelle Aspekte mir einmal raus schnappen und damit dir nochmal ein Blick genauer rein dürfen.
00:15:08: zum Eimer das Thema OKR Vertriebstruktur, die Leuchttürme weil es glaube ich zumindest so meinen Blick auf die aktuelle Entwicklung auch im Sparkassen-Generum fällt.
00:15:21: Ich glaube schon eine sehr positiv mutige aber aussehr zeitgemäße Struktur und Veränderung ist.
00:15:29: Aber lass uns vorne beim Thema OCR starten das ja ein Thema.
00:15:33: damit seid ihr nicht sofort gestartet sondern es kam dann so über die Jahre Die Grundhaltung dahinter Ein Grundrahmen von oben.
00:15:42: Die wichtigsten Ziele sind vorgegeben, werden trotzdem gemeinsam erarbeitet mit Ideen aus der Mannschaft und gleichzeitig so dieses Thema Strategie in den Teams zu verankern und sich auch als eine Anführungsstrichen normaler Mitarbeiter auch damit zu beschäftigen.
00:15:58: was ist mein Beitrag?
00:15:59: Was kann ich denn jetzt für die Ziele der VESPA beitragen?
00:16:02: Kannst du uns mal mitnehmen was für euch so der Startpunkt war und wie ihr das für euch übersetzt habt Was es dann für dich als Rolf in deiner Rolle so an Mehrwerten für die Vespa bereithält?
00:16:20: Okay, also wir haben mit OKR an.
00:16:23: Ich denke, OKR einzuführen darüber muss man sich schon im Klaren sein ist mehr oder weniger ein Muss.
00:16:28: wenn ich mich dazu entschließe von einer hierarchischen Struktur zu einer agilen Struktur gehen weil In der agilen Welt räume ich Freiräume ein Verabschiede mich davon, alles detailiert über Systeme zu steuern.
00:16:44: Wenn ich dann trotzdem ein detailliertes Zielvereinbarungssystem beibehalte und jedem Einzelnen sage du hast dir um die Kunden, du hast das Potenzial Du musst das bringen!
00:16:55: Dann ist es eigentlich im Widerspruch zum Freiraum, insbesondere auf Team-Ebene.
00:17:00: wenn ich Teams sage, wenn ihr unterschiedliche Stärken habt Verteilt das Gericht?
00:17:06: Entscheidend ist, dass ihr das Gesamtziel eurer Gemeindemissziel erreicht.
00:17:10: Dann kann ich nicht hergehen und sagen ja aber beim Zielsystem, da steuere ich wieder auf Einzelberater-Ebene Und OKR gibt mir die Möglichkeit zu sagen Ich fange oben bei der Geschäftsleitung an Die Geschäftslegung.
00:17:22: muss er nun mal schon die Möglichkeit haben Zu sagen Wo will ich mit meinem Haus hin?
00:17:28: Wir legen die Objektes für unser Haus fest und die Teams können dann Für sich entscheiden wie sie dieses Ziel erreichen wollen, welchen Weg sie gehen wollen.
00:17:39: Auch in Orientierung an den Stärken die Sie haben, an der Motivation die sie haben was sie jetzt gerade meinen im ihrem Markt am besten umsetzen zu können.
00:17:48: Da kommt wieder die Verantwortung die die Mitarbeiter übernehmen, die die Teams übernehmen.
00:17:53: ich denke OKR ist wirklich ein muss in einer agilen Wellen sonst ist es, harmoniert das nicht.
00:18:04: Das ist irgendwie nicht synchron das
00:18:05: ganze.
00:18:06: Wenn ich jetzt einen Mitarbeiter in der Vespa hier am Stuhl hätte oder eine Führungskraft was würden die für sich sagen?
00:18:15: Was den UKR im Arbeits-Eltag
00:18:20: bringt?
00:18:20: Erstmal eine ganze Menge Veränderungen und eine ganze menge Ärger und am Anfang muss ich das nicht unbedingt haben.
00:18:27: Wenn ich dann aber sehe, okay die ersten Runden waren ein bisschen holprig haben wir doch am Ende Spass gemacht.
00:18:35: Wir haben sie ja auch immer begleitet durch Agile Coaches am Anfang.
00:18:39: und wenn ich dann plötzlich sehe Boah jetzt kann ich viel mehr das machen wo ich richtig Bock drauf habe und was sich gut kann und wo ich dann auch Erfolge feiern kann und Erfolg macht ja nun mal Spaß Dann ist OKR doch eine ganz coole Sache Das ist... Ich glaube dass vieles was wir Alltag so erleben.
00:18:57: Am Anfang ist es immer ein bisschen schwieriger, muss ich mich erst mal dran gewöhnen und wenn ich das dann kann, es ist endlich cool.
00:19:04: Am Anfang ist es, wenn ich ein ganz neues Auto kriege und da sind Navigationssystemen drin und noch ein paar andere Features, denn ist jetzt erstmal komplizierter mit klarzukommen.
00:19:12: aber wenn ich dann sehe, dass geht alles automatisch und das funktioniert, empfinde ich das Auto plötzlich cool.
00:19:18: Zweiter Veränderungsprozess der euch im Sommer mit sozusagen einer guten Vorlaufzeit als Vespa betroffen hat das Thema Leuchtturmkonzept.
00:19:31: mal ganz platt erklärt von mir.
00:19:34: Du kannst es viel, viel besser authentischer näher.
00:19:37: Es ist eine von einer Vertriebssparkasse die in einzelnen fachlichen Bereichen aufgeteilt ist Firmenkunden, Privatkundenversicherung, Baufinanzierung und so in ihrer Fachdisziplin sehr, sehr excellent unterwegs sind hin zu einer Interdisziplinären denke in Regionen, wo all die einzelnen Fachbereiche viel enger zusammenarbeiten.
00:20:05: Wie gesamtheitlicher sich die Region anschauen?
00:20:08: Viel gemeinsamer irgendwie schauen.
00:20:10: wie kann man das Thema Firmkunden und Baufinanzierung oder die privates wäre mit der geschäftlichen Sphäre verbinden?
00:20:17: schon ein mutiger Schritt weil es würde ich sagen heute nicht der Standard in der Sparkassenwelt ist.
00:20:24: Nimm uns auch da mal mit Zum Startpunkt eurer Überlegung.
00:20:28: Wo habt ihr gemerkt, wie wir aktuell strukturell auch im Vertrieb aufgestellt sind?
00:20:34: Passt nicht mehr zu dem was du gerade beschrieben hast Eigenverantwortungen gemeinsam zusammenwachsen etc.
00:20:41: Was war der Auslöser für euch zu sagen da müssen wir ran und das ist der nächste logische Schritt die Struktur nachzuziehen?
00:20:49: Wir waren ja aufgestellt.
00:20:50: wie passt alle anderen Sparkassen auch?
00:20:54: Das war auch sehr nachvollziehbar, weil wir – wenn wir in Segmenten denken – in Privatkunden, Privatebänke, Gewerbekunden und Firmenkunden die Möglichkeit haben, sehr präzise für die Bedarfe der Kunden in diesen Segment zu steuern.
00:21:08: Aber wenn wir ehrlich sind hat über die Jahre, in denen wir diese Systeme haben eines gelitten nämlich der Austausch unter diesen einzelnen Sekmenten.
00:21:18: Wir hatten das Gefühl dass sich diese Sekmente zu silos entwickelt haben in denen innerhalb der Silos sehr effizient gearbeitet worden ist, aber der Austausch zwischen den Beraterinnen und Beratern in den einzelnen Silos mit den anderen kaum stattgefunden hat.
00:21:38: Die Wirklichkeit ist aber anders!
00:21:39: Der Kunde kommt zu uns wegen eines Termins, wo man über Geldanlage sprechen wollte.
00:21:46: Und er sagt auch, ich kann mich im Moment gar nicht so richtig entscheiden.
00:21:49: Wir haben noch den Ärger mit dem Haus von meiner Tante.
00:21:52: das haben wir geerbt und müssen uns um kümmern ein.
00:21:54: Ich wollen mir das
00:21:54: verkaufen.".
00:21:55: Der Berater sagt ja, ist das oft eine Menge Arbeit?
00:21:59: Ja da wünsche ich Ihnen gute Nerven statt zu sagen, das ist doch gar kein Problem!
00:22:03: Da müssen Sie nur meine Kollegin kennenlernen.
00:22:05: Die ist Maglerin die ist es so gut wenn sie die kennengelernt haben.
00:22:08: Da sind sie aber ne Sorge los.
00:22:09: Die kümmert sich darum.
00:22:11: dieser ganz naheliegende Austausch, diese Informationsweiterkabel hat nicht immer stattgefunden.
00:22:17: Oder wenn man auch ohne so einen konkreten Hinweis einfach beim Kunden einen Bedarf entdeckt hat – der ist nicht an die Kolleginnen weitergegeben worden und es kam nicht zu dem Geschäft!
00:22:27: Der größte Vorteil unserer Wettbewerber war die unzureichende Kommunikation unter einander.
00:22:32: Das ist einfach so gelesen.
00:22:33: So was haben wir jetzt gemacht?
00:22:34: Wir haben einfach das Ganze vertigt halt diese horizontalen, sage ich mal ... Geschäftsbereiche und Silos, vertikal durchgeschnitten und haben daraus regionale Geschäftsstellen gemacht entsprechend unserer Maritim.
00:22:50: Natur hier haben wir die Leuchttürme genannt und haben gesagt in diesen Stellen wird alles mit dem ein Kunde um die Ecke kommen könnte an Service- und Beratungsbedarf durch Experten fachgerecht auf hohem Niveau bedient.
00:23:05: Das heißt wir haben in jeder dieser sieben Leuchthürme Firmenberater, Gewerbekundenberater und Versicherungsberater.
00:23:11: Privatebänker alles die ganze Palette Und es kommt nie zu der Situation Dass wir in ein Kunde kommen.
00:23:16: man sagen muss Denken haben wir leider nur eine zentrale.
00:23:19: da müssen sie zum Facharzt gehen hier sind Sie beim Hausarzt Wir können nur Erkältung Wir können alles dar.
00:23:25: Wir können Alles.
00:23:26: wir können den Kunden sofort helfen und er muss nie in irgendein Kompetenzzentrum Sondern kann vor Ort bleiben.
00:23:34: das schafft einen Gemeinschaftsgeist.
00:23:38: Wir hier vor Ort, wir können das.
00:23:39: Wir sind gut!
00:23:41: Wir sind nicht schlechter als die Hauptstille – wir können es.
00:23:44: Und das ist ein gemeinsames Ziel hinter dem sich alle versammeln können.
00:23:49: und wir haben noch mal wieder gelernt.
00:23:52: Wir dachten schon, wir wüssten wie viel Kreativität und wie viele Einbringungswillen eigentlich in der Mannschaft da ist.
00:24:00: aber wir haben nochmal wieder gelernt, wieviel Spirit da ist und wieviele Spaß das machen kann.
00:24:06: also Wir sind hier sicherlich nicht, weil die ja alle nur Spaß haben wollen.
00:24:09: Aber es ist auch nicht verboten Spaß bei der Arbeit zu haben und... ...die Leute haben wirklich nochmal wieder einen Kick bekommen und das ist wirklich ein Erfolgsmodell.
00:24:20: Sag ich nicht, vielleicht muss oder so was?
00:24:21: Weil ich da vorstammt bin!
00:24:23: Das Binn davon wirklich überzeugt, das ist eine tolle Sache.
00:24:26: Kannst du uns einen Eimdeck geben wie ihr das Leuchtturmkonzept kombiniert mit eurer Idee von Führung, weil früher klassische Führung, Firmenkunden, fachlicher Sparringspartner und inhaltlich exzellent.
00:24:44: Braucht sicherlich noch weiter.
00:24:45: gleichzeitig so wie du es auch beschreibst geht sehr in dem Leuchtturm eher um Team-, Gemeinschaft-, Mensch zusammen.
00:24:54: auch schauen wie man die Kunden irgendwie bestmöglich begleitet heißt das braucht da auch eine andere Führungsrolle, andere Füllungspersönlichkeiten.
00:25:02: Wie habt ihr das für euch übersetzt?
00:25:05: Kann ich mir die Führung einer Leuchtumfiade in der Weser Elbe-Sparcaste heute vorstellen?
00:25:10: Ja, das ist nochmal ein ganz wichtiger Punkt.
00:25:12: Den habe ich eben ausgelassen.
00:25:14: Wir haben in unserer Unternehmensstrategie ja vielleicht darf ich da anfangen formuliert als zentralen Satz der Menschstitte Mittelpunkt.
00:25:21: Das haben wir nicht gemacht weil sich das vielleicht gut anhört sondern weil wir davon überzeugt sind wenn man in einer Sparkasse also in einem Dienstleistungsunternehmen unterwegs is hat man keinen Vorteil im Markt aus der Genialität und Einmaligkeit eines Produktes.
00:25:39: Wir haben eben nicht ein iPhone oder eine Stilkettensäge oder irgend sowas, sondern wir haben den Euro – und er ist bei jedem anderen Finanzdienstleister genauso viel wert wie bei uns!
00:25:51: Der Unterschied, den wir im Markt haben sind unsere Kolleginnen und unsere Kollegen die Menschen.
00:25:56: Und wenn wir in dem Menschen den Erfolgsfaktoren den Unterschied sehen….
00:26:02: dann müssen wir alle unsere Energie darauf setzen, dass wir den Menschen den bestmöglichen Rahmen dafür geben erfolgreich sein zu können.
00:26:11: Wir müssen uns um ihn und seine Wünsche kümmern, wir müssen ihm die Voraussetzungen schaffen – und das kann ich besser.
00:26:18: wenn ich einer Führungskraft den Job gebe kümmere dich um Else-und Otto!
00:26:23: Kümmere nicht um Abläufe, um Prozesse, um Strategien, kümme dich darum, dass sie, dass er die bestmöglichen Voraussetzungen hat, um erfolgreich zu sein.
00:26:35: In der Aggreregation ist dann dein Team auch erfolgreich?
00:26:37: Muss er aufs Team gucken?
00:26:38: Ist klar!
00:26:39: Aber es fängt bei den einzelnen an und deswegen haben unsere Leuchtturmleiter – das nennen sie auch Personalites kommt aus dem Plattdeutschen – die einzige Aufgabe sich um die Menschen zu kümmern.
00:26:54: nur zu gucken passt das für die brauchen.
00:26:58: die was kann ich denen irgendwie helfen kann nicht befähigen, noch erfolgreicher zu sein.
00:27:04: Und die fachliche Ebene wird vorhin halt jetzt so in Horizontalen beschrieben.
00:27:09: wir haben ja auch die Geschäftsbereichsleiter und der Geschäftsbereichsleitern-Firmenkunden kümmert sich um alles das was fachlich der Firmenkundeberater in den sieben Leuchttürmen braucht.
00:27:20: also der fährt wirklich von Leuchtung zu Leuchtum und guckt ist fachlos alles in Ordnung.
00:27:24: oder Sie machen eine Teamrunde wo alle Firmenkunnberater zusammenkommen.
00:27:29: für die Menschen da draußen ist es zu der Teilnahme an doppelten Teamrunden gekommen.
00:27:34: Sie haben einmal die Teamrunde in der Vertikalen, in der Leuchttomphiliale und einmal in den Horizontalen im jeweiligen Geschichtsbereich.
00:27:42: Muss man halt zweimal Grünkohl essen!
00:27:44: Welche Mehrwerte siehst du aus den ersten sechs Monaten?
00:27:50: ins vorgewärmte Wasserspringen?
00:27:53: aber trotzdem einem großen Veränderungsprozess weil Führungsrollen neu besetzt wurden?
00:28:00: die Teams neu zusammenkam.
00:28:01: Also was sind so deine Beobachtungen aus den letzten sechs Monaten, die dir die Überzeugung geben das ist genau der richtige Schritt war?
00:28:10: Bis auf die zentralen Einheiten, die digital die Wege zum Kunden aufmalten haben wir ja das gesamte Front entneuge sortiert der Sparkasse.
00:28:21: und ich glaube schon man muss ehrlich sein es hätten wir uns nicht getraut wenn wir das nicht ein Jahr lang an einer Stelle pilotiert hätten.
00:28:30: Diese Pilotphase ein Jahr lang war sehr erfolgreich.
00:28:34: Wir konnten also allen Leuten sagen, hey wir haben uns nicht am grünen Tisch etwas ausgedacht was noch nie irgendwo in Deutschland außer was weiß ich in Flensburg oder Garmisch-Partenkirchen das weit weg ist von uns schon mal jemand probiert hat sondern wir konnten sagen es hat hier bei uns in unserer Sparkasse mit unseren Kolleginnen und Kollegen ein Jahrlang super funktioniert.
00:28:58: Ihr hattet die Chance, während dieser zwölf Monate dahin zu fahren.
00:29:01: Ihr hättet die chance mit den Kolleginnen und Kollegen zu sprechen.
00:29:04: Diejenigen, die es getan haben, haben gesehen ist es super!
00:29:08: Die Abonniere ist toll und die Erfolge bestätigen die Richtigkeit dieses Konzeptes.
00:29:15: Das war ein guter Background um dann mit den anderen sechs auch noch an einem Stichtag alles umzusetzen Und das hat auch gut funktioniert.
00:29:25: klar ist immer noch ein riesen Schritt, weil wir wie gesagt das ganze Frontend einmal neu sortiert haben.
00:29:33: Aber es hatte einen gewissen Background und es hat gut funktioniert.
00:29:38: Ich bin nochmal zurückkommen aufs Thema Kunstzentrierung, weil ich A weiß dass es dir besonders wichtig ist und B ist auch im Intro hatte.
00:29:46: der Kunde ist der Wichtigste oder einzige Grund warum wir hier sind.
00:29:50: Wo würdest du sagen?
00:29:52: Auch mit dem Blick auf die vielen schweißtreibenden Projekte Arbeit an Veränderungen, wo steht ihr heute als VESPA im Kontext Konzentrierung und wo willst du noch hin?
00:30:06: Also was ist sozusagen der nächste Schritt für dich und für euch.
00:30:11: Wir sind noch nicht am Ende.
00:30:13: deswegen ist die Frage total berechtigt Wo will ich noch hin?
00:30:15: aber ich sage mal Ich glaube schon dass wir durch alles das was wir getan haben Und immer wieder gesagt haben Das machen wir nicht Weil wir es irgendwie netter ist oder weil wir Personalkosten einsparen, oder weil das von den Prozessen her schöner ist.
00:30:27: Sondern weil wir schneller am Kunden werden wollen.
00:30:30: Weil wir besser auf Wünsche und Bedürfnisse von Kunden reagieren können und leistungsfähiger sind.
00:30:38: Das war immer der Grund, dass haben wir auch immer gesagt.
00:30:41: Trotzdem ist an genau dieser Stelle noch Potenzial nach oben Weil wir alle, glaube ich, alle Sparkassen und alle Volksbanken, kennen diesen Begriff Kundenorientierung.
00:30:52: Und kein Mensch würde sagen es nicht so wichtig!
00:30:54: Das ist schon irgendwie Konsens alles.
00:30:57: Denken wir das auch wirklich zu Ende?
00:31:00: Denken wie das wirklich zu ende?
00:31:01: Das kann sich ja jeder für sich fragen.
00:31:03: muss er keinen haben im Schild um vor Straße rumlaufen, ihr habt's nicht zu Ende gedacht.
00:31:08: Der Kunde wenn er nur zufrieden ist reicht das nicht.
00:31:12: ein Kunde der zufriedenes bekommt da wo er hingeht dass was er erwartet hat.
00:31:17: Deswegen ist er zufrieden und geht wieder raus.
00:31:19: Aber das sind wir beliebig!
00:31:22: Ein Kunde muss begeistert sein, der muss mehr bekommen als er erwartet hat, dann ist er begeistered.
00:31:29: Das mag sich jetzt irgendwie ein bisschen isoterisch abgehoben anhören aber wer das mal wirklich durchdenkt, der wird mir recht geben.
00:31:36: wenn ein Kunde in einen Gespräch zu einem Kundenberater kommt Und es fängt an bei dem Getränkwasser bekommt oder die Lesebrille, weil er seine vergessen hat und das nicht lesen konnte.
00:31:48: Weil er eine Beratung bekommt, Hinweise bekommt, die er nicht erwartet hat, weil ihm eben nicht an der Tür verabschiedet wird sondern bis zum Auto in die Tiefgarage gebracht wird Weil sich der Kundenberater an Dinge erinnert, die der Kunde ihm in einem Gespräch vor einem Jahr schon mal gesagt hat.
00:32:05: Das können unterschiedliche Dinge sein aber irgendwo muss ich den Kunden erwischen und ihnen zeigen Ich will nicht wirklich um dich kümmern Du liegst mir wirklich am Herzen!
00:32:14: Ich will wirklich dass du am Ende glücklicher bist und mehr hast.
00:32:17: Wenn der Kunte das spürt dann ist er begeistert.
00:32:20: Dann habe ich es auch nicht gerade leichter.
00:32:22: Ich kann nicht einmal einen Kaffee reichen Und beim zweiten Mal nicht mehr weil dann erwartet der Künde das.
00:32:28: Dann muss ich mir auch drüber im Klang, dann muss ich wieder liefern.
00:32:30: Ich kann ihn nicht einmal bis zum Auto in die Tiefgarage bringen.
00:32:33: das muss man beim nächsten Mal auch machen.
00:32:35: Sonst dreht Begeisterung in Enttäuschung.
00:32:37: Letztes mal hat er mich noch gebracht diesmal nicht mehr.
00:32:40: Das ist mir alles klar.
00:32:42: Aber wenn ich einen Kunden wirklich erreiche Wenn ich es schaffe ihnen zu zeigen du bist mir wirklich wichtig!
00:32:48: Dann kommt der wieder?
00:32:50: Dann brauche ich nicht auf den einmaligen Erfolg zu achten sondern ich werde über die Jahre immer wieder Geschäfte mit ihm machen und Erfolg für die Sparkasse haben.
00:33:00: Und dann wird es mir auch Spaß machen, das ist nicht verboten Spaß bei der Arbeit zu haben.
00:33:06: Das muss man immer wieder sagen.
00:33:08: Es ist einfach schöner wenn man nochmal Spaß hat, wenn man auch mal lacht und wenn man nach Hause kommen kann und so einen keinen Schatz.
00:33:14: ich habe heute wieder die Welt gerissen.
00:33:16: Bei einem was du jetzt beschrieben hast kamen nicht einmal das Thema Prozesse FI und andere vergleichbare Dinge vor, wo sich viele Sparkassen dahinter verstecken.
00:33:28: im Sinne von unsere digitalen Voraussetzungen sind doch gar nicht gut genug um wirklich konzentriert zu sein.
00:33:34: Aber du hast ja genau den Blick.
00:33:36: das wird am Mensch entschieden, es wird an den Fähigkeiten entschieden.
00:33:40: Das macht es aber nicht einfacher in der Umsetzung glaube ich weil beim anderen ist es... Der Prozess ist jetzt da Da kann der Kunde einmal durchgehen, guten Flug Und beim Anderen ist es schon die auch harte Arbeit im Team der Führungskraft, in der Weiterbildung.
00:33:57: Im Mindset, in Erhaltung und im Vorleben.
00:34:00: kannst du uns da mal einen Blick geben wie ihr es hinbekommt diesen Geist mehr und mehr in die gesamte Sparkasse zu bekommen?
00:34:10: Ja erst einmal zu diesem Prozessen und so.
00:34:12: ja vielleicht sind die Prozesse manchmal nicht ganz optimal aber sind sie wirklich schlecht?
00:34:17: also unsere App und alles viele digitale Dinge die sind weit vorne die führen.
00:34:22: Ich glaube wirklich, so wie du es gesagt hast ganz vieles findet nicht irgendwo in einem mangelnden Prozess.
00:34:28: In einem nicht ganz so guten Zinssatz, in einem überhöhtem Preis oder in dem Mann in den Öffnungszeiten statt sondern in dem Selbstbewusstsein im Kopf!
00:34:37: Wie trete ich gegenüber dem Kunden auf?
00:34:39: Wenn ich dem Kunden...ich sage das nochmal auch wenn's abgedroschen ist und sich esoterisch anhört ...wenn ich dem Kunden das Gefühl gebe ich will mich wirklich um dich kümmern Du liegst mir am Herzen und ich will das versuchen dann wird er natürlich nicht alles akzeptieren, nicht jeden Preis.
00:34:55: Das ist mir alles klar!
00:34:57: Aber er wird gewisse Unzulänglichkeiten immer akzeptierender werden.
00:35:01: Da wird man immer umschiffen können und immer umgehen können aber ich muss das als in die Mannschaft kriegen.
00:35:07: Und das kriege ich nur hin... da gibt es keine, glaube ich jedenfalls keine Zauberformel.
00:35:13: Ich muss vom Vorschönt angefangen mit dem gesamten Führungsteam den Leuten immer wieder sagen Denkt dran, der Kunde ist der einzige Grund warum wir hier sind.
00:35:22: Er ist die einzige Berechtigung für unsere Existenz und wenn du hier bist dann musst du dich um den Kunden kümmern.
00:35:29: Und wenn du da keinen Spaß daran hast Wenn Dienstleistung für dich eine Last ist und nicht etwas Schönes Dann müssen wir darüber reden ob du hier richtig bist.
00:35:38: Das hört sich jetzt brutal an.
00:35:40: Aber was nützt es denn einen Menschen einen Job zu geben den er eigentlich gar nicht machen will?
00:35:45: das bringt doch nichts.
00:35:46: und deswegen sage ich Wir sind Dienstleister und wir müssen Spaß daran haben anderen Menschen zu helfen, uns ihr gürblich zu machen.
00:35:55: Und das ist auch total schön!
00:35:57: Ist doch super wenn ein anderer Mensch glücklich ist und sagt danke dass sie mir geholfen hat.
00:36:02: Ich finde das toll
00:36:04: vor allem in der Vorstandsvorsitzung als Vorbild vorangeht und es in kleinen Momenten ich kenne ein zwei Beispiele es auch selber zeigt dass er einen Zweifel heute noch Kunden hat dass er sehr begeistert im Firmenkund Umfeld unterwegs.
00:36:18: also Das würde ich nochmal unterstreichen, dieses Vorleben von oben und diese positiven Beispiele zu schaffen.
00:36:24: Nur wenn man das macht hat man überhaupt die Chance dass es in der Fläche passieren kann, dann glaube ich nur mal ganz wichtig.
00:36:31: Bevor wir in einer letzten Frage einen Blick nach vorne werfen wo steht die Vespa heute?
00:36:36: Und was sind so die zwei drei Themen die du nach vorne bewegen willst?
00:36:41: noch eine persönliche Frage macht ja auch so ein Veränderungsprozess mit einem Menschen, einer Führungskraftvorstand mittlerweile Vorstandsvorsitzender in einem Vorstandsteam mit drei Vorständen macht das ja auch etwas loslassen.
00:37:01: Da wird im Zweifel an anderen Stellen mehr Verantwortung genommen da kann ich gar nicht mehr gefühlt zumindest den Einfluss bringen weil Dinge einfach so passieren ohne dass sie in die Vorstandssitzungen kommen.
00:37:13: was hat es mit dir gemacht und Wie würdest du deine persönliche Reise in den letzten Jahren beschreiben als Holfsünderbruch, Vorstand, Führungskraft in der Riese Albespacher?
00:37:29: Ich finde das total schön und ich bin super dankbar dafür dass wir diesen Veränderungsprozess gemacht haben.
00:37:36: Weil jetzt habe ich das Gefühl Wir arbeiten hier alle miteinander.
00:37:40: Das ist ein großes Team.
00:37:44: Auszubildende sagen mir, was sie denken.
00:37:47: Mitarbeiter, Führungskräfte... Wir gehen freundschaftlich miteinander um.
00:37:54: Wir duzen uns die weitaus längste Zeit in meinem Berufsleben war ich in herrherarchischen Strukturen.
00:38:03: Wir haben uns gesiezt und ich will nicht sagen es war alles ganz furchtbar.
00:38:06: so meine ich das nicht.
00:38:07: aber seit wir uns duzen habe ich nun nicht ein einziges Mal irgendeine unschöne Situation.
00:38:14: Deswegen erlebt, wo jemand meinte er könnte mich hier irgendwie anhauen oder was weiß ich?
00:38:19: Das ist eher näher geworden, angenehm, näher vertrauter und in einer solchen Atmosphäre arbeiten zu dürfen, dann finde ich als Geschenk!
00:38:29: Ich arbeite auch total gerne mit Menschen.
00:38:32: Ich freue mich wenn ich anderen helfen kann, wenn wir gemeinsam etwas verändern können, wenn man gemeinsam was erreichen könnt.
00:38:38: das finde Das Schönste, also ich finde die besten Ideen sind immer entstanden.
00:38:44: Wenn Leute, die gemeinsam was verbessern wollten, gemeinsam darüber nachgedacht haben... Die kommen in der Regel nicht von einmal alleine!
00:38:50: ...die kommen aus dem Austausch, aus den gemeinsamen Streben nach mehr und nach etwas besseren Und ich finde das total schön.
00:38:59: Stichwort Gemeinsam drüber nachdenken.
00:39:01: Was sind für euch als Vespa die großen Mittelgroßen Themen der nächsten Jahre?
00:39:08: gemeinsam lösen wollt, um auch in Zukunft genauso erfolgreich zu sein wie jetzt oder vielleicht sogar noch erfolgreicher zu werden.
00:39:16: Ich glaube dass wir uns ganz klar kommenten müssen und sagen müssen der Erfolgsfaktor bei uns ist der Mensch.
00:39:22: Wir müssen sehr viel Mühewaltung darauf legen die richtigen zu finden.
00:39:27: ich will nicht.
00:39:29: das bitte ich nicht falsch zu verstehen.
00:39:30: ich sage nicht die Menschen die hier nicht sich als Dienstleister verstehen nur so sie sind dumm und doof.
00:39:35: darum geht es überhaupt gar nicht.
00:39:37: es geht darum den richtigen zu finden, der das will.
00:39:40: Wenn man das nicht will dann ist man woanders wahrscheinlich genau der Richtige und kann da voll die Kraft entfalten.
00:39:47: aber wir müssen die finden, die sagen es macht mir Freude Dienstleister zu sein anderen zu helfen diese Menschen zu finden sie auszubilden und in unsere Kultur nahezubringen und als mehrwertig als Gewinn nachzubringen.
00:40:01: dieses Miteinander Zurückstellen mal von persönlichen Eitelkeiten und Befindlichkeiten, um das in den Dienst des Großen Ganzen zu stellen.
00:40:11: Das müssen wir hinbekommen – Menschen verändern sich, Ansprüche verändern sie, Wünsche verändern es sich, Rahmenbedingungen verändern Sie sich.
00:40:18: Trotzdem bleibt das der Erfolgsfaktor die richtigen Menschen an die richtige Stelle zu bringen.
00:40:24: Und das sehe ich als Herausforderung auch vor dem Hintergrund demografischen Barmühlen so….
00:40:27: Die ganzen anderen Dinge!
00:40:30: Prozesse, Produkte, ordentliche Geschäftsstellen.
00:40:33: Was weiß ich?
00:40:33: Da lösen wir alles!
00:40:34: Das Krimineis in Griff.
00:40:36: Aber... Wir müssen die richtigen Menschen finden.
00:40:39: Das sind doch motivierende Worte.
00:40:41: Danke Reufe für die Einladung und die sehr spannenden Einblicke.
00:40:44: Ja vielen Dank.
00:40:45: dass wir daraus sprechen konnten hat mir Freude gemacht.
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