Zukunftstrends exklusiv: Wie Robotics, Longevity und Kernfusion unsere Lebens- und Investmentrealität verändern werden.

Shownotes

In dieser Episode von Sound of Finance spricht unser Kollege Dr. Jens Wiegel, Senior Manager und Experte für Private Banking und Wealth Management im zeb, mit Sven Gabor Janszky, Gründer und Leiter eines der größten Zukunftsforschungsinstitute Europas. Sven gewährt uns exklusive Einblicke in seine Methodik und erklärt, wie er die Eintrittswahrscheinlichkeit technologischer Entwicklungen bewertet – von Quantencomputing über synthetische Biologie bis hin zu Robotics und Kernfusion.

Das erwartet euch in dieser Episode: • Welche Megatrends – KI, Longevity, Robotics und Kernfusion – die Finanzwelt grundlegend verändern werden • Wie Anleger diese Entwicklungen frühzeitig erkennen und für sich nutzen können • Warum Banken und Vermögensverwalter ihre Geschäftsmodelle jetzt neu denken müssen • Was Digitalwährungen und neue Zahlungssysteme für Private-Banking-Kunden bedeuten • Wie ein bedingungsloses Grundeinkommen die Finanzsysteme künftiger Generationen prägen könnte

Sven Gabor Janszky ist einer der renommiertesten Zukunftsforscher Europas und Leiter des 2b AHEAD ThinkTanks. Seine Prognosen basieren auf systematischen Interviews mit Innovationsführern aus den relevantesten Technologiebereichen weltweit.

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Transkript anzeigen

00:00:06: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Sound of Finance, dem Podcast von zeb.

00:00:12: Wer würde nicht gern wissen was die Zukunft bringt?

00:00:13: in dieser Podcast Episode will es dazu zumindest ein paar Nähungen geben denn ich spreche mit dem Leiter eines der größten Zukunftsforschungsinstituto Europas Und da mein Spezialgebiet das Thema Private Banking ist werden wir diese beiden Aspekte verwenden also beispielsweise Fragen beantworten wie Was sind die Zukunfts-Stands im Zeitalter von KI und longevity?

00:00:32: Wie beeinflussen diese Zukunftsthemen das Private Banking, was müssen Anleger beachten um daran zu partizipieren.

00:00:38: Aber auch was sollten Banken und Vermögenshaler jetzt tun, um für sich und ihre Kunden die richtigen Antwort auf diese großen Themen unserer Zeit auch zu finden?

00:00:45: Unser heutiger Gast beschäftigt sich seit vielen Jahren genau mit diesen Fragen.

00:00:49: Sven Gabor Janski ist Zukunftsforscher Gründer von 2Bahead und einer der prägensten Stimmen wenn es darum geht die Zukunft nicht nur zu prognostizieren sondern auch zu gestalten.

00:00:58: Er hat Journalistik und Politikwissenschaft studiert, schreibt seit zwei Jahrzehnten Bücher über Zukunftsgrenzen, tritt als Speaker auf internationalen Kongressen auf und berät Unternehmen zu deren Zukunftsstrategie.

00:01:08: Und seit einigen Jahren macht er auch seine zukunftsfühlen Hypothesen im Rahmen von Investment-Fonds investierbar.

00:01:14: Mein Name ist Jens Wiegel, Senior Manager bei zeb und verantwortlich für das Private Banking & Wealthmanagement bei uns.

00:01:19: Herzlich willkommen zur Sound of Finance Sven!

00:01:25: über diese spannenden Themen zu reden.

00:01:27: Wir leben in einer Zeit des gigantischen Wachstums und die Frage, wie man sich da anschließt ist eine der wichtigsten aus meiner Sicht.

00:01:33: Lass uns darüber reden!

00:01:35: Ja let's go!

00:01:36: Journalist, Autor, Redner, Coach, Mentor, Form Manager... Die Liste ist sehr lang was du alles so treibst.

00:01:44: Umtriebiger kann man wahrscheinlich kaum sein als was würdest Du Dich denn eigentlich hauptberuflich bezeichnen?

00:01:49: Das sind gute Fragen.

00:01:50: Tatsächlich leite ich einen Zukunftsordern und zum Glück all diese Dinge, die du aufgezählt hast, die passieren zwar.

00:01:55: Aber die mache ich zum Glück alle nicht selbst, sondern... Ich habe zweiundvierzig Mitarbeiter hier in meinem Institut.

00:02:00: Die helfen mir ein bisschen dabei.

00:02:03: Ich bin wie das eben so ist wenn man einen Institut leitet auch der Inhaber oder der Eigentümer ist.

00:02:10: Man isst eher so die Energiequelle sozusagen für alles.

00:02:13: Der, der alle zusammenhält, der die Energie gibt, der internationalen Kontakte hat.

00:02:18: Also meinen Hauptalltags, mein Tagesablauf besteht eigentlich darin sehr viel durch die Welt zu fliegen.

00:02:25: Menschen kennenzulernen mit ihren heutigen Entscheidungen Zukunft bestimmen in Zukunft investieren und Zukunft prägen durch Technologie-Innovationen.

00:02:35: das ist so mein Alltag und die Studien und die Analyse usw.

00:02:38: Dafür gibt es eben ein Institut.

00:02:40: Das klingt ja alles sehr spannend.

00:02:42: aber eine Frage wie kommt man denn dazu Zukunftsforscher zu werden?

00:02:46: Also inzwischen kann man das studieren tatsächlich.

00:02:48: Es gibt Studiengänge, es gibt wissenschaftliche Methodik.

00:02:51: bei mir im Institut arbeiten Doktorinnen und Doktoren der Zukunftsforschung also kann man nicht nur studieren sondern auch promovieren.

00:02:57: damals als ich vor fünfundzwanzig Jahren dieses Institut gegründet habe gab's das noch nicht jedenfalls noch nicht in Deutschland.

00:03:02: diese Studiengange.

00:03:03: Das heißt mein persönlicher Wertegang war ein anderer.

00:03:06: Ich habe auch studiert, ich hab Politik und Journalismus studiert.

00:03:10: War zehn Jahre in der ARD.

00:03:12: Hab da mit sehr jungen Jahren die Möglichkeit gehabt eben in der Politik, in der Wirtschaft Menschen kennenzulernen, Interviewen zu dürfen, die mit ihren Entscheidungen Zukunft bestimmt haben.

00:03:23: Und irgendwann war mir das zu... Wie soll ich das sagen, zu langweilig immer erst hinterher mit denen zu reden nachdem die irgendwas entschieden hatten?

00:03:30: Weil Journalisten reden hinterher.

00:03:32: Ich wollte immer vorher schon mitreden sozusagen und dann habe ich gekündigt in der ARD und hab eben dieses Zukunftsforschungsinstitut aufgemacht weil du als Zukunfts-Forscher weit vor also hast auch das Recht mit diesen Personen an die ranzugehen und mit den Interviews zu machen aber eben weit bevor sie ihre Entscheidung treffen.

00:03:49: Insofern sich das für mich ganz gut ergeben und daraus ist eben dann tatsächlich über die Jahre, twenty-fünf Jahre eben das größte Europäische Zukunftsforschungsinstitut entstanden.

00:03:57: Ja sehr spannend!

00:03:59: Ich habe jetzt in der Vorbereitung auf den Podcast auch viel mit deinen Aussagen Thesen auseinandergesetzt und du fällst ja durchaus mit einigen provokanten Thesen auf um mal so'n paar zu nennen Stichwort Longjavity.

00:04:11: Du prognostiziert dass wir bald hundertzwanzig hundertfünfzig Jahre alt werden.

00:04:15: Quanten Computing in den nächsten zwei Jahren profitabel werden wird.

00:04:19: Das sind ja durchaus sehr weitgreifende Thesen.

00:04:22: Wie kommst du eigentlich in deinen Analysen zu deinen Thesen?

00:04:25: Wie validierst du dir und wie machst du sie letztlich so handfest und so sicher, dass du auch wahrscheinlich mit deinem eigenen Geld in deine Thesen investierst?

00:04:34: Also ehrlich gesagt wenn man Zukunftsforschung ernst nimmt und seriös im Sinne von wissenschaftlich betreibt dann denkt man sich diese Thesen überhaupt nicht aus.

00:04:42: die kommen nicht aus meinem Kopf.

00:04:43: ich bin kein besonders kreativer und wieso näher würde ich mich auch nicht bezeichnen.

00:04:47: ehrlich gesagt Ich bin Analyst.

00:04:49: Ich nutze eine Methodik, mit der man analysieren kann wie entwickeln sich Technologien?

00:04:53: Wie entwickeln es sich Geschäftsmodelle daraus?

00:04:55: Wie entwickelt sich Märkte, Wertschöpfungsketten und so weiter über die nächsten fünf bis zehn Jahre.

00:05:00: Und das ist eben diese Methodik von Zukunftsforschung.

00:05:02: und was man da macht is Man macht lange tiefe Interviews Mit den Strategie Innovations- und Technologiechefs und Chefinnen Von den großen marktprägenden Unternehmen.

00:05:15: also Die sind nun mal im Technologiebereich wissen wir alle jetzt nicht in Deutschland beheimatet, sondern eher so im Silicon Valley und China.

00:05:23: Und je nachdem in welcher Technologie man unterwegs ist auch noch in Middle East Israel beispielsweise.

00:05:29: Wenn man die kennt wenn man dort die Menschen mit ihren heutigen Entscheidungen sozusagen die Macht haben dass andere ihnen in der Zukunft folgen müssen Wenn man die kennt, mit dem redet und sie fragt was tust du heute?

00:05:40: Wo steckst du dein großes Geld rein.

00:05:41: Warum tust Du das?

00:05:42: Was ist in Deiner Erwartung, was da rauskommt?

00:05:43: Was hat es für Auswirkungen auf die anderen, auf die Branche

00:05:46: usw.,

00:05:46: dann kriegt man keine Wahrheit.

00:05:49: Wir sind keine Wahrsage aber man kriegt das wahrscheinlichste Zukunftsbild.

00:05:53: Und wir machen im Institut jede Woche etwa zehn bis fünfzehn solche Interviews Das sind über twenty-fünf Jahre relativ viele.

00:06:03: Und wenn man das macht und dann eben über die fünfundzwanzig Jahre feststellt, dass die Eintrittswahrscheinlichkeit dessen was man auf diese Weise prognostiziert sehr hoch ist.

00:06:11: Naja, dann kommt man auch irgendwann auf die Idee du dann lass mich doch nicht nur aus wie soll ich sagen aus Studienhoneraren oder Berater-Honoraren leben sondern lasse mich doch verbinden mit diesem Wachstum über das wir da die ganze Zeit reden.

00:06:27: Auf diese Weise haben wir vor sieben Jahren den ersten unseren ersten Seitenarm des Instituts gegründet, ein Investitionsarm.

00:06:36: Seit bisschen mehr als fünf Jahren gibt es unseren ersten Fond.

00:06:39: Inzwischen gibt's drei von diesen Fonds und das führt eben dann zu der, wie soll ich das sagen?

00:06:44: Zu dem Slogan den wir uns irgendwann mal drüber geschrieben haben traue keinem Zukunftsvorscher, der nicht sein eigenes Geld in seine eigenen Prognosen investiert weil ansonsten stimmt da irgendwas nicht mit den Prognose oder mit dem Geld oder mit einem Geschäftsmodell.

00:06:59: aber darüber können wir ja noch ein bisschen reden.

00:07:01: Ein spannender Punkt, weil das ist ja letztlich auch das was man jedem Assetmanager auch nahe legt.

00:07:07: Investieren nur dort rein wo auch dein eigenes AssetManager letztlich sein eigenes Geld rein investiert.

00:07:13: Lass uns aber mal reinklicken!

00:07:14: Wo siehst du denn dir aktuell die großen Zukunftsthemen?

00:07:17: Wenn ich jetzt persönlich oder vielleicht unsere Zuhörer ihr eigenes Investment-Portfolio aufbauen und erweitern möchten... Auf welche Themen sollte man den besonders achten?

00:07:27: KI scheint irgendwie oberhalb zu sein.

00:07:29: Longjavity ist irgendwo in vieler Munde, aber noch unklar wo man eigentlich da die Investitionsmöglichkeiten sieht und so was wie Robotics ja sicherlich viele Start-ups im Umfeld umtriebig allerdings wer wird es davon auch zum Marktreifen schaffen?

00:07:44: Das sind so die Themen die zumindest mich immer umtreiben.

00:07:48: Wie macht man eigentlich Zukunftsthemen dann auch investierbar?

00:07:52: Also ehrlich gesagt, ich investiere.

00:07:54: Ich bin jetzt natürlich nicht der Experte für jede Art von Investments und ganz sicher nicht der Expert für die kurzfristigen Investments also für die Themen, die jetzt schon sozusagen im Hype sind oder an der Börse sind oder wie auch immer.

00:08:07: Deshalb über KI reden wir seit fünfzehn Jahren und die ersten KI-Investments haben wir eben schon sehr zeitig gemacht ja?

00:08:14: Deshalb ist das Thema KI genauso wie das Thema selbstfahrende Autos, genau wie das thema humanoide-roboter eigentlich bei uns zukunftsvorschon schon so ein bisschen durch.

00:08:22: Wir schauen immer was es in fünf bis zehn jahren ja?

00:08:27: Was ist da hinter?

00:08:29: wenn man das heute macht dann muss man ganz klar über ich sage mal über drei große technologiegebiete reden dass eine technologie gebiet ist Wie geht das weiter?

00:08:41: Also nach der künstlichen Intelligenz, also nach dem was wir heute unter Künstlicher Intelligenze verstehen sozusagen.

00:08:47: Wie geht das weiter?

00:08:48: Da redet man dann über Quantencomputer innerhalb der sagen wir mal den nächsten fünf Jahre.

00:08:54: du hast vorhin mich zitiert irgendwie dass es in zwei Jahren profitabel wird.

00:08:58: In zwei Jahren sind mit hoher Wahrscheinlichkeit die ersten Quanten Computer auf der Welt die sagen wir so zu ca.

00:09:07: hunderttausend QBits verschränken, so richtig profitabel wird es wenn Quantencomputer auf der Welt sind die eine Million QBITS verschränkt und das wird wahrscheinlich noch bis zwei tausendzweiunddreißig dauern.

00:09:18: aber das ist eben der fünf bis zehn Jahre, was wird muss.

00:09:23: dann redet man selbstverständlich über Industry Models.

00:09:26: also ja heute reden wir ganz viel über Apps im KI-Bereich Aber Industry Model sind viel interessanter.

00:09:32: Das sind große nicht kleine KI Systeme.

00:09:34: große KI System vor trainiert mit all den Daten einer Branche kann man in China schon Lizenzen verkaufen.

00:09:40: Bei unseren amerikanischen Kollegen dauert das wahrscheinlich noch ein bisschen, aber eben auch nicht mehr so lange.

00:09:45: Das ist der KI-Bereich.

00:09:47: und dann geht es natürlich in die Frage was macht diese KI?

00:09:52: Wir reden über eine Welt, in der im Jahr two-thousanddreißig mit einiger Wahrscheinlichkeit mehr AI Agents gibt als es Menschen auf dieser Welt gibt.

00:10:03: Äh, wie soll ich sagen?

00:10:09: Also die mehrheitliche Konversationen und Transaktionen auf der Welt funktionieren dann nicht mehr zwischen Mensch- und KI sondern eben zwischen KI und KI.

00:10:18: Das haben viele noch nicht vor Augen aber kann man reininvestieren.

00:10:23: Dann haben wir das große... also neben der KI haben wir dieses große Feld.

00:10:26: du hast longevity dazu gesagt Wir nennen das immer synthetische Biologie weil das was dahinter steht ist dass die Dass das was bisher die Natur macht, also die natürliche Biologie macht.

00:10:38: Das Wachsen von Leben sozusagen.

00:10:41: Das kann man inzwischen synthetisch, in ganz vielen Bereichen synthetische, also künstlich herstellen.

00:10:47: Man kann das künstliche anstoßen, man kann es künstlichen managen und kann es verändern usw.. Da reden wir dann über Gentherapien, über Stammzeltherapien.

00:10:56: Über die Ersatzteilorgane, die produziert werden und jede dieser Technologie hat natürlich wieder Untertechnologien, Sub-Technologien.

00:11:03: beispielsweise ist eines unserer ganz wirklich sehr gut laufenden Investments in eine Firma in Berkeley also in Kalifornien.

00:11:15: Wie soll ich das beschreiben?

00:11:16: Was haben die erfunden, dass du menschliche Organe einfrieren kannst und dann kannst du sie wieder auftauchen und sie funktionieren weiter.

00:11:25: Wenn du es einfach so machst, ja, dann geht das nicht weil das Wasser oder die Flüssigkeit in der Du das einfrierst macht das Gewebe kaputt also durch die Kristalle die sich da bilden.

00:11:34: Die haben eine Molekülstruktur gefunden, wo du durch Einfrieren keine Kristalle bildet.

00:11:40: Und dadurch kannst du das Einfrien wieder auftauchen und wenn du das weiter verfolgst dann hast du einen Markt vor dir der im Prinzip unter jedem großen Krankenhaus in der Welt quasi stellt ihr eine Kältekammer vor mit Ersatzteilorganen und jeder Mensch der sich leisten kann oder hoffentlich irgendwann das Gesundheitssystem sich leisten können hat er so seine Organe eingefroren um dann sie zu tauschen, wenn irgendein Organ nicht mehr lebt.

00:12:05: Also diese beiden großen Bereiche KI und synthetische Biologie, auf die schauen wir sehr stark, können wir gerne auch noch ein bisschen in die Tiefe gehen.

00:12:11: und der dritte Bereich, der nicht unerwähnt bleiben darf weil er eigentlich die Basis für alles ist, ist die Energie.

00:12:18: Es gibt technologisch gesehen eine höhere Wahrscheinlichkeit jetzt keine hundert Prozent natürlich aber eine höere Wahrscheinlichheit dass unsere Welt im Jahr zwei Tausendundvierzig mehr Energie zur Verfügung haben könnte, als sie verbrauchen kann.

00:12:33: mit einer Technologie und zwar der laser-induzierten Kernfusion.

00:12:37: Wer sich ein bisschen mit Kernfusionen auskennt, die Laser... Also es gibt zwei Arten von Kernfussion.

00:12:41: Die eine ist quasi thermisch Da musst du Plasma auf über ne Million Grad Celsius erhitzen Und dann durch die Wärme verschmelzen die Atome.

00:12:49: Die andere ist laser induziert Das heißt du hast einen starken Laserstrahl Der schießt Atome Auf einem Bündel anderer Atome und durch die Kraft sozusagen verschmelzt sie.

00:12:58: Keine Radioaktivität im Spiel Auch keine radioaktiven Abfälle.

00:13:03: Und diese zweite Technologie, die entwickelt sich gerade relativ schnell.

00:13:06: Warum?

00:13:07: das hat wieder was mit den Kosten von Lasern zu tun und so weiter?

00:13:11: Und ja auch da kann man inzwischen also sagen wir mal all die großen Investoren im Silicon Valley mit denen wir Zukunftsforschungs interview machen haben inzwischen in dieser Technologie rein investiert Nicht weil es nächstes Jahr kommt, sondern weil es wirklich ein großes Versprechen an die Menschheit ist.

00:13:27: Dass das innerhalb der nächsten zehn Jahre sich so entwickelt, dass es dann in der Welt tatsächlich flächendeckend sein kann.

00:13:35: Das darf vielleicht noch mal ganz kurz tiefer einsteigen, weil das finde ich spannend!

00:13:39: Wie kommt ihr letztlich von den Zukunftsforschungsthemen, die du ja erst mal gerade geschildert hast und absolut nachvollziehbar sind?

00:13:46: Dann zu investierbaren Assets.

00:13:48: Weil Beispiel Kernfusionen wird wahrscheinlich hunderte wenn ich sogar tausende Start-ups weltweit geben, die irgendwas im Bereich Kernfussion forschen entwickeln, probieren zur Marktreife zu bringen.

00:13:59: wie bringt es letztlich hin von diesem großen Zukunftstrend auf wirklich investierbare Assets zu kommen und das auch mit einer hinreichenden Genauigkeit und soweit möglich auch Investitionssicherheit?

00:14:09: Ja, also sind zwei Dinge die da wichtig sind.

00:14:13: Erstens durch unsere Studien kennen wir die Technologieteams an den sehr guten Technologie-Universitäten der Welt in aller Regel bevor andere Investoren sie kennen.

00:14:27: Warum?

00:14:28: Weil wir machen diese Interviews schon bevor die ein Startup gründen.

00:14:31: Also das sind die noch an der Uni und sichern ihre Patente

00:14:34: usw.,

00:14:35: aber machen ihre Uni Forschung Und dann zwei, drei Jahre später gründen die dann aus und ganz häufig rufen sie bei uns an.

00:14:42: Warum?

00:14:43: Weil Sie eben die anderen Investoren noch nicht kennen und uns kennen sie und wir haben sie auch schon auf unsere Kongresse eingeladen.

00:14:49: also wir haben da einen Kontakt etabliert und das ist jetzt sehr häufig passiert.

00:14:55: tatsächlich erst Investoren sein zu meistens noch sehr günstigen Konditionen.

00:15:00: Natürlich hast du zu dieser Phase wenn irgend eine Technologie spin-off aus einer Universität herauskommt hast du selbstverständlich noch keine Garantie oder keine große Sicherheit, dass das wirklich was wird.

00:15:12: Aber durch unsere Studien haben wir den Vergleich mit den meisten anderen, die es da in der Welt so gibt und daraus lassen sich in aller Regel wie soll ich sagen also Unterschiede erkennen.

00:15:23: sozusagen ja, Unterschiede in Technologien, Unterschied im Team, im Grunderteam usw.. Naja, und dann machst du eben das was Du in diesen Technologienvestitionen immer machst.

00:15:35: Wenn sie early stage sind dass Du eben eine Wette eingehst ja?

00:15:37: Eine Wette auf einem Team, eine Wetter auf einer Technologie.

00:15:41: Ich kann dir ein ganz einfaches Beispiel.

00:15:42: das kann jeder nachvollziehen.

00:15:43: als wir in unser also Wir haben investiert in einen Quantencomputer startup Und zwar im Jahr zwei tausendundzwanzig wenn ich mich richtig erinnere.

00:15:52: Warum?

00:15:53: Weil wir schon im Jahr zwei Tausend siebzehn eine Studie gemacht hatten über Quantencomputer.

00:15:57: Und in dieser Studie war dieses Technologieteam, University of Sussex also im Süden Englern sind Breiten, starren die irgendwie heraus weil die sagten in dieser studie damals zum tausendsebzehnt schon Ja Wir können auch das was die anderen was die IBM und was die Googles dieser Welt machen und so mit ihren Quantenkomputern Das könnt ihr auch im Endergebnis aber wir können es deutlich kostengünstig fragten wir natürlich wieso und weshalb.

00:16:26: Dann beschrieben die, dass sie einen Quantencomputer bauen können den du nicht... Also kein Supra-Leiter, der du nicht einfrieren musst auf dem Keltepunkt runterkühlen musst.

00:16:35: Null Kommandoleins für Kelvin wie die Supra Leiter das machen, die IBMs und die Googles, sondern einen Ionenfallen Quantencomputer, der quasi in Raumtemperatur funktioniert mit denselben Ergebnissen.

00:16:46: Und dann war die Logik relativ einfach wenn es eine Technologie gibt, die dasselbe Ergebnis hat aber in Raumtemperatur ist es effizienter deutlich kostengünstiger.

00:16:57: Inzwischen stellt sich raus, dass diese Technologie auch noch ganz andere Vorteile hat.

00:17:00: Weil sie wahrscheinlich die Technologie ist, die am schnellsten skalieren kann weil du modulartig die Dinger zusammenstecken kannst und wirklich auf eine Million Cubits kommst.

00:17:09: Naja lange Rede kurzer Sinn.

00:17:10: zum damaligen Zeitpunkt war es natürlich in der Wette aber eine Wette mit wie soll ich sagen mit Basis.

00:17:16: also nicht irgendwie wir streuen mal irgendwie Geld in alle Welt und gucken mal wer sich entwickelt sondern Wir hatten durch unsere Zukunftsstudien damals schon eine Basis.

00:17:25: Wir hatten den ganz zeitigen Zugang zu diesen Technologie-Teams und so ist es in ganz vielen Technologien an diversen Universitäten, also Kernfusion haben wir an der University of Sydney in Australien investiert, Tissue Engineering, also Ersatzteilorganenproduktion in Stanford

00:17:44: usw.,

00:17:45: das ist eben ein bisschen so kleiner Vorteil, den du als Zukunftsforscher hast gegenüber dem dem Investor, der eigentlich erst dann in Erscheinung tritt wenn irgendwie Start-ups gegründet sind.

00:17:56: Der Zukunftsforscher ist halt schon zwei drei Jahre vorher unterwegs.

00:17:59: Ja sehr gut!

00:18:00: Jetzt sprechen wir immer ganz gerne über unsere Erfolge.

00:18:02: das geht uns nicht anders aber vielleicht doch mal im Blick in den Rückspiegel wo sagst du denn?

00:18:07: Wo lag dir denn so richtig daneben?

00:18:09: gar nicht auf einzelne Investments bezogen sondern vielleicht auch Zukunftsthemen die ihr anders beurteilt habt als sie dann hinterher eingetreten sind?

00:18:16: gehört wahrscheinlich auch zu dem Dasein eines Zukunftspforschers dazu auch mal danebenzulegen

00:18:20: Ja, total.

00:18:22: Und zwar tatsächlich in beiden Richtungen.

00:18:24: also als Investor... Wir haben in unseren Fonds irgendwie so achtzehn bis zwanzig Investments davon gehen vier bis fünf funktionieren und der Rest funktioniert halt nicht.

00:18:34: das ist halt im Early Stage.

00:18:36: ist es auch logisch was in unseren Funds nicht so gut funktioniert hat?

00:18:41: ehrlicherweise ist alles was mit tatsächlich der KI, also mit KI zu tun hatte.

00:18:47: Warum?

00:18:48: Weil die Entwicklung in der KI der Großen, der Open AI und wie sie alle heißen diese kleinen Startups ein bisschen überrollt hat und dann haben die sich halt einfach nicht schnell genug entwickelt.

00:19:00: dafür sind aber die anderen Technologien eben ganz gut.

00:19:02: Aber wenn du auf die Zukunftsforschungsrichtung fragst und jetzt nicht etwas mit Investment zu tun hat da war unsere.

00:19:12: Unsere Prognose, die am deutlichsten daneben lag, war, dass wir schon sehr zeitig prognostiziert haben.

00:19:22: Im Jahr, im Jahr war es wahrscheinlich schon in den Jahren des Jahrhunderts, haben wir prognosiziert, dass das Internet zu einer Dreidewelt wird.

00:19:31: Dass du mit kleinen Avatarn durchs Internet läufst und alles dreidimensional ist... Da muss man verstehen, warum wir das damals prognostiziert haben.

00:19:40: Wie gesagt, wir denken uns nicht aus, sondern damals haben die Hersteller von Glas und Displays, Fernsehen und Smartphone und was weiß ich?

00:19:49: Die ganzen Glasherstellern haben uns damals gesagt der nächste Schritt bei ihnen technologisch gesehen sei drei D ohne Brille!

00:19:57: Also nicht diese Brillen, die du im Kino aufhaben musst sondern du sitzt vor einem ganz normalen Fernseher und du siehst das in drei D. Und das kannst auch von der Seite und so weiter.

00:20:06: Wir haben uns das angeschaut und es war super!

00:20:08: Das war großartige Technologie.

00:20:09: und die sagt ja dass was wir als nächstes jetzt machen werden ist heute noch ein bisschen teuer.

00:20:13: Wir machen das jetzt billiger Massenproduktion usw.

00:20:16: Dann sind wir mit dieser Information zu den Inhalteherstellern gegangen also zu den Website Hersteller und Filmemachern usw.. Und haben denen gesagt, die Glasleute machen jetzt drei D ohne Brille.

00:20:28: Demnächst was macht ihr dann?

00:20:29: Dann sagten sie natürlich, da machen wir drei D-Filme und dann machen wir dreideh Internet und das landete sozusagen in unseren Studien.

00:20:38: Was wirklich passiert ist, dass diese Fernsehersteller festgestellt haben, dass dieses drei D keine Brille zwar geht technologisch gesehen aber wahnsinnig teuer ist und dass es für sie viel billiger ist, wenn Sie die Fernsehgeräte erst mal breit machen.

00:20:56: Weil dann haben Sie, kreieren Sie einen riesen Abverkaufszyklus nennte sich damals FlatScreen.

00:21:01: Er erinnert man sich vielleicht noch!

00:21:02: Und als Flatscreen durch war, dann fiel Ihnen ein, oh jetzt schießt mal das Internet an, jetzt machen wir Smart TV.

00:21:08: Ja also zwanzig Jahre nachdem das Internet erfunden wurde hat dann das Fernsehen auch mal das internet gesehen Und dann machten die Abverkaufszyklus mit Smart TV.

00:21:16: Also kurz gesagt, sie brauchten... Die haben ihre Strategie, diese uns vorher erzählt hatten und haben die geändert.

00:21:21: Dann haben wir gesagt, wir brauchen diese Technologie gar nicht!

00:21:22: Wir sparen das Geld, machen erst mal breit und dann machen wir Internet dran.

00:21:26: Wenn so was passiert?

00:21:27: Also wenn die Menschen dieses Strategieentscheider in den verschiedenen Branchen, mit denen wir reden, wenn die dann ihre Strategien verändern, ja, dann müssen wir unsere Zukunftsprognose verändern.

00:21:38: Ja, da muss man die Studie halt nochmal machen.

00:21:39: So ist es also ... Das liegt nun mal in der Natur der Zukunftsforschung, dass wir keine Wahrsager sind.

00:21:45: Also zumindest die wissenschaftlichen Zukunftsvorscher ja?

00:21:47: Dass wir keine wahrsager sein sondern das wir einfach abbilden können mit unserer Methodik.

00:21:52: was sind aus heutiger Sicht die stärksten Triebkräfte, die stärken Trend wenn man so will.

00:21:57: und wenn sich an diesen Triebekräften irgendwas verändert dann müssen auch wie unsere Prognosen fallen.

00:22:01: Und das beruhigende unternichtende zugleich ist ja auch der ein oder andere führende Technologiekonzern, sei es jetzt Facebook oder Meta.

00:22:08: Auch wenn Metavers mal daneben liegen kann was mich gerade aus deiner Geschichte auch daran erinnert hat dass diese These oder diese Wette von Meta an dieser Stelle ja nicht ganz aufging das wir alle unsere Zukunft im Metaverse verbringen werden

00:22:22: Ja, wobei das stimmt.

00:22:24: Wobei du musst die zeitliche Komponente einbeziehen.

00:22:26: also vielleicht ist es auch so dass das was wir bis ja noch nicht sehen, dass wir das in der Zukunft sehen werden.

00:22:32: Also im Augenblick ist die Aussage aus Richtung Meta ebenfalls zu uns in unseren Zukunftsstudien, dass wie etwa im Ende des Jahrtausends sieben und zwanzig diese Brillen, die da jetzt machen mit Ray-Ban zusammen

00:22:45: usw.,

00:22:47: dass wir diese Brille im Massenmarkt sehen werden Irgendwie in den nächsten achtzehn Monaten und das könnte wiederum tatsächlich dann ein neuer Tipping Point sein sozusagen für dafür, dass es da entstehen wahrscheinlich keine Metaverse ist aber aber durchaus augmented Realities.

00:23:02: Dann hast du halt diese Brille und hast dann irgendwie so siehst die von uns wahrgenommen durch unsere Augen wahr genommene Realität plus die virtuelle Realität.

00:23:11: das wirst du bisher auf dem Screen siehst irgendwie eingeblendet.

00:23:15: Das verändert dann nochmal.

00:23:16: Ja, das ist eine andere Art von Metaverse aber es könnte durchaus.

00:23:20: wie soll ich sagen?

00:23:21: Also es ist nicht so dass so ein Trend einfach vorbei ist und einfach nicht entstanden ist sondern in häufigen Fällen kommen solche Dinge später oder vielleicht abgewandelten Formen die den Menschen mehr entspricht wo die Menschen mehr sind.

00:23:37: Lassen Sie an dieser Stelle vielleicht einmal raus aus der ganz großen weiten Technologiewelt rein in unsere Fokusbranche, die Bankingbranche.

00:23:45: Wenn du vielleicht auch Banken bei der Strategieentwicklung begleitest, wo siehst du eigentlich die großen Zukunftsthemen?

00:23:52: Die letztlich für Banken und für Sparkassen.

00:23:54: Für andere Private Banking-Anbieter hochrelevant sind und diese auf dem Schirm haben wollen.

00:23:59: KI ist in aller Munde so mittlerweile auf jeder strategischen Agenda unserer Kunden, unserer Bankkunden.

00:24:06: aber wo siehst du vielleicht darüber hinaus noch große Zukunftstheem?

00:24:10: Na ja, also ehrlicherweise der große Trend.

00:24:14: Das heißt jetzt noch nicht dass das nächstes Jahr schon eintritt aber der große trend dahinter ist das finanzen tatsächlich oder Geld könnte man sagen quasi wirklich digital wird wirklich programmierbar wird.

00:24:26: was bedeutet das klingt das mal ein bisschen abstrakt was bedeutet dass die gesamte infrastruktur die du bisher um dieses haptische dieses bargeld herum hast oder auch um die karten herum und was da immer herum hast, die wahnsinnig teuer ist und einen großen, wie soll ich sagen den großen Batzen dessen ausmacht was eben so banken egal ob sie nicht sparkassen wie sie heißen sind dass das Schritt für Schritt wegfallen wird.

00:24:52: Und wie gesagt noch nicht dieses Jahr oder nächstes Jahr.

00:24:54: aber wenn wir Zukunftsforscher haben ja diesen zehnjahres Horizont und in diesem zehnjahres Horizont ist sehr klar, dass ganz vieles was mit Finanztransaktionen zu tun hat Es schlicht im Hintergrund läuft und du keine große Infrastruktur mehr dafür brauchst.

00:25:14: Natürlich gibt es, also bitte nicht falsch verstehen natürlich gibt's auch zwei tausendspielunddreißig noch Bargeld aber es ist wahnsinnig teuer.

00:25:20: Es liegt irgendwo unter dem Kopfkissen oder was weiß ich?

00:25:22: Wo irgendwie?

00:25:23: ja das ist so ein bisschen so eine keine Ahnung so eine Sicherheitsgarantie.

00:25:27: So ein Freiheitsgeld steht in unseren Studien in Anführungsstrichen dazu.

00:25:31: Also du hast ein bisschen was damit wenn alles zusammenbricht Du irgendwie noch noch irgendwie leben kannst Aber du benutzt es eigentlich nicht mehr so richtig.

00:25:41: Und deshalb ist das, was du gesagt hast mit der KI, dass das in den Agenden aller eurer Kunden drin ist, völlig richtig weil das wir heute unter KI verstehen.

00:25:52: Auch das entwickelt sich natürlich weiter.

00:25:53: aber das trägt in sich.

00:25:54: das Potenzial von ganz starken kurzfristigen Produktivitätssteigerungen wissen wir alle kennen wir alle und da rede ich jetzt nicht von zwanzig Prozent sondern eher Also ich kenne Kunden bei uns, die haben in bestimmten Prozessen sechshundert Prozent Steige also für Sechsfachungen in einem Jahr.

00:26:13: Das trägt das Potenzial kurzfristig in sich.

00:26:16: Und langfristig hast du tatsächlich das Potenzial, dass alles was das übliche Bankgeschäft in AI Agents angelegt ist und diese Teams von AI Agends miteinander wirken.

00:26:30: Der Mensch quasi nur noch drauf schaut und Qualitätskontrolle macht und ein bisschen Training macht sozusagen.

00:26:36: Also wirklich eine starke, ganz starker Produktivitätssteigerung dritteckt.

00:26:40: Deshalb ist es völlig richtig, was da passiert!

00:26:44: Um auf deine Frage zurückzukommen, was eigentlich die Aufgabe von Banken ist.

00:26:50: Das Management von Transaktionen.

00:26:52: Da gehen die Grenzkosten rund.

00:26:55: Auf lange Sicht ist da wenig Spaß für Banken drin.

00:26:59: Aber wo tatsächlich viel Spaß für bankend drin ist, ist ihre Kunden zu verbinden mit diesem irren Wachstum, das wir in dieser Technologiewelt gerade haben.

00:27:08: und mit ihrem Wachstem red ich davon... Beispiel dieses Quantencomputerunternehmen, wo wir vor fünf Jahren investiert haben und nicht nur das auch andere.

00:27:20: Die haben sich in ihrer Bewertung verhundertfacht.

00:27:24: KI-Unternehmen per Plexity beispielsweise waren sehr zeitig dabei.

00:27:27: Die sind in drei Jahren vor ein bisschen mehr als drei Jahren gegründet.

00:27:30: die haben quasi von null auf achtzehn Milliarden Bewertungen gemacht.

00:27:33: Und achtzehnt Milliarden ist innerhalb dieser großen KI Unternehmen noch eine sehr geringe Bewertau.

00:27:38: Also da ist ein Wachstum drin, wo jeder der Halbwegs mit offenen Augen durch diese Technologiewelt geht.

00:27:46: Im Augenblick sagt so viel Wachstrom gab es noch nie in dieser Welt.

00:27:50: und bitte wie kann ich mich denn jetzt damit verbinden?

00:27:52: Das zu erkennen oder diese Möglichkeit zu schaffen für ihre Kunden sich damit zu verbinden mit diesem Wachstorm?

00:28:00: das halte ich persönlich also jedenfalls aus dem was ich die Welt interpretiere für eine der wichtigsten Aufgaben der Banken, egal in welchem Bereich sie unterwegs sind.

00:28:11: Dann musst du halt Möglichkeiten schaffen für Investments die jetzt nicht das typische, nicht das Immobilieninvestment und auch nicht das Börseninvestment sind und auch ein bisschen Edelmetall, sondern du musst halt diesen Technologiebereich investible machen.

00:28:27: Das ist die Herausforderung.

00:28:29: Einen Aspekt fand ich nochmal besonders interessant als Diese Zahlen von dir, wir werden alle bei hundertzwanzig oder hundertfünfzig Jahre alt.

00:28:36: und ich mir gedacht habe einerseits wird unsere individuelle Arbeitsleistung durch KI perspektivisch zumindest in Teilen ersetzt werden.

00:28:43: Auf der anderen Seite werden wir hundert zwanzig bis hundert fünfzig Jahre old.

00:28:47: was bedeutet das eigentlich für unser Financial Planning?

00:28:49: Also das heißt wie müssen wir eigentlich Vermögen aufbauen, Vermögensichern und letztlich bis zu unserem Lebensabend von hundertfünfzig Jahren das Ganze dann auch in unserem Lebensstandard zu halten, habt ihr da auch schon Thesen entwickelt?

00:29:03: Ja natürlich.

00:29:04: Was das eigentlich darauf bedeutet?

00:29:05: Ja ja klar!

00:29:06: Da schreibe ich gerade... also ich schreib grad ein Buch über das Jahr zweitausend fünfunddreißig, also so ungefähr zehn Jahre voraus, da spielt es eine Riesenrolle.

00:29:13: Lass mich dazu zwei Sachen sagen.

00:29:14: Also erstens deine Grundthese sozusagen ist vollkommen korrekt und die ist jetzt auch nicht... also braucht man eigentlich kein Zukunftsforscher für dass die KI innerhalb der nächsten zehn Jahre und KI, also jetzt nicht nur die Apps, die wir da heute kennen.

00:29:29: Sondern auch KI mit Rädern dran, KI mit Händen dran sind ein humanoider Roboter, KI flügeln dran oder Rotoren das sind dann Drohnen usw.

00:29:36: Also KI und Robotik werden innerhalb der nähsten zehn Jahre so leistungsfähig sein, so intelligent werden, dass sie tatsächlich einen Großteil der heutigen menschlichen Jobs übernehmen.

00:29:51: was passiert denn?

00:29:52: Dann werden Menschen weniger arbeiten und das ist erstmal für den menschen eigentlich eine ganz schöne geschichte weil viele wollen weniger arbeiten die wollen ein bisschen mehr zeit für sich selbst haben und für ihre mitmenschen das erst mal was gutes aber auf.

00:30:05: also wenn wir über das finanzsystem reden dann kannst du halt.

00:30:09: also wenn die wertschöpfung der welt weniger und weniger aus lohnarbeit entsteht macht es auch keinen sinnlohnarbeit.

00:30:16: so stark zu besteuern, weil da kommt halt wenig raus für den Staat.

00:30:21: Wenn das Wachstum der Welt mehr und mehr aus Kapitaleinsatz in KI, Robotik usw.

00:30:27: entsteht dann macht es ziemlich viel Sinn diesen Kapital Einsatz in KI und Robotik zu besteuern statt die Lohnarbeit.

00:30:34: Und genau das wird passieren.

00:30:35: wir werden also mit hoher Wahrscheinlichkeit ja?

00:30:38: Wir werden die Finanzsysteme dieser, sagen wir mal die Steuersysteme der Welt werden wir umbauen müssen.

00:30:46: Es wird gar nicht anders gehen, von Lohnarbeitsbasiert auf Kapitaleinsatz basiert.

00:30:52: Wenn du die Frage stellst was müssen Menschen tun?

00:30:55: Die tatsächlich hundertzwanzig oder hundertfünfzig Jahre leben also bei hundert zwanzig damit wer das ins richtige Verhältnis setzt meine Generation ich bin jetzt gerade drehen fünfzig.

00:31:05: Wer die nächsten zehn jahre überlebt in einem halbwegs gesunden Zustand der hat nach heutiger Prognose eine ganz hohe Wahrscheinlichkeit Hunde zu werden.

00:31:13: Wer die nächsten fünfzehn bis dreißig Jahre überlebt, das traue ich mir zu in einem halbwegs ordentlichen gesundheitlichen Zustand.

00:31:19: Der hat eine ganz hohe Wahrscheinlichkeit, hundertzwanzig zu werden.

00:31:21: Meine Kinder haben eine ganz höhere Wahrscheinlichigkeit, Hundertfünfzig zu werben.

00:31:25: Diese Prognosen, die haben jetzt noch gar nichts mit Geld zu tun und basieren einfach nur auf der Prognose wie sich Medizin, wie sich Gesundheitssystem usw.

00:31:33: Das heißt wir haben es bei mir in meiner Generation mit Hundertzwenzigjährigen zu tun, So, wie gewinnt man genug Geld für hundertfünfzig Jahre?

00:31:44: Erstens indem man nicht mehr auf Lohnarbeit basiert.

00:31:46: Also vertraut weil die wird es dann irgendwann weniger und weniger geben sondern auf das was ich gerade gesagt habe Wie verbinde ich mich mit diesem Kapitaleinsatz?

00:31:55: also wie verbinde Ich mein bisschen Geld dass ich so habe Mit diesen großen Entwicklungen mit diesem großen Technologiewachstum.

00:32:01: Das ist eine echte Aufgabe!

00:32:06: Echte die zentrale Frage, die an Sparkassen und Volksbanken und wie sie alle heißen sozusagen geht.

00:32:12: Weil das wirklich für den Wohlstand unseres Landes sorgen wird und nicht nur dafür dass ein paar Superreiche noch superreicher werden.

00:32:20: Das ist die eine Sache!

00:32:21: Die zweite Sache ist, dass es eine große Wahrscheinlichkeit gibt, dass wir etwas kriegen werden, noch nicht im Jahr zwei Tausendfünfunddreißig aber wahrscheinlich ein bisschen später was international in der Diskussion UBI heißt Universal Basic Income.

00:32:35: Also quasi ein Grundeinkommen, ja?

00:32:37: Bitte nicht falsch verstehen in Deutschland heißt das irgendwie immer bedingungsloses Grundeinkommen.

00:32:42: Das Wort bedingunglos ist eine deutsche Erfindung.

00:32:44: Das wird wahrscheinlich Bedingungen haben dieses Grundeinn.

00:32:47: Aber es heißt dass jeder Mensch Geld bekommt also monatlich einfach so!

00:32:51: Das Problem is'n unserer Vorstellung von diesem Grundeincommen, dass diese bisherigen Pilotprojekte und alle die darüber geredet haben dieses quasi im Existenzminimumbereich angesiedelt haben, also wir sichern dich ab gegen Absturz.

00:33:06: Das ist Quatsch!

00:33:07: Wenn man mit den Leuten im Silicon Valley redet dann reden die inzwischen nicht mehr vom UBI sondern vom UHI, also Universal High Income und prognostizieren dass da etwa jeder Mensch auf der Welt jeden Monat zwischen viertausend und fünftausende US-Dollar bekommen wird.

00:33:24: einfach so heißt Klar durch Steuersystem, also der Kapitaleinsatz von Maschinen und Kis und so weiter wird besteuert.

00:33:33: Dann gibt es ein Umverteilungssystem.

00:33:35: Und wenn man nicht lang genug darüber nachdenkt, schlägt man jetzt die Hände über dem Kopf zusammen und sagt ob Gottes Willen jeder Mensch irgendwie fünftausend Euro oder viertausende Euro im Monat, wer sollte das bezahlen?

00:33:45: Wenn du es durchrechnest müsste das Welt BIP nur um das Drei-Kommer Fünffache steigen, um das zu bezahlen.

00:33:52: Elon Musk prognostiziert, dass das Weltbib um das Tausendfache steigt.

00:33:57: Also durch KI innerhalb der nächsten Jahre muss man Elon Musk nicht alles glauben.

00:34:01: aber jetzt kannst du irgendwo zwischen dem drei Komma fünffachen und dem tausendfachen irgendwie suchst ihr halt eine Zahl aus ja?

00:34:07: Dass es gehen wird ist halt sich für sehr wahrscheinlich.

00:34:12: nochmal ich beschreibe das gerade in meinem Buch über das Jahr dort die Diskussionen, die ernsthaften Diskussion darüber beginnen.

00:34:20: Also das wird noch nicht bis dahin irgendwie da sein oder sowas.

00:34:23: aber Pilotprojekte werden gemacht sein und so weiter und wir sind bis dahinhoffentlich auf dem Weg tatsächlich unsere Gesellschaft so umzubauen und das Finanzsystem dahinter so um zu bauen dass es tatsächlich zukunftsfähig

00:34:36: wird.

00:34:37: Das sind ja durchaus weitreichende Zukunftsvisionen.

00:34:40: jetzt sagst du Letztlich müssen heute Anleger sich zunehmend auch auf Kapitaleinkommen fokussieren, weniger vielleicht auf das Loneinkommen.

00:34:50: Gleichermaßen Anlageberater sei es den Banken, Sparkassen und Vermögensverwaltern vertrauen an die Investmentstrategien ja doch dann meistens eher auf die vermeintlich sicheren Blue Chip Investments Dividententitel.

00:35:02: Jetzt mal nach vorne gerichtet wie kann eigentlich jemand an diesen großen Zukunftszemen partizipieren?

00:35:08: Gerade auch vor dem Hintergrund Private Equity Investments sind für viele Kunden ja gar nicht bekannt, gar nicht investierbar.

00:35:14: Auch LTIV als neue Regulierungsform hat durchaus noch nicht den zündenden Effekt ausgelöst, den man sich vielleicht von der Regulatorseite auch davon verhofft hat.

00:35:25: Wie siehst du eigentlich die Bewegungen in Zukunft im Investmentmarkt und letztlich genau an diesen Zukunftszenen, die du ja alle sehr analytisch fundiert beschreibst?

00:35:33: Dann auch für die breite Masse oder zumindest Vermögende Masse auch investierbar zu machen.

00:35:39: Ja, also im Augenblick du hast für dich recht ja das Problem an diesen oder worüber reden, wo rede ich die ganze Zeit?

00:35:47: Ich rede über Investments, die ich sage das mal sehr einfach sehr populär oder sehr einfach, sehr simpel, die das Potenzial in sich tragen, sich innerhalb der nächsten fünf bis zehn Jahre zu verzehnfachen.

00:36:01: Das ist also Verzehnfachen nicht damit wir jetzt das sind keine zehn Prozent sondern es sind Das sind halt tausend Prozent.

00:36:07: Und die gibt es, das ist jetzt nichts Verrücktes.

00:36:10: Die gibt es.

00:36:11: Kannst du heute investieren?

00:36:12: Das Problem ist wenn du heute in solche Fonds investieren willst hat das immer musst du entweder semi-professionale oder professionelle Investor sein muss Mindestanlage von zweiehunderttausend haben oder welche Regularien da irgendwie davor sind.

00:36:27: Das heißt für einige wenige machen das heute schon und ganz viele können noch nicht.

00:36:35: Wo es eine große Wahrscheinlichkeit gibt, ist dass diese Investmentformen – also diese Tech-Investments tatsächlich auch für kleinere Anleger investable werden durch das große Schlagwort der Tokenisierung.

00:36:51: Also Deutschland ist ein bisschen zurückhaltend die deutsche Regulaturik aber um uns herum gibt es durchaus Regulatorik wo du viele Investmentforms inzwischen tokenisieren kannst Und dann eben für einen kleinen Preis irgendwie auch reingeht.

00:37:07: Also kleiner Preis, das weiß ich ab fünfhundert Euro oder so was.

00:37:11: Ich kann das nicht hundert Prozent versprechen weil das natürlich eine gewisse Regulatur trägt immer ein gewisses Risiko für Trägheit in sich.

00:37:23: Aber wir sehen gerade sehr viele darüber reden, auch innerhalb der finanzbranchenische, bei den entsprechenden Aufsichtsbehörden usw.

00:37:33: Wir halten das für sehr wahrscheinlich, dass innerhalb der nächsten zwei-, drei-, vier Jahre da viel mehr Möglichkeiten entstehen, auch für Kleinanleger oder Anleger von weniger Geld in diese Technologiebereiche mit hinein zu

00:37:49: investieren.".

00:37:50: Jetzt haben wir der Blick Richtung Banken geworfen.

00:37:53: Du hast angesprochen, Bargeld wird sich irgendwo erübrigen.

00:37:57: auch die Abwicklung der Betrieb von Banken wird sich so in die Effektivität steigern dass daraus kaum wahrscheinlich noch Wertschöpfung generierbar ist.

00:38:04: Die Tokenisierung wird dazu führen das auch Private Equity Investments direkt möglich sein würden.

00:38:09: Wie schaffen es eigentlich Banken Vermögensverwalter in diesen Sammelsurium und Entwicklungen nicht sich selbst abzuschaffen?

00:38:19: Also aus meiner Sicht gibt es eine, wir nennen das interessanterweise immer die Öllampe.

00:38:27: Das muss ich aber erklären weil das nicht selbst erklärt im Ölzeitalter damals als was weiß ich Rockefeller und wie sie alle hießen da irgendwie reich geworden sind Es gibt so diese Erzählung wieso ist Rockefeller reichgeworden?

00:38:40: Die Auflösung ist der hat Öl Lampen verschenkt kostenlose.

00:38:45: Hunderttausendfach hat er irgendwelche Öl-Lampen verschänkt Und die Leute, wie wir das benutzt haben, haben großen Nutzen gehabt.

00:38:51: Weil es hell war wenn die Sonne untergingen und am nächsten Tag haben sie festgestellt da unten muss jetzt Öl rein und dann mal so.

00:38:56: Und meine ein bisschen polemische Frage immer wenn ich so Vorträge halte in Unternehmen oder Finanzbranche sag' ich immer wissen Sie eigentlich wer verschenkt in Ihrer Branche gerade Öl lang?

00:39:06: Wer verschängt in ihrer Branche grade etwas kostenlos was einen Kundennutzen gibt und was im Gegenzug aber den exklusiven Kundenzugang gibt?

00:39:17: Und dann gucken alle mit großen Augen, was ist denn jetzt eine Öllampe und was könnte heute eine Öllampe sein?

00:39:23: Aus meiner Sicht ist es relativ simpel und banal zu verstehen.

00:39:28: Eine Öllampen ist das Konto, wo für den ganz normalen Menschen der monatliche Lohn draufgeht.

00:39:39: Derjenige, der dieses Konto in der Hand hat oder anbietet Der hat gleichzeitig in der Hand, wenn das Geld dann digitalisiert wird und quasi programmierbar wird.

00:39:50: Irgendwie direkt anzubieten, dass es dann direkt da ein Investment weggeht und da ein Investiment und also das sozusagen irgendwie automatisiert verteilt ist.

00:39:58: Diese kostenlosen Lohn-Giro, die Lohn Giro konnten darüber rede ich ja?

00:40:02: Das ist aus meiner Sicht wer das hat!

00:40:04: Er hat den zentralen Kern der künftigen Wertschöpfung von Banken in der hand.

00:40:10: Aber dieser zentrale Kern Dieses Girokonto muss kostenlos sein.

00:40:15: Es muss eine Öllampe sein, weil ansonsten gehe ich zum nächsten der mir das kostenlos anbiete ja die ganzen Neobanken wieder machen alle kostenlos logischerweise.

00:40:22: Weil sie verstanden haben dass ist die Öl-Lampe.

00:40:24: wenn ich die in der Hand habe dann mache ich alles andere.

00:40:28: und im Augenblick also wenn wir nicht so auf die Bankenwelt schaue wo ja noch die Sparkassen und Volksbanken usw.

00:40:36: relativ groß sind aus meiner Sicht hat da Wir haben die viel zu weniger in dieser Bankenwelt verstanden, was eigentlich ihr wirklich der Kern, der Zukunftskern ihres Geschäftsmodells ist.

00:40:48: Sonst würden sie dieses Giro konnten hegen und pflegen und kostenlos machen

00:40:55: usw.,

00:40:56: aber na klar ich muss dann drumherum die Services anbieten mit denen ich dein Geld verdiene.

00:41:00: Aber dieser Umbau wird in den nächsten Jahren passieren und entweder er passiert aus den etablierten Institutionen, Instituten heraus oder er passiert durch die Neobanken wie sie da alle heißt.

00:41:12: Sehr spannend!

00:41:13: Lass uns vielleicht nochmal ganz kurz eine ganz konkrete Frage.

00:41:16: Was sind denn deine drei Argumente?

00:41:18: Weshalb man vielleicht nicht zu seinem klassischen Anlageberater gehen sollte sondern eher in einen Zukunftsfonds auch investieren sollte?

00:41:33: Es gibt ja mehrere Zukunftsfunks.

00:41:34: Ja, es gibt der Zukunftsfunk von Zukunftsvorschauen natürlich und es gibt auch von anderen Investmentgesellschaften natürlich irgendwie Technologie-Funks.

00:41:44: also erstens sollte man das erste was man machen sollte man sollte sein Geld was man hat sollte man mit Technologie mit früher Technologie verbinden und zwar nicht mit der Technologie die schon an der Börse ist und dann irgendwie ein paar Prozent hoch und runter macht sondern mit der Technologie, die in etwa fünf Jahren an die Börse kommt.

00:42:03: Weil dort hast du noch diese Möglichkeit – ich habe vorhin von ZNX, also von der Verzehnfachung gesprochen innerhalb von fünf oder zehn Jahre irgendwie diese Möglichkeit hast Du dort!

00:42:14: So und jetzt ist die zweite Frage.

00:42:17: Also erste Frage ist, man sollte sich überlegen ob man als nächstes wieder in irgendeine Immobilie oder was auch immer investiert oder endlich mal in Technologie?

00:42:27: Technologie ist viel höherer Wertsteigung.

00:42:30: Zweitens, wenn man sich dann für Technologie entschieden hat, sollte man sich darüber unterhalten wer hat die besten Kontakte?

00:42:40: Wer hat den Kontakt der es sicherstellt?

00:42:44: so früh wie möglich also zum kleinsten Preis?

00:42:47: das ist dahinten in die interessantesten in die wachstum stärksten Technologien zu investieren.

00:42:54: und wenn man das anschaut dann kommt Also kann ich mit breiter Brust sagen, kommt man an uns irgendwie kaum vorbei.

00:43:02: Weil tatsächlich wird Zukunftsforscher die ersten sind, die mit denen reden.

00:43:06: Heißt nicht das jedes Investment von uns klappt?

00:43:08: Auch in unseren Fox gibt's Start-ups die Pleite gehen natürlich selbstverständlich aber die Ratio also die Anzahl derjenigen, die richtig was werden ist halt viel höher als in anderen Foxen.

00:43:21: Sehr gut.

00:43:22: Und vielleicht zum Schluss noch eine ganz persönliche Frage, wann werde ich meinen ersten humanoiden Roboter kaufen können der mir den haushalt zuhause schmeißt?

00:43:32: Du kannst ihn heute schon bestellen.

00:43:34: wenn du ihn bei den amerikanern bestellst dann wird er mal sehen Ende des Jahres ausgeliefert.

00:43:39: ja und Also kannst ihr wählen entweder das kannst du einmal zahlungen machen zwanzig tausend oder oder du mietest ihn sozusagen monatlich, dann kostet es fünfhundert Euro pro Monat.

00:43:52: Wenn du das ein bisschen schneller haben willst musst du's bei den Chinesen bestellen.

00:43:55: Ich habe letzte Woche gerade mit dem europäischen Distributor von diesem ganzen chinesischen gesprochen.

00:44:01: da Da sind die Kosten ein bisschen günstiger.

00:44:03: im Augenblick Kannste jetzt schon also wird auch jetzt schon geliefert.

00:44:07: Das einzige ist Du darfst nicht erwarten dass du dort eine Kiste kriegst und auspackst Und dann kann das Ding alles sondern es ist ne KI!

00:44:15: Du musst sie erst trainieren.

00:44:16: Du musst ja zeigen, wie das geht mit dem Spielmaschine ausräumen und einräumen usw.

00:44:20: Also kaufen kannst du das jetzt schon?

00:44:23: Wenn deine Frage ist wann funktioniert es zum ersten Mal so dass ich das wirklich alleine zu Hause lassen würde und sage mach mal irgendwie mach mal sauber und ich komme in zwei Stunden wieder.

00:44:33: Das wird schon noch.

00:44:34: also ich würde sagen achtzehn Monate ungefähr dauern.

00:44:36: Ja da bin ich ja zuversichtlich Achtzehn Monate werde ich es noch aushalten.

00:44:40: Ja, lieber Sven!

00:44:41: Ganz herzlichen Dank für die spannende Einblicke.

00:44:43: Mein Blick auf die Zukunft schaßte heute nochmal deutlich breiter gefasst.

00:44:46: Ich hoffe auch unsere Zuhörer konnten einiges daraus mitnehmen und zum einen für sich persönlich aber auch für vielleicht ihre Investmentstrategien.

00:44:53: Besten Dank dir!

00:44:54: Sehr gern, sehr gern hat Spaß gemacht.

00:44:56: Ich für mich habe aus unserem Gespräch im Wesentlichen heute vier Dinge mitgenommen.

00:45:00: Zum einen, Zukunftsforschung ist kein Kreativprozess sondern Ergebnis von ganz analytischem Vorgehen.

00:45:06: Es gibt im Wesentlichen drei große Trends, die Sven aufgezeigt hat.

00:45:11: Zum einen AI Agents werden irgendwo den Menschen bis zum Jahr zwei Tausend Dreißig rein quantitativ überholen.

00:45:19: Long Javity wird auch investierbar werden und Energie im Kontext des Zeitalters der Kernfusion wird das große Zukunftszema sein.

00:45:28: Zum dritten, Zukunftsforscher liegen manchmal auch daneben.

00:45:31: Auch wenn die externe Faktoren manchmal nicht vorhersehbar sind müssen diese auch von Zukunfts-Forschern mit berücksichtigt werden.

00:45:39: und für die Bankenbranche sieht Sven im Wesentlichen das Bargeld verschwinden wird Produktivitätssteigerung enorm zunehmen werden und dass wir irgendwo perspektivisch um ein Grundeinkommen nicht mehr herumkommen können.

00:45:51: Wie ihr wisst freuen wir uns immer über eure Meinung zu dem Thema zum Beispiel per Mail Social Media oder über andere Kanäle.

00:45:58: Wenn euch die Folge gefallen hat, abonniert gerne den Podcast, lasst eine Bewertung da, empfiehlt Ihnen in eurem Umfeld weiter!

00:46:04: Vielen Dank fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge von ZDB Sound of Finance.

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