11% Wachstum, aber kaum jemand redet darüber? Das ist Private Banking in Deutschland.

Shownotes

In dieser Episode begrüßen wir Tobias Boshof, zeb.Experte im Bereich Private Banking, zum zweiten Mal bei Sound of Finance. Ein Jahr nach unserem ersten Gespräch ziehen wir Bilanz: Wie hat sich der deutsche Private Banking Markt entwickelt – und wo liegen die großen Chancen der kommenden Jahre? Das erwartet euch in dieser Folge: • Marktüberblick & Definitionen – Was unterscheidet klassisches Private Banking von Wealth Management, und wer sind die relevanten Kundensegmente? • Wachstum & Ertragspotenzial – Das Segment wächst um rund 11 % und erreicht ein Ertragspotenzial von 22 Milliarden Euro. Was steckt dahinter? • Immobilien & Vermögensverteilung – Warum Immobilien als Anlageklasse nach wie vor eine zentrale Rolle spielen • Zinsunabhängige Erträge – Warum sie in der aktuellen Zinssituation wichtiger werden als je zuvor • Regionale Chancen – Wo sich Private Banking Haushalte konzentrieren und warum ländliche Regionen ein unterschätztes Potenzial bieten • Anbieterseite im Wandel – Regionalbanken, digitale Vermögensverwalter und Konsolidierung bei Traditionsbanken • KI im Private Banking – Von der Kundenberatung bis zum Backoffice: Wie Künstliche Intelligenz die Branche verändert • Next-Gen-Management – Wie Banken jüngere, vermögende Kunden erreichen und was diese Generation wirklich erwartet

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Transkript anzeigen

00:00:07: Guten Tag und willkommen!

00:00:08: Ich begrüße euch mit einem herzlichen Hallo aus meiner Aufnahme Dependance im Saarland, bei bestem Wetter- und Sonnenschein.

00:00:15: Und freue mich sehr dass ihr zu unserer neuen Folge von Sound of Finance eingeschaltet habt.

00:00:20: Ich bin übrigens Jonas Schneider Berater am zeb und freue mich ganz besonders das ich heute als Gast einen Wiederholungstäter begrüßen darf Denn mir virtuell gegenüber sitzt Tobias Boshof Mit dem ich vor relativ genau einem Jahr schon einmal sprechen durfte.

00:00:35: Damals ging es um das Thema Private Banking und die aktuelle Studie für Deutschland, die Tobias uns ein Team entwickelt hatten.

00:00:42: Heute beschäftigen wir uns wieder damit!

00:00:45: Drehen aber die Uhren ein Jahr weiter und sprechen gemeinsam darüber wie sich die Lage am deutschen Private Bankenmarkt derzeit gestaltet und welche Herausforderungen und Trends die Branche aktuell beschäftigen.

00:00:56: Damit genug meiner Vorrede lieber Tobias.

00:00:59: herzlich willkommen zum zweiten Mal bei unserem Podcast.

00:01:02: Ja hallo Jonas Ich freue mich sehr, dass ich wieder mit dabei sein darf und wie du gerade schon angekündigt hast.

00:01:09: Wir sprechen über das Thema Private Banking und da es ein ja, sehr aktuell bewegter Markt ist, ist es glaube ich auch spannend so einen Jahr später nochmal zu schauen was hat sich getan?

00:01:23: Was passiert gerade im Markt?

00:01:25: Und deswegen freue ich mich auf den Podcast heute mit dir!

00:01:29: Ja, sehr schön.

00:01:29: Das freut mich und beruht auf Gegenseitigkeit.

00:01:32: Und wie du sagst, ich finde es eigentlich auch total spannend, dass wir über Spitz gesagt das gleiche Thema haben.

00:01:37: Es geht wieder um die Private Banking-Studie aber wir sind ein Jahr weiter.

00:01:41: und was hat sich so getan?

00:01:42: Was hat sich geändert?

00:01:43: Was ist vielleicht auch gleichgeblieben?

00:01:45: Das ist ja auch vielleicht eine Perspektive über die wir sprechen können.

00:01:48: Aber mich freust du total von dir quasi so das neueste Update aus diesem Segment an heute zu erfahren!

00:01:55: Dann würde ich sagen legen wir gleich los

00:01:57: oder?!

00:01:57: Ich habe tatsächlich mal noch einmal in unseren letzten Folgen ein bisschen gefischt quasi.

00:02:02: Wir sind nochmal angehört und geschaut, das haben wir denn da so besprochen?

00:02:05: Und da haben wir tatsächlich damals mit einer Definition des Private Banking Markts gestartet.

00:02:11: Und ich dachte mir als Staat und Eissbrecher und auch als Abholer für die Zuhörerinnen und Zuhörer, die vielleicht auch neu dazu gekommen sind, die erste Folge nicht gehört haben, lass uns doch einfach mit dieser Definition starten.

00:02:26: Gerne, wir schneiden generell den Privatkundenmarkt in Deutschland in vier unterschiedliche Segmente und zum Private Banking gehören zwei davon.

00:02:36: Klassische Private Banken-Kunden und die Ralphmanagement Kunden.

00:02:40: Um das einmal so ein bisschen einzuordnen über Private Bankenkunden sprechen wir von.

00:02:46: Kunden, die ein liquides Vermögen zwischen fünfhunderttausend und drei Millionen Euro haben Machen ungefähr einen Prozent des gesamten Privatkundenmarktes aus.

00:02:57: Und über Wells-Management Kunden sprechen wir dann von einem liquiden Vermögen zwischen drei Millionen und hundert Millionen Euro, die machen tatsächlich nur noch so ein Anteil von Null Komma zwei Prozent aus.

00:03:09: Wichtig ist aber auch zu beachten ich sage jetzt mal im Segment unter dem Private Banking definieren wie die Affluent Kunden das sind Kunden die ein liquides Vermögen zwischen hundert und fünfhundertausend Euro haben, die gerade so an der Schwelle sage ich jetzt mal zum Private Banking stehen.

00:03:26: Und das Segment ist vor allem aus dem Grund attraktiv weil wir hier auch noch einen Haushaltsnetto Einkommenskriterium hinzugefügt haben.

00:03:36: Das heißt es sind Haushalte mit einem Nettoeinkommen über fünftausend Euro im Monat und der Sinn dahinter ist zu sagen, dass Kunden, oftmals junge Kunden die schon sehr gutes Gehalt haben.

00:03:47: Die aber noch kein liquides Vermögen in einer bestimmten Größenordnung angehäuft haben Das werden sie aber mit aller Wahrscheinlichkeit in der Zukunft um einfach dem dann Rechnung zu tragen um die auch ja In der Art und Weise betreuen zu können mal its private banking weiterentwickeln zu können.

00:04:03: Aus dem Grund ist eben auch dieses effluent segment Superspannend das so ein bisschen mitzubetrachten.

00:04:08: Ja vielen dank dir für die Einordnung.

00:04:10: wie du sagt dass sind ja quasi so die Private Banking-Kunden der Zukunft, um es mal so zu nennen und die frühzeitig dann einzubinden abzuholen.

00:04:20: Und auch Zielgerichte zu betreuen glaube ich, dass wir absolut sind.

00:04:24: Auf jeden Fall ja!

00:04:26: Um das vielleicht noch zu ergänzen... Wir hatten ja auch darüber gesprochen.

00:04:30: was hat sich so getan seit dem letzten Mal, das wir gesprochen haben?

00:04:35: Da ist es tatsächlich so, dass diese Sigmante Private Bankings & Wealth Management vom letzten in dieses Jahr um knapp elf Prozent gewachsen sind.

00:04:45: Also super attraktiver Markt, der in der Vergangenheit gewachsen ist und wir sehen auch für die Zukunft eine wiegärliche Wachstumsrate von knapp vier bis fünf Prozent.

00:04:54: das heißt wirklich zwei Segmente wo es sich gerade sehr lohnt zu investieren und doch auch als Bank einen Augenmerk draufzulegen.

00:05:05: Du sprichst grade schon an was hat sich so geändert?

00:05:07: jetzt mit euren neuesten Erkenntnissen in der Studie?

00:05:11: Wenn wir vielleicht mal so in eure Studie starten und so, ich sag mal so einen Rundumblick über das Thema Private Banking Work Management werfen.

00:05:21: Welche Erkenntnisse konntet ihr denn in eurer neuesten Studie gewinnen?

00:05:25: Und vielleicht auch gerne mal was ist denn für dich persönlich vielleicht besonders interessant daraus?

00:05:32: Gerne!

00:05:33: Also im Grunde gerade schon gesagt wie sehen der Markt ist stark in Bewegung.

00:05:38: Wir können gerne nachher noch einmal da ein bisschen ins Detail gehen und auch anschauen, was für Wettbewerber tummeln sich denn da eigentlich.

00:05:45: Da ist viel los!

00:05:47: Auf jeden Fall ist es aber auch so dass wenn wir uns anschauen was sind die Ertragspotenziale?

00:05:53: Die sind auch weiter gewachsen.

00:05:55: von dem her sehen wir hier das auf der Ertragesite dieser Private Banking-Markt für Anbieter super interessant ist.

00:06:04: Und wir haben dieses Jahr so ein bisschen neu in der Studie, uns auch noch mal genauer angeschaut.

00:06:09: Wie sind denn Private Banking-Haushalte regional verteilt?

00:06:13: Da freue ich mich auch drauf wenn wir da gleich nochmal einen tieferen Blick darauf werfen!

00:06:18: Ja das klingt ja schon als erste sehr interessante Übersicht.

00:06:21: du hast so schön alles angeteasert und wir wollen natürlich jetzt auch einen Schritt weiter geben.

00:06:26: von daher lass uns doch einfach mal mit dem ersten Thema starten und dann ein bisschen mehr ins Detail gehen.

00:06:30: gerne

00:06:31: Dann würde ich sagen, wir haben uns gerade schon angeschaut über was für ein liquides Vermögen sprechen.

00:06:35: Wir eigentlich... Was sind das so viele Kunden, über die wir hier sprechen?

00:06:39: Wenn wir uns jetzt tatsächlich das Vermögan dieser Kundengruppen der Private Banking und Rails Management Kunden anschauen dann sehen wir dass das Vermögern immer weiter steigt.

00:06:49: also das können wir in den Daten ganz gut sehen, dass diese Haushalte wirklich immer größere Vermögens anhäufen.

00:06:56: Und auch hier Ganz wichtig ist tatsächlich das Thema Immobilie.

00:07:02: Also wenn wir uns so die Vermögenszusammensetzung ansehen, dann kann man durchaus hier deutlich sehen dass die Immobilien schon immer ein wichtiger Bestandteil war aber doch im Vermögen auch in der Zukunft immer weiter eine wichtige Rolle spielt was natürlich von Banken auf jeden Fall gespielt werden sollte weil es doch ein sehr wichtiges Asset für diese Kunden ist.

00:07:27: Fokus auf quasi eigene Immobilien und nicht nur Bestands in Vorgeschichten wie Immobilienfonds oder beides generell.

00:07:36: Generell beides, hier aber der Fokus tatsächlich auf eigen- oder fremdgenutzten Immobilie.

00:07:43: im Private Banking ist natürlich der Anteil an Immobilier die vermietet werden wesentlich höher als jetzt im klassischen Retail Geschäft.

00:07:51: da dreht sich ja meistens dann doch ums Eigenheim.

00:07:53: Von dem her ist das die Immobilie als rendite Objekt.

00:07:57: hier ein wichtiger Bestandteil.

00:07:59: Eine zweite Dimension war ja auch das Thema Ertragsentwicklung.

00:08:04: Magst du dazu vielleicht auch nochmal zwei, drei Sätze sagen?

00:08:07: Total gerne!

00:08:09: Wie gerade schon kurz angerissen... Die Ertragespotenziale in den letzten fünf Jahren sind stetig gestiegen.

00:08:17: also wir hatten da eine jährliche Wachstumsrate von knapp vierzehn Prozent was tatsächlich über der Wachstumsrate jetzt vergleichbar im Privatkundengeschäft oder im Firmenkundegeschäft liegt.

00:08:28: Also da sind wir in Private Banking tatsächlich noch ein Stückchen stärker im Wachstrom und haben jetzt dann, im letzten Jahr, ein gesamtes Ertragspotenzial von knapp zweiundzwanzig Milliarden Euro erreicht im Private Bankings- und REST Management Und für die Hörer, die unsere letzte Podcast-Folge gehört haben.

00:08:50: als kleiner Hinweis.

00:08:51: Wir hatten damals sehr viel darüber gesprochen wie relevant doch die aktuelle Zinssituation für diese hohen Ertragspotenziale ist.

00:08:59: und was jetzt ganz spannend ist wir sehen den Zinns Ergebnis in diesem kompletten Ertrages.

00:09:05: wallet spielt immer noch eine große Rolle.

00:09:07: allerdings haben wir auch beobachtet dass das schon prozentual zurückgegangen ist.

00:09:12: Also die Bedeutung dieses Zinsergebnisses auch natürlich aufgrund der Zinssituation, die wir jetzt haben nimmt kontinuierlich ab was dann im Umkehrschluss für Private Banking Anbieter natürlich auch wieder bedeutet.

00:09:23: ich muss mir eigentlich ganz schön Gedanken darüber machen wie ich denn ja zinsunabhängige Erträge heben kann?

00:09:29: Was sich zum Beispiel im Provisionsgeschäft alles machen kann um eben hier nicht Gefahr zu laufen diesen zinsabhängigen erträgen irgendwann hinterherzulaufen

00:09:40: Würde ich jetzt für mich mal so zusammenfassen.

00:09:41: also auf der einen Seite haben wir schon, ne?

00:09:43: Der Private Bankingmarkt ist gewachsen.

00:09:46: Die Ertragsentwicklung ist positiv aber aufgrund der Zinsentwicklung gibt es auch gewisse Herausforderungen einfach für die Anbieter im Markt damit umzugehen denen aber wahrscheinlich begegnet werden kann würde ich jetzt mal so schließen.

00:10:04: Auf jeden Fall genau ja richtig.

00:10:07: Okay Jetzt hast du auch schon mal gerade das Team Attrags Wallet

00:10:11: angesprochen.

00:10:13: Hast Du hier noch weitergehende Informationen für uns?

00:10:16: Das Ertrags-Wallet, also diese Zweiundzwanzig Milliarden Euro – das finde ich immer ganz spannend!

00:10:22: Das teilt sich nämlich fast fifty-fifty auf Private Banking und Restmanagement Kunden auf, obwohl wir ja vorhin gesagt hatten.

00:10:31: Race Management Kunden, wesentlich kleinere Kundengruppe liegt natürlich daran dass die doch immens mehr Vermögen nochmal haben und das zeigt sich dann eben auch in den in den Ertragswallets, dass hier wirklich wesentlich mehr Geld verdient werden kann.

00:10:45: diesen Race Management Kund auf der anderen Seite ist es aber auch so Das finde ich immer noch mal spannend sich anzuschauen woher kommen denn jetzt überhaupt diese ertragspotenziale?

00:10:55: Und da sehen wir eben ganz deutlich das Einlagengeschäft oder die Anlage von Vermögen, sondern wir sehen hier schon ganz deutlich dass es über alle Bedarfsfelder der Kunden geht.

00:11:08: Also angefangen bei einer Versicherung über eben auch das Thema Immobilie dann hin zum Thema Einlagenanlage von Vermögen heißt aber für Private Banking-Anbieter das Stichwort Ganzheitlichkeit wenn ich mit Kunden wirklich Geld verdienen möchte, muss ich sie ganzheitlich beraten und es reicht eben nicht sich auf die Wertpapierberatung zu konzentrieren.

00:11:33: Sondern ich muss schon alle Bedarfsfelder des Kunden analysieren und dann auch bespielen

00:11:37: können.".

00:11:38: Ja total interessant!

00:11:39: Weil wenn ich jetzt so der...nicht so ein Thema ist wie du jetzt sich anschaut oder das Stichwort Private Banking hört kommt bei mir in erster Linie genauso dass auf dem Schirm nämlich Anlage von Kundengeldern.

00:11:55: Aber im Prinzip steckt, wie du gerade sagtest ja so ein rundum sorglos Prinzip eigentlich hinten dran und wenn ich das bieten kann bin ich auch ein attraktiver Anbieter dann für meine Kunden und die kommen gerne zu mir und ich kann dir halt, wie Du sagst es in den verschiedenen Segmenten

00:12:10: ja auch

00:12:12: am besten ausschöpfen um's mal so zu formulieren

00:12:15: vollkommen richtig.

00:12:16: Und das zahlt auch genau auf die Bedürfnisse der Private Banking Kunden ein, die gehen eben wesentlich über diese Themen Performance oder Anlage Wertpapiere hinaus eher in diese Richtung.

00:12:29: zeitliche Entlastung und dass es genau dieser Punkt den du auch ansprichst über die ganzheitliche Beratungen Dieses rund umsorglos Paket, wie du es nennst kann ich eben ganz genau dieses bedürfniszeitliche Entlastung bespielen und dem Kunden eben auch da in seinen Kundenbedürfnissen perfekt begegnen.

00:12:48: Jetzt sagtest du ihr habt auch in der aktuellen Studie nochmal euch angeschaut wieder eine regionale Verteilung im Private Banking aussieht?

00:12:57: Wie sieht sie denn aus?

00:12:59: Ja lasst mich da einmal so die wesentliche Erkenntnisse zusammen fassen bei dieser regionalen Verteilung.

00:13:06: Also wir haben uns angeschaut, wo in Deutschland sind eigentlich die Private Banking-Haushalte beheimatet und verknüpft damit natürlich auch, wo liegen die größten Ertragspotenziale?

00:13:17: Erkenntnis Nummer eins – Wir sehen tatsächlich auch in der regionalen Verteilung der Haushalte dieses Gefälle zwischen Ost und Westdeutschland was man ja öfter mal in so Statistiken sieht.

00:13:29: das ist tatsächlich auch hier stark beobachtbar, dass in Westdeutschland wir eine wesentlich höhere Konzentration am Private Banking-Haushalten haben im Vergleich zu Ostdeutscher Land.

00:13:41: Der zweite Punkt den wir beobachten können ist das Thema Stadtregionen mit Tropolen.

00:13:48: also wir haben tatsächlich in den Städten eine wesendlich höhere konzentration an Private Bankenhaushalten als so in den ländlichen Regionen obwohl wir da und es wäre die dritte große Erkenntnis sagen müssen, es gibt auch vereinzelt in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg immer mal wieder so Hotspots in ländlichen Regionen wo sich dann doch wieder eine große Anzahl an Private Bankinghaushalten findet.

00:14:14: Und ich glaube das ist so das wichtigste Signal auch an alle Regionalbanken, an alle Sparkassen, alle Genossenschaftsbanken eben hier dieses USP der Regionalität ausspielen zu können Und auch eben in Regionen, wo der Wettbewerb vielleicht noch nicht ganz so groß ist.

00:14:31: Weil sich dann die großen Player doch auf die Städte konzentrieren hier die Chance zu suchen und wirklich die Ertragspotenziale in diesen ländlichen Regionen zu heben.

00:14:41: Bei diesem Thema Landregion Die dann doch einen höheren Anti-Private Banking Haushalte hat Kann ich mir das denn so vorstellen dass es ja oft in den Nähe von größeren Städten dann so ich jetzt mal einen Zuflucktsorte gibt, die dann diejenigen in der größeren Stadt beispielsweise arbeiten trotzdem als Heimatort wählen um ein bisschen ruhiger schöner und so weiter zu wohnen.

00:15:06: Also ist das doch dann nahe an einer größeren Stadteraden oder ist es tatsächlich komplett losgelöst?

00:15:12: Oder weiter weg?

00:15:14: Da müssen wir einmal so ein bisschen unterscheiden.

00:15:17: also den Punkt den du ansprichst sozusagen Man wohnt dann vielleicht nicht direkt in der Stadt, sondern so ein bisschen schön ländlich außerhalb.

00:15:24: Der ist tatsächlich in diesen Stadtregionen schon mit beinhaltet.

00:15:29: und es jetzt mal als Beispiel zu nennen für München das ist auch eben das Umland und da gehört zum Beispiel auch Starnberg mit rein.

00:15:38: Das zählt dann in diese Stadtregionen rein die eine sehr hohe Konzentration am Private Bankinghaushalten haben.

00:15:44: Auf der anderen Seite sehen wir schon auch wirklich in ländlichen Regionen, die jetzt gar nicht so nah an großen Städten sind.

00:15:50: Dass es da doch immer mal wieder vereinzelt diese große Konzentration an Private Bankinghaushalten gibt.

00:15:59: Okay also beides gut lag ich quasi mit Beidem richtig.

00:16:05: Das war ja so ein bisschen der Blick und der Fokus auf die Private Banking Haushalte, also im Prinzip auf die Kunden und Klientel.

00:16:14: Wie sieht es denn aus wenn wir jetzt so einen Bisschen den Blick werfen auf die Anbieter?

00:16:20: Was habt ihr dann da in eurer Studie alles rausgefunden?

00:16:24: Da hatte ich ja schon mal ganz kurz angerissen dass der Private Bankenmarkt wirklich stark in Bewegung ist und das kann man wirklich auch auf die anbietern so projizieren.

00:16:35: Wir sehen aktuell verschiedene Trends, sage ich mal.

00:16:41: Das ist zum einen dieses Thema.

00:16:43: Regionalbanken und auch Dachverbände die sind gerade mit sehr starken Initiativen zur Weiterentwicklung des Private Bankings unterwegs.

00:16:52: also das sehen wir jetzt vor allem bei Sparkassen, bei Genossenschaftsbanken seit einigen Jahren.

00:16:56: Die sind dabei das Private Banking zu professionalisieren vermehrt natürlich eher so im unteren Private Banking-Segment, aber da sehen wir auf jeden Fall sehr, sehr engagierte Initiativen.

00:17:09: Was wir auch immer mehr beobachten können ist das Thema digitale Vermögensverwalter.

00:17:14: die sind ja mal im Retail Banking gestartet und arbeiten sich tatsächlich immer so ein bisschen weiter hoch.

00:17:20: ins private banking kann man fast sagen.

00:17:23: zum einen gibt es Privatbanken die eigene digitale vermögens Verwalter ins Leben rufen.

00:17:30: Es gibt dann eben auch unabhängigen digitalen Vermögensverwalter, die einfach immer mehr Angebote auch für Family Offices, für Private Banking oder Race Management Kunden schaffen und ebenso versuchen auch in diesen Markt reinzukommen.

00:17:44: Das ist ein spannendes Feld.

00:17:46: unserer Einschätzung nach bleibt das aber auch in der Mittelfrist eher so eine Beimischung im Portfolio von Private Bankingskunden.

00:17:55: dass man sagt hier investiere ich mal ein bisschen was auch in so einen digitalen Und dass man jetzt ein gesamtes Vermögen dort hin verlagert, das sehen wir aktuell eher noch nicht.

00:18:07: Wir sehen aber durchaus diese Konsolidierung im Private Bankingmarkt bei den traditionellen deutschen Privatbanken – über die hatten wir so ein bisschen schon mal im letzten Podcast auch – hatten wir das Thema angerissen.

00:18:21: Das geht wirklich auch weiter.

00:18:23: und auf der anderen Seite sehen wir dann, dass der deutsche Markt für ausländische Player wieder wesentlich attraktiver wird Seins Banken aus Lichtenstein, aus der Schweiz oder auch aus den USA.

00:18:36: Die wieder den deutschen Markt attackieren und das eben vor allem muss man sagen im oberen Private Banking eher im Restmanagement-Segment.

00:18:45: also da ist sehr viel Bewegung gerade drinnen.

00:18:48: Jetzt muss ich tatsächlich meine Gedanken erstmal sortieren weil dass so viele Infos waren und auch so viele interessante Infos, die ich mir erst mal merken musste.

00:18:56: zu was will ich denn jetzt noch eine Nachfrage stellen?

00:18:58: Und was will Deine Aussage?

00:19:02: der Private Banking-Markt ist in Bewegung fast relativ gut zusammen und das glaube ich auch auf allen Ebenen.

00:19:08: Sowohl, wenn man sagen von den Anbietern was du schon sagtest, auch eben in der Vorfrage schon die Regionalbanken haben so ein bisschen die Attraktivität des Private Bankings Marktes erkannt.

00:19:20: Haben dort auch, ich sag mal ja, ihrem Naniche ist jetzt das falsche Wort aber so ein bischen ihren Platz hat gefunden dort wo diese größeren Player nicht aktiv sind dass schon für sich zu nutzen Wie du sagtest jetzt auch professioneller mit Verbandsgeschichten zu unterstützen und anzugehen.

00:19:36: Auf der anderen Seite, also das wäre eher so der Bereich unteres Private Banking wie du es eingeteilt hast auf der andern Seite dann aber doch in den höheren Regionen wo dann aber auch dann plötzlich ausländische Anbieter wieder die Attraktivität erkennen.

00:19:51: Also dort ist von Anbiedersite ja ganz viel Bewegung im Markt.

00:19:55: Und was ich auch interessant fand ist dieses Thema digitale Vermögensverwaltung.

00:20:00: Also das kennt ja glaube ich auch der digitalaffine Privatkunde, kennt das bestimmt auch schon und gibt es ja auch in verschiedensten Ausgestaltungen.

00:20:11: Auch im Regionalbanken-Kontext beispielsweise.

00:20:14: Und im Bereich dieser digitalen Verwirkungsverwaltung kann ich absolut nachvollziehen wenn du sagst jetzt nicht das gesamte Vermögen dort rein und digital verwalten lassen.

00:20:24: aber was mich dort interessieren würde ist dass Aus deiner Sicht eher so ein Thema, das ist jetzt was Neues und das will ich als Kunde vielleicht mal ausprobieren um ja Erfahrungen zusammen oder weil ich neugierig bin.

00:20:39: Und oder kann ja beides sein?

00:20:41: Ist das was wo du sagst Das ist eine sinnvolle Ergänzung in einem Portfolio?

00:20:47: Ich glaube es ist vor allem der erste Punkt.

00:20:50: Natürlich kann es, wenn es irgendwie reinpasst in die Anlagestrategie auch immer eine sinnvolle Ergänzung sein.

00:20:57: Ich würde jetzt aber in dem Fall oftmals eher bei diesem Thema ich probiere mich aus das ist etwas Neues.

00:21:02: Ich schaue mal was da so passiert und mache mal was anderes mit meinem Geld dass das sehr viel auch in diese Kategorie fällt.

00:21:09: Dann vielleicht noch ein letzter Punkt gerade zu den verschiedenen Dingen die ihr in eurer Studie betrachtet habt.

00:21:17: Und zwar habt ihr dort ja ein Bankensämpel generiert, wenn ich mal so nennen darf.

00:21:23: Magst du dazu uns noch ein bisschen aufschlauen?

00:21:26: Ja klar!

00:21:27: Vielleicht vorab unser Bankensämpel.

00:21:29: was versteckt sich dahinter?

00:21:31: wir haben jetzt seit ein paar Jahren einen Set von fünfzehn bis zwanzig Privatbanken die wir jedes Jahr analysieren.

00:21:41: das heißt wir können dann bei den Kennzahlen die wir uns anschauen rund um Effizienzquote, Kosten, Erträge, Assets on a Management können wir inzwischen eine sehr schöne Historie zeigen und eben so ein bisschen analysieren für dieses ausgewählte Set an Banken.

00:21:58: Wie entwickelt sich denn da der Private Banking-Markt?

00:22:02: Und dort können wir jetzt tatsächlich dieses Jahr sagen Wir haben das erste Mal den Fall dass ich in diesem Sample die Ergebnis Marge auf einem konstant hohen Niveau stabilisiert.

00:22:16: Das war in der Vergangenheit eher so ein kleines Auf und Ab, jetzt sehen wir zwei bis drei Jahre langsam eine Stabilisierung auf einem recht hohen Niveaus bei der Ergebnismarsche.

00:22:26: Zum anderen sehen wir auch dass die Häuser effizienter geworden sind.

00:22:31: also sie konnten die Effizienzquote die Cost-Income Ratio verbessern was wir eben auch dieses Jahr sehr stark als ausschlaggebend sehen.

00:22:41: Wir sehen aber auch, wenn wir uns die Ergebnisse anschauen, dass wir hier doch noch – und da komme ich auf das Thema von vorhin zu sprechen – diese Zinsabhängigkeit als Risikofaktor haben.

00:22:55: Bei den Häusern, die wir analysiert haben sieht man schon, dass diese positive Margenentwicklung nach wie vor durch das hohe Zinsergebnis getrieben ist.

00:23:04: Je nachdem, wie sich die Zinssituation in der Zukunft entwickeln wird sollte man sich eben Gedanken machen Wie schaffe ich es, von diesem Zinsergebnis ein bisschen runterzukommen und eher in dieses Thema Provisionsergebnis usw.

00:23:18: reinzukommen?

00:23:20: Sehr interessant!

00:23:21: Jetzt hast du's ja gerade schon mal angesprochen diese Abhängigkeit vom Zinnsergebniss als Risikofaktor.

00:23:28: jetzt haben wir uns gerade angeschaut was habt ihr so aktuell in eurer Studie betrachtet?

00:23:32: wie sieht der Private Banking Mark aktuell aus?

00:23:37: ist es natürlich auch total interessant einen Schritt weiter zu denken und darauf zu kommen, was sind denn genau diese Risikofaktoren?

00:23:45: Diese Herausforderung.

00:23:46: Was sind aber womöglich auch Trends die aktuell schon laufen, die vielleicht anlaufen, die zukünftig interessant sind, die ihr da identifiziert habt oder natürlich im Schritt danach wie ich die als Private Banking Anbieter natürlich auch bestmöglich handhaben kann.

00:24:03: Genau!

00:24:03: Das ist immer so der zweite Teil unserer Studie.

00:24:06: Neben den Zahlen, Daten und Fakten schauen wir uns auch immer an was sind eigentlich ja so Fokusthemen im Markt?

00:24:13: Was sehen wir in unseren Projekten die wir tagtäglich machen?

00:24:16: Was sind wirklich Themen die die Private Banking Anbieter aktuell beschäftigen?

00:24:21: Und wir haben uns hier ein paar rausgesucht über die wir heute sprechen möchten und da würde ich tatsächlich als erstes einmal mit dem Thema Markenbild- und Markenwahrnehmung starten.

00:24:32: Hier sehen wir vermehrt und das tatsächlich auch vermehrtt im Regionalbanken umfällt, die gerade ihr Private Banking aufbauen.

00:24:40: So ein bisschen die Herausforderung wie schaffe ich es denn mich als Private Banken Anbieter über eine starke Marke zu positionieren?

00:24:49: Und was wir da so im Grunde sehen ist von den Anforderungen her muss ich mich auf jeden Fall sehr wertig präsentieren.

00:24:57: Das heißt alle wahrnehmbaren Kontaktpunkte die der Kunde mit der Bank hat, die müssen wirklich zum hochwertigen Qualitätsanspruch gerecht werden.

00:25:05: Und oftmals ist es aber auch da wie in vielen anderen Dingen so das im Zweifel weniger mehr ist und man es da nicht übertreiben sollte.

00:25:14: Zum Anderen – und das ist glaube ich aus meiner Sicht einer der wichtigsten Punkte – Ich muss eine ganz klare Abgrenzung zum Retail-Kundengeschäft haben!

00:25:23: Also ich muss ganz klar bewusst machen, wo sind denn jetzt meine Unterschiede zwischen dem Private Banking und dem klassischen Retail Kundengeschäft.

00:25:31: Zum anderen muss sich dann aber auch ganz deutlich machen was ist denn jetzt so exklusiv bei mir?

00:25:37: Das kann zum einen ein exklusive Produkt- und Leistungsangebot sein, klassischerweise dass ich im Private Bankings Produkte anbiete die vielleicht in anderen Segmen nicht anbieten dort exklusiv zum Beispiel Zugang zu Private Markets und Investitionen in Private Marketes bekommen.

00:25:55: Das kann zum anderen aber auch sein, dass ich wirklich mehr Wert Leistungen anbiete – z. B. Zugang zur Veranstaltung oder auch im Konziestservice.

00:26:04: Und aus diesen unterschiedlichen Produkten und Leistungen sollte ich dann eben ein exklusive Gesamtbild zusammensetzen.

00:26:12: Und zu guter Letzt, all diese Exklusivity dieser Abgrenzbarkeit bringt dem Grunde nichts wenn ich es nicht sichtbar mache.

00:26:19: Also ich muss auch nach außen hin eine wirklich attraktive Wahrnehmung meines Private Bankings schaffen, die dann auch diesen Exklusivitätsanspruch ganz deutlich unterstreicht.

00:26:30: Ich habe verstanden ein ganz wichtiger Punkt ist zum einen die Abgrenzung Private Banking zu Retail Kunden und damit eher inhergehend ja auch die Extlusivität.

00:26:43: jetzt klingt das im ersten Schritt deshalb auch logisch und irgendwie einfach.

00:26:48: Aber ganz wichtig ist es ja für die Private Banking Anbieter, wie setzt sich das Ding jetzt auch in die Parks um?

00:26:54: Wie können die das schaffen.

00:26:56: Da haben wir ganz klar vier Stellhebel identifiziert wirklich aus unseren Projekten heraus wo wir sehen.

00:27:03: dass sind so die vier Dinge.

00:27:05: wenn ich die schon mal angehe dann bin ich da wirklich auf einen sehr guten Weg.

00:27:09: Das ist zum eine des Thema Standort.

00:27:11: Ich muss als private banking Anbieder dafür sorgen dass ich ein exklusives Beratungsumfeld habe Damit angefangen sein, dass ich in meinem klassischen Filiale das irgendwie über separate Beratungsräume die vielleicht ein bisschen anders eingerichtet sind.

00:27:26: Ein bisschen hochwertiger eingerichtet sind, dass sich mich dadurch so ein bisschen differenziere und hier so ein exklusives Beratung umfeld schaffe.

00:27:34: es gibt aber auch anbieter die tatsächlich externe räumlichkeiten dann dafür anmieten.

00:27:39: wir sehen immer mehr auch wirklich repräsentative Räumlichkeiten, Beratungswillen und so weiter mit denen man dann da wirklich noch ganz große Schritte gehen kann.

00:27:51: Von dem her große Bandbreite was ich alles machen kann.

00:27:54: aber exklusives Beratung umfeld zu schaffen ist einer der Grundpfeiler.

00:27:59: zum anderen dann auch das thema serviceprozesse.

00:28:03: Das kann zum Beispiel sein, dass ich für meine Private Banking-Kunden eine separate Service Line ohne Wartezeiten anbiete.

00:28:10: Wenn es um klassische Dinge wie Rückfragen zum Online-Banking oder sowas geht.

00:28:14: Ich kann aber auch nochmal einen Schritt weitergehen und für diese Zusatzservices auch wirklich eine eigene Konzertschotline zum Beispiel einzuführen was uns dann wieder zu diesem Thema zeitliche Entlastung führt.

00:28:26: das kann ich damit natürlich super abbilden und den Kunden hier wirklich sehr viel Arbeit auch abnehmen.

00:28:32: Ein Thema, das manchmal so ein bisschen vernachlässigt wird ist das Thema Pricing.

00:28:37: Es macht durchaus Sinn im Private Banking ein eigenständiges Pricin-Konzept einzuführen.

00:28:43: Das es zum einen sinnvoll um einfach diese Zusatzaufwendungen die ich habe um diese anspruchsvollen Kundenbedürfnisse zu erfüllen um die einfach auch bepreisen zu können.

00:28:56: und zum anderen Wir kennen es.

00:28:58: Wenn etwas teurer ist, dann hat man oftmals im ersten Moment das Gefühl, dass es auch qualitativ hochwertiger ist.

00:29:03: Das muss ja besser sein weil es ist teurer und das ist ganz einfach.

00:29:07: aber das ist auch wirklich in Private Banking so.

00:29:09: ich kann durch eine bestimmte Bepreisung eine vielleicht höhere Bepreisung auch ganz klar nochmal deutlich machen du bekommst hier bessere Leistungen oder bessere Produkte.

00:29:18: Und Ich habe jetzt hier als letzten Punkt Aber Es Ist Eigentlich Einer der Punkte die So Über allem Schwäben und zwar Die Marke an sich.

00:29:26: Ich muss wirklich schaffen, eine exklusive Private Banking-Marke aufzubauen.

00:29:32: Und dabei ist es vor allem für Regionalbanken immer ganz wichtig sich die Frage zu stellen wie nah bleibe ich denn an meinem Markenkern oder wie weit entferne ich mich davon?

00:29:43: Es hat alles seine Vor und Nachteile.

00:29:45: viele Häuser sagen, ich bleib sehr nah am Markenkernen.

00:29:48: meine Kunden kennen mich unter dieser Marke, meine Kunden verbinden gewisse Werte mit mir.

00:29:54: Da möchte ich jetzt nur fürs Private Banking gar nicht so weit weg.

00:29:57: vielleicht schreibe ich einfach den Zusatz Private Bankings dazu.

00:30:01: andere Häuser wählen dann einen ganz anderen Weg und bewegen sich wirklich sehr weit von ihrem eigentlichen Markenkern weg mit einer eigenen Namensgebung mit einem ganz eigenen Logo und separieren sich da ganz bewusst von der Kernmarke.

00:30:15: Also du siehst auch hier, es gibt ganz unterschiedliche Möglichkeiten wie man das ausgestalten kann.

00:30:20: Wichtig ist nur dass man sich Gedanken drüber macht und dann auch das Thema eben weiter verfolgt.

00:30:26: Das Thema Markenbild!

00:30:27: Du hast ja ausgeführt zum einen so ein bisschen die Art und Weise näher am eigentlichen Markendbild zu bleiben, zum anderen aber auch klarer abzugrenzen.

00:30:36: Hast du da Erfahrungen, wie der beste Weg ist oder ein erfolgreicher Weg aussehen kann?

00:30:44: Ich glaube denen einen Weg gibt es nicht.

00:30:47: Was aus unserer Sicht ganz wichtig ist sich im ersten Schritt zu überlegen wofür möchte ich in Private Banking stehen?

00:30:55: wer sind meine Bestandskunden?

00:30:56: aber auch Ziel Kunden Was haben die für Bedürfnisse und das Ganze darauf auszulegen?

00:31:02: Und dann kommt man schon ganz schnell drauf, dass man sagt okay meine Kunden.

00:31:06: Die sind ja Kunde bei mir weil sie diese Regionalität schätzen und ich möchte vor allem auch diese Kunden im Private Banking haben.

00:31:13: Dann bleibe vielleicht eher an meinem Markenkern wenn ich sage Ich bin in einem Geschäftsgebiet unterwegs da sind super starke Wettbewerber Ganz exklusiver markenauftritt diese Neukunden generieren, die Wert darauf legen.

00:31:30: Dann würde ich mich vielleicht eher für den anderen Weg entscheiden und sagen dann entferne ich mich etwas weg von diesen Kernwerten, die ich habe und baue mir das ganze exklusiv neu im Private Banking auf.

00:31:42: Also ich glaube man fährt dort immer gut wenn man so ein bisschen vom eigenen strategischen Anspruch aber auch den Bedürfnissen der Zielkunden kommt und sich danach ausrichtet.

00:31:53: Ja klingt absolut schlüssig!

00:31:55: Ähm im Prinzip die ja die Zielkunden definieren, die eigene Strategie dort hinterfragen oder auslegen und dann den Weg genauso gehen wie es die beiden Dinge eigentlich vorher implizieren.

00:32:10: Du hast ja auch schon gesagt wir haben uns vorhin an so ein paar Themen rausgesucht über die wir sprechen wollen und ich habe hier auf meinem Spickzettel als zweites Thema eigentlich was was ich sage mein aller Munde ist im Thema in allen Facetten ist und zwar das Thema künstliche Intelligenz.

00:32:29: Und das macht ihr anscheinend dann auch nicht vor dem Private Banking-Halt, sondern es so wie es eure Studie und ihr herausgefunden habt ja auch ein zentrales Thema und zentraler Trend bei euch.

00:32:41: Vollkommen richtig!

00:32:42: Wie du schon sagst, dass es gerade ein Thema, das glaube ich in allen Bereichen der immer größere Relevanz bekommt – und so auch im Private Bankings.

00:32:51: Wir haben uns das Thema aber jetzt auch mal wirklich aus einer Brille angeschaut, was ist vielleicht heute schon möglich?

00:32:57: Was ist in der kurzen Frist möglich ohne da jetzt große Luftschlösser bauen zu wollen und haben hier einfach mal so ein paar Thesen erarbeitet.

00:33:05: Was aus unserer Sicht so der Haupteinsatz von künstlicher Intelligenz im Private Banking sein könnte.

00:33:13: meine Kunden wesentlich persönlicher beraten.

00:33:27: Ich kann über die Auswertungsmöglichkeiten, die die künstliche Intelligenz hat meinen Kunden ja wesentlich besser noch nach seinen Bedarfen analysieren und diese Bedarfe dann auch ganz klar adressieren.

00:33:41: Und so letztendlich die Customer Experience also das was der Kunde erlebt was er bekommt im Private Banking doch nochmal auf ein anderes Level heben Vor allem, dass er auch in anderen Bereichen ja zu immer persönlicheren Erlebnissen für den Kunden kommt.

00:34:00: Persönliche Shopping-Empfehlungen, persönliche Empfehlung wenn ich mir irgendwie Essen bestellen möchte auf Basis dessen was ich schon in der Zeit davor bestellt habe und das kann man natürlich auch so ein bisschen auf Spanking übertragen und hier ganz klar dieses Erlebnis des Kunden erhöhen.

00:34:17: Zum Anderen wenn wir eher so Richtung Backoffice sage ich jetzt mal gehen, haben wir über KI natürlich auch die Möglichkeit rund um Prozesseffizienz regulatorische Konformität uns hier zu verbessern.

00:34:31: Autonome Prozessoptimierung ist hier zum Beispiel so ein Schlagbord das ja durch KI einfach verbessert werden kann.

00:34:39: und zu guter Letzt haben wir noch das Thema der Performance Steigerung.

00:34:43: was verstehen wir darunter?

00:34:45: Durch KI-basierte Mustererkennung ist es ja tatsächlich möglich, wesentlich komplexere und größere Datenmengen auszuwerten als wir Menschen es könnten.

00:34:55: Und das führt dann natürlich dazu dass ich auf Basis von so einer KI Analyse ganz individuelle Portfoliosstrategien entwickeln kann.

00:35:03: Und eben hier – das haben schon erste Tests wie wir das mitbekommen haben auch bewiesen – oftmals bessere Ergebnisse erzielen, als es jetzt ein klassischer Portfoliomanager macht.

00:35:17: Also von dem her ist das glaube ich aus unserer Sicht so der größte Use Case zu sagen wir nutzen künstliche Intelligenz im Private Banking um Anlagestrategien zu verbessern und eben auch zu personalisieren unsere persönlichen Anlage Vorschläge zu generieren.

00:35:35: Ich kann alle drei Punkte wunderbar nachvollziehen.

00:35:39: Der erste Punkt, den wird wahrscheinlich auch jeder nachvollziehen können.

00:35:44: Der auch gar nicht unbedingt was mit Private Banking zu tun hat.

00:35:47: Das ist ja auf einer anderen Ebene genau das, was du sagst, dass du halt schaust Ja wer wählst denn die Person hinter dem Kunden?

00:35:55: Was seid derjenige für Bedürfnisse und wie möchte er dir dann auch dann stillen Und wie kann ich ihm dabei helfen?

00:36:02: absolut verständlich.

00:36:04: aber auch das Thema Performance Steigerung Ist ja auch Ich glaube auch in anderen Bereichen einfach ein Thema.

00:36:11: ist, wie kann KI mich unterstützen?

00:36:14: Mal simple gesagt besser zu werden.

00:36:16: Die Datenauswertung... ...ist eine relevante Grundlage.

00:36:20: die musst du schaffen, die kann KI schneller schaffen und dann, wie du sagst anscheinend ja auch besser schaffen.

00:36:25: von daher das dann sich zur Nutze zumachen um dort Mehrwert zu generieren.

00:36:29: für sich selbst und den Kunden ist ja ne Win-win Situation

00:36:32: definitiv.

00:36:33: Ja

00:36:34: Tobias jetzt hast Du uns mal einen Einblick gewährt, wie denn die künstliche Intelligenz so aktuell das Private Banking schon verändert.

00:36:42: Wollen wir jetzt mal wieder ein Blick in die Klauskugel werfen und Richtung Zukunft denken?

00:36:48: Was könntest du, könntet ihr euch denn vorstellen welche Rolle die künftliche Intelligenz dann in Zukunft im Private Banken spielen könnte?

00:36:59: Ich würde es ganze Mal so im Zusammenspiel künstlicher Intelligenzen mit dem Private Bank Berater und diese Bedeutung beantworten.

00:37:10: Denn das ist ja auch so eine relevante Frage zu sagen, wenn KI jetzt so stark eingesetzt wird?

00:37:16: Wenn die Performance dadurch besser wird, wenn das Kundenerlebnis Personalisierter wird welche Rolle hat denn dann eigentlich noch der Private Banking Betreuer?

00:37:26: Und da sind wir stark der Meinung Die Bedeitung des Betreuers wird auf keinen Fall abnehmen Die wird sich vielleicht ein Ticken verschieben.

00:37:36: Denn der Private Banking-Anbieter, der Private banking Betreuer, der wird in Zukunft wirklich als souveräner persönlicher Begleiter mit einer breiten KI Kompetenz auftreten.

00:37:47: Das heißt er bildet weiterhin den Vertrauensanker zum Kunden.

00:37:52: Der hat vielleicht in der Hinterhand die künstliche Intelligenz um sich für seinen Kunden personalisierte Anlagevorschläge generieren zu lassen, um individuelle Portfoliosstrategien zu erarbeiten.

00:38:04: Aber letztendlich das Gesicht zum Kunden wird immer eher bleiben und auch diese letzte persönliche Empfehlung wird der Berater abgeben.

00:38:12: von dem her wird sich hier diese Rolle als Vertrauensanker noch stärken Und wir sehen dann aber natürlich auch dass künstliche Intelligenz es natürlich ermöglicht Kunden durch alle Lebensphasen zu begleiten, Kunden hier noch besser zu analysieren.

00:38:29: Noch besser zu beraten.

00:38:32: Ich komme da nochmal auf diesen Punkt Bedarfsfelder was wir ganz am Anfang hatten Ganzheitliche Beratung zurück.

00:38:38: Da ist es natürlich möglich über gewisse Algorithmen Über das Verhalten des Kunden auch ganz bewusst vorherzusagen in welchem bedarfsfeld besteht denn jetzt Hier noch wirklich Beratungsbedarf für den Kunden?

00:38:50: und sowas zu analysieren, dafür wird KI sicherlich sehr nützlich sein.

00:38:56: Und so im Endeffekt zum Beispiel für Regionalbanken diese regionale Nähe mit einer digitalen Exzellenz zu verknüpfen.

00:39:04: das ist unser Bild wie künstliche Intelligenz des Private Banking auch eben in regionalbanken einen Ticken verändern wird.

00:39:11: Würde ich dir mal für mich zusammenfassen KI eigentlich als Tool für den Berater um sich ein bisschen mehr vielleicht Zeit und Möglichkeit zu verschaffen, die Kunden zu betreuen.

00:39:23: Und eigentlich dort ein bisschen Entlastung zu schaffen in diesen ja vielleicht auch vorher da gewesen operativen Vorbereitungs- und anderen Tätigkeiten.

00:39:33: Und gar nicht wie du sagst so als Ersatz des Beraters weil der wird bleiben.

00:39:36: Der ist der Kontaktpunkt ich habe es schön formuliert.

00:39:39: Der Vertrauensanker finde ich ein sehr schönes Bild.

00:39:42: Weil ich glaube das ist auch das was einen Private Banking Kunde erwartet dass ich einen persönlichen Ansprechpartner an Fleisch und Blut hab.

00:39:49: Den kann ich anrufen, der kümmert sich um mich und meine Bedürfnisse.

00:39:52: Und was der dafür nutzt im Hintergrund?

00:39:53: Ja man kann mir ja im ersten Schritt auch erst mal egal sein solange er seine Arbeit gut für mich macht.

00:39:58: Genau das ist sehr gut so zusammengefasst.

00:40:02: Vielen Dank dann habe ich es ja verstanden.

00:40:05: Sehr gut!

00:40:06: Jetzt haben wir noch ein drittes Themenfeld uns ausgesucht, was wir durchbrechen wollten und zwar nicht nur quasi auf den aktuellen Kunden zu gucken, sondern auch auf die zukünftigen Kunden.

00:40:20: Denn da habt ihr euch auch nochmal Gedanken drüber gemacht!

00:40:23: Du sagst es Jonas?

00:40:24: Und vor allem dieses Stichwort nicht nur auf den aktuellen Bestandskunden zu schauen – das ist eben beim nächsten Thema total wichtig dem Next-Gen Management.

00:40:35: Und vielleicht einmal zur Einordnung war, warum haben wir uns jetzt speziell mit Next-Gen Management und nicht mit dem großen Generationenmanagement in unserer Studie auseinandergesetzt?

00:40:47: Das hat einen ganz einfachen Grund.

00:40:49: Oftmals zielt das GenerationenManagement so wie es heutzutage auch in vielen Banken implementiert wird sehr stark auf das Thema Erben und Vererben ein also jetzige Generation an die nächste Generation.

00:41:02: Dabei vergisst man oftmals, dass die Generation, die jetzt dann ein Erbe aufnehmen wird, Fünfzig plus ist und eben nicht die Mitte-Ende-Zwanzigjährigen.

00:41:13: Und da fallen oft mal so'n bisschen hinten runter kann man fast sagen – auf die konzentrieren sich viele Häuser aktuell noch nicht!

00:41:20: Und aus unserer Sicht ist das aber ein großer Fehler, denn ich muss genau diese Generation als die NextGen wirklich frühzeitig an mich binden, um sie dann auch bei mir im Haushalten zu können.

00:41:31: Vor allem auch aufgrund digitaler Konkurrenz oder generell der Konkurrents die wir gesehen haben, die immer weiter wächst in Private Banking und von dem her das Thema Next-Gen Management als ein sehr wichtiges Fokusthema.

00:41:48: Kann ich total gut nachvollziehen?

00:41:50: Aber gerade dieses Thema Allein schon der Einschub, wie alt ist denn die nächste Generation?

00:41:56: Das sind halt nicht... das sind zwar schon die Kinder.

00:41:58: Klar!

00:41:58: Aber da haben kein Kindesalter vielleicht mal oder kein so junges Alter mehr.

00:42:03: Wie du sagst dass die jetzt Ende zwanzig sind sondern sie sind ja auch in der Mitte des Lebens und vielleicht sogar selbst schon auf dem Weg oder schon in der Rente beispielsweise.

00:42:11: Das ist ja schon eine Kundengruppe, die dann auch ihre eigenen Bedürfnisse mitbringt und die man entsprechend noch ansprechen muss.

00:42:19: Und ich glaube darin liegt ja auch Ein Thema dessen wie ein Private Banking, wann Peter damit umgehen sollte oder?

00:42:26: Genau im Next-Gen Management ist es tatsächlich so.

00:42:30: Also wir sprechen da ja über die Generation, die sozusagen nach den jetzt Erbenden kommt also eben genau diese Ende zwanzig Anfang Dreißigjährigen und die haben durchaus ganz andere Bedürfnisse.

00:42:45: das kann man schon feststellen.

00:42:46: Wir haben da auch eine wirklich Endkunden Befragung gemacht wo wir Genau diese Zielgruppe befragt haben, was sind eure Bedürfnisse?

00:42:55: Was sind eure Wünsche an Private Banking-Anbieter?

00:42:58: und da kam schon ganz klar raus.

00:43:00: Die wissen schon, was sie wollen und es ist doch so ein Ticken anders als das, was die jetzige oder die jetzt vererbene Generation zum Beispiel möchte.

00:43:10: Und deswegen sollten wir uns da vielleicht nochmal ganz klar sein, was wollen wir eigentlich mit diesem Next Gen Management erreichen?

00:43:19: oder was sollten Banken damit erreichen?

00:43:22: Und das ist zum einen, wir hatten es gerade schon so ein bisschen angesprochen dieses Thema Kunden zu binden.

00:43:30: Also Kunden-Kinder in dem Fall an die Bank zu bieten Die Bank wirklich als gesetzten Partner für familiäre Finanzangelegenheiten dazu verankern Das ist eines der Ziele.

00:43:43: Aber es geht darüber hinaus, es geht auch wirklich darum die Sichtbarkeit für Private Banking in dieser Zielgruppe zu erhöhen.

00:43:51: Was nämlich aufgefallen ist in diesen Interviews, ist auch dass oftmals in dieser jungen Zielgruppen private banking häufig eher unterrepräsentiert ist und die das Thema gar nicht so auf dem Schirm haben.

00:44:04: Auf der anderen Seite ist aber auch rausgekommen wirklich einen, ich sage jetzt mal niederschwelligen Einstieg in die Private Banking-Beratung benötigt.

00:44:15: Da oftmals in dieser Zielgruppe wenn die Leute etwas von Private Banken wissen es oftmals mit so einem elitären Gedanken wahrgenommen wird und da doch relativ viele Hürdenhemmnisse da sind, die ich einfach mit dem Next Gen Management abbauen muss und dafür sorgen kann dass ja ein Leistungsangebot durch Beratungsangebot auf Augenhöhe diesen Kunden bieten kann.

00:44:42: Und zu guter Letzt ein wichtiger Punkt bei diesem jungen Kunden sprechen wir ja sehr viel über Start-up Gründer, über Sportler Nachwuchsführungskräfte oder eben auch Menschen die in so eine Unternehmensnachfolge rein wachsen.

00:44:59: und Bei denen muss ich natürlich als Private Banking Anbieter schon mich auch attraktiv machen was sich alles so kann in diesem Feld, weil die doch auch recht hohe Erwartungen an ihren finanziellen Begleiter haben.

00:45:16: Und das ist eben auch eines der Ziele, die Next-Gen-Management mit sich bringt.

00:45:23: Also alle sind gar nicht so einfach und viel zu beachten und verschiedene Ziele zu befolgen.

00:45:30: aber vielleicht gerade wenn wir beim letzten Punkt einmal bleiben Du sagst das nicht, dass die mögliche Kunden in dieser Next-Gen, die sind ja doch divers eigentlich.

00:45:41: Da stecken viele verschiedene Menschen dahinter mit verschiedenen persönlichen Berufs im Hintergrund und die bringen letzten Endes dann auch nochmal verschiedenste Bedürfnisse mit sich.

00:45:52: Aber kannst du dort so eine Zusammenfassung denn was mal geben?

00:45:57: Welche Bedürflisse denn generell diese Generation somit sich bringt fürs Private Thinking?

00:46:03: Kann ich auf jeden Fall machen, also was wir so durch die Bank sehen ist das Thema frühzeitige Einbindung und die Möglichkeit zur Mitgestaltung.

00:46:14: Das wird von dieser Kundengruppe sehr hoch geschätzt.

00:46:17: Also das ist eines der Bedürfnisse zu sagen Ich möchte von Anfang an mit am Tisch sitzen.

00:46:23: Ich habe auch den Anspruch in gewisse Entscheidungen mit einbezogen zu werden wenn es jetzt zum Beispiel um die familiären Finanzangelegenheiten geht.

00:46:33: Also da ganz klar der Anspruch, ich möchte mich beteiligen und ich möchte dort auch gehört werden und mitentscheiden.

00:46:40: Zum anderen kommt aber sehr stark in dieser Generation der Netzwerkgedanke raus.

00:46:47: Diese Kunden schätzen es schon sehr Teil einer Community zu sein, Teil eines Netzwerks zu sein indem man sich mit Gleichgesinnten austauschen kann, indem man gleiche Interessen verfolgt dann einfach die Möglichkeit hat auch nachhaltige und wertvolle Verbindungen aufzubauen.

00:47:09: Und ein letztes Bedürfnis, dass wir bei vielen Interviewpartnern rausgehört haben ist das Thema Vertrauen.

00:47:17: Das ist glaube ich etwas was im Banking immer eine Rolle spielt.

00:47:20: aber das war hier auch nochmal so'n großer Punkt.

00:47:22: zu sagen egal wie digital die Welt ist so ne persönliche Ansprache und dann auch kontinuierlich begleitet zu werden das is schon etwas was mir irgendwie wichtig ist.

00:47:34: Ja, diese Bedürfnisse die denn die Kunden haben sind ja zum einen auch eine gewisse Herausforderung das Ganze zu erfüllen aber zum anderen wird es daneben ja auch noch weitere Herausforderungen geben die zu erfühlen sind.

00:47:47: hast du denn da noch Beispiel darüber hinaus die er mit euren Erkenntnissen gewinnen konnte?

00:47:53: Du sagst es Jonas generell ist es so dass wir sehen Viele Banken konzentrieren sich im Private Banking wirklich auf eine ältere Zielkundengruppe und haben das eben noch gar nicht so im Blick diese Bedürfnisse der jungen Generation über die wir gerade gesprochen haben.

00:48:11: Das heißt, dass es wirklich eine Herausforderung hier den Blick zu schärfen nochmal, sich auch weg von dieser älteren Zielkundengruppe hin zu dieser jüngeren Generation zu bänden.

00:48:22: Dabei sehen wir oftmals die Herausforderung, Generationen oftmals wirklich auch zum Beispiel auf Grund regionaler Gegebenheiten einfach schwierig ist.

00:48:34: Wenn wir ins Thema Regionalbanken denken, oftmals Opa und Oma haben dort irgendwie das Vermögen dann möchte man jetzt an die Next Gen, an die Enkel vielleicht ran Dann leben sie aber gar nicht mehr im Umkreis Die leben vielleicht irgendwo über Deutschland verstreut Und das macht es mir als Bank natürlich schwer, diese Kunden auch irgendwie persönlich anzusprechen.

00:48:54: Wenn die fünf oder sechshundert Kilometer entfernt leben dann werde ich die nicht einfach mal zu einem Kennenlernen- oder Beratungsgesprächen in die Bank einladen und da stellt dann doch eine Herausforderung dar.

00:49:05: Zum anderen auch dieser Zugang zum neuen Vermögenkunden aufgrund von Digital Playern im Markt.

00:49:16: Hier einfach ein sehr niederschwelliges Angebot, du hast eine App.

00:49:19: Du kannst dich anmelden, du hasst die Möglichkeit dein Vermögen dort zu investieren.

00:49:24: das geht natürlich heutzutage sehr schnell und da haben dann oftmals die etablierten Private Banking Anbieter Probleme sich hier in diese Kundengruppe auch reinzufinden.

00:49:37: also doch vielfältige Herausforderungen um dieses Thema Next Gen Management anzugehen.

00:49:43: jetzt Interessiert es mich und vielleicht auch die Zuhörerinnen natürlich.

00:49:47: Wir haben jetzt über Bedürfnisse, Herausforderungen alle gesprochen.

00:49:51: Jetzt werden wir uns alle fragen ja und wie begegnen wir diesen jetzt?

00:49:55: Wie kommen wir in die Umsetzung und was sind vielleicht auch so Best Practice Ansätze, die du mit uns teilen kannst?

00:50:01: Ja dann möchte ich dem Ball gerne zu den Best Practice Ansetzen aufnehmen weil da doch im Markt das einige Beispiele gibt von Anbietern, die das Thema wirklich sehr gut spielen Was immer gut funktioniert, ist wirklich der Aufbau einer Next-Gen-Community.

00:50:17: Das zielt eben genau auf dieses Thema Netzwerk Community drauf ein zu sagen ich schaffe für meine Kunden eine Community in der ich zum einen Platz für Austausch schaffe, für Netzwerkschafe.

00:50:31: das muss gar nicht mal im Banking Kontext sein sondern da geht es dann viel mehr darum sich unter gleichgesinnten Austauschen zu können.

00:50:39: Ich biete Veranstaltungen an, NextGen-Veranstaltung die oftmals nur exklusiv und auf Einladung sind.

00:50:47: ich muss viel Öffentlichkeitsarbeit machen.

00:50:49: das ist tatsächlich so mich gezielt positionieren sichtbarkeit schaffen und einer der Punkte der ja wirklich als ein großer Erfolgsfaktor gesehen werden kann es wirklich die Gründung eines NextGen Beirats.

00:51:03: was verstehen wir jetzt darunter?

00:51:05: Die Häuser die das erfolgreich machen haben sich überlegt Sie gründen den Beirat aus genau der Zielgruppe, die sie ansprechen wollen.

00:51:13: Vertretern aus Influenzern, bekannte Startup-Gründer, Sportler bildenden Beiraten, der ihr Haus berät wirklich genau diese Bedürfnisse, die wir besprochen haben.

00:51:27: was kann man tun?

00:51:28: Was wünschen wir uns als Zielgruppee?

00:51:30: und zum anderen dient dieser Beirats aber auch ganz klar als ich sage jetzt mal testimonial.

00:51:37: Die stehen für die Bank und sie zeigen nach außen hin, die Bank beschäftigt sich mit der nächsten Generation.

00:51:45: Und sind dann eben zum Beispiel auch auf diesen Veranstaltungen vertreten, sind da um sich mal auszutauschen... Das ist so einer der Punkte bei denen wir sehen das funktioniert im Markt sehr gut.

00:51:57: mit solchen Testimonials zu arbeiten.

00:52:00: Finde ich total interessant diesen Ansatz mit diesem Beirat in zweierlei Sinne.

00:52:05: Eigentlich ist es ja total intelligent, sich eigentlich die NextGen als Berater ins Haus zu nehmen und so fragen.

00:52:11: Ja was wollt ihr denn?

00:52:13: Als Generationen eigentlich um das so umzusetzen Und zum zweiten dann auch so als Aushängerschild das Ganze zu nutzen und über Influencer beispielsweise auch zu repräsentieren.

00:52:23: Ich glaube dass kommt bei der Zielgruppe dann auch entsprechend gut an.

00:52:27: Genau Jonas vollkommen richtig wie du sagst Das sind so die Punkte bei denen wir im Markt sehen, die funktionieren und das können wir ja so zum Abschluss glaube ich nur mitgeben diese Punkte einfach zu beachten wenn man sich mit der nächsten Generation wirklich intensiv auseinandersetzen möchte.

00:52:45: Tobias du sagst es schon zum Abschluß dass also der letzte Agenda-Bund nenn ich mal für unseren Austausch heute.

00:52:53: Ich fand tatsächlich Total interessant, mal nochmal gerade nach unserer ersten Folge dieses Update Gespräch zu machen und so schauen was das jetzt eigentlich ein Jahr später passiert.

00:53:02: Und deswegen bedanke ich mich an der Stelle ganz herzlich für das tolle Gespräch mit dir!

00:53:06: Ich sage danke Jonas mir hat es wieder Spaß gemacht ist immer schön hier zu sein und wir sind gerade dabei die nächste Private Banking Studie zu schreiben.

00:53:15: Das heißt vielleicht sehen wir uns in einem Jahr wieder?

00:53:18: Ja

00:53:18: Ich wollte auch gerade sagen, vielleicht schaffen wir es ja auch zum dritten Mal für mich auf jeden Fall freuen.

00:53:22: Wir werden in einem Jahr uns nochmal hören und sprechen dann über die Erkenntnisse von euch noch mal sprechen.

00:53:28: Das machen wir

00:53:29: Ja perfekt!

00:53:30: Dann lass mich doch einmal das Gespräch kurz zusammenfassen Denn hier sind so ein bisschen davon gekommen dass wir unseren Marktüberblick verschafft haben Und zu zahlen Daten und Fakten die du Tobias uns mitgebracht hast gesprochen haben und dann aber auch in die Vielfältigkeit aller Herausforderungen und Trends abgebogen sind.

00:53:49: Und wie wir jetzt gehört haben, kommt es gar nicht nur darauf an den Anzornen an einen markendbildenden Private Banking gerecht zu werden und dort auch um die Umsetzung zu kommen sondern eben auch für die Zukunft Gerüste zu sein und das insbesondere in zwei Dimensionen und zwar zum ein beim Thema künstliche Intelligenz da müssen die damit einhergehendes Veränderung erfolgreich gehandelt und gleichzeitig aber auch ein Auftritt als souveräner persönlicher Begleiter mit breiter KI-Kompetenz sichergestellt werden.

00:54:18: Und zum anderen bei unserem letzten Punkt, nämlich dem Thema Next-Gen Management – wo es gilt die Bedürfnisse der Zielgruppe zu kennen und auch zu verstehen um damit der Folgegeneration aktueller Kunden in Kontakt zu kommen und vor allen Dingen dann auch zu bleiben!

00:54:34: Wenn euch die Folge heute gefallen hat, würde ich mich natürlich über positive Seedbeaks sehr freuen Und natürlich auch, wenn ihr uns ein Abo da lasst.

00:54:42: Erzählt die Folge auch gerne an Bekannte oder Kolleginnen und Kollegen weiter, die das Thema ebenfalls interessieren könnte!

00:54:49: Ich bedanke mich recht herzlich für eure Zeit – würde mich freuen, wenn Ihr auch zunächst ein folges Sound of Finance nochmal einschaltet.

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